Können Sie Ihre Aussagen mit Fakten untermauern? Oder wie können Sie sonst Ihre Behauptungen zur Psychotherapeutischen Versorgung vertreten?
Sehr geehrte Frau Warken,
u. a. in der Sendung M.Illner sagten Sie „Die Anzahl der Psychotherapeuten hat sich um 50 Prozent erhöht, die Ausgaben haben sich verdoppelt in den letzten zehn Jahren. Es sind aber trotzdem nicht mehr behandelte Fälle pro Psychotherapeuten geworden“. Zudem habe eine Entbudgetierung keine Verbesserung in der Versorgung gebracht. Es gebe weiterhin lange Wartezeiten.
Das sind meines Wissens (Quellen u.a. BMG, BPtK, DGVT, GKV-SV, BSG Urteile) mindestens irreführende, aber auch falsche Aussagen. Die Zunahme der Anzahl der Therapeuten entspricht nicht gleichermaßen einer Zunahme der Therapieplätze (Stichwort Halbierung der Sitze). Die Quartalsfälle stiegen um 60% in den letzten 10 Jahren. In früheren Budgetierungsphasen sank die Versorgungskapazität. Völlig außer acht lassen Sie zudem den zunehmenden Bedarf an Psychotherapie, der, anders als in der freien Marktwirtschaft, unabhängig vom psychotherapeutischen Angebot steigt. Wie erklären Sie Ihre Aussagen?
Guten Tag,
vielen Dank für Ihre Nachricht.
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Mit freundlichen Grüßen
Team Warken

