Frage an Nicole Razavi von Npuvz Bxraxn bezüglich Tourismus

15. August 2014 - 20:12

Sehr geehrte Frau Razavi,

wie sie sicher wissen gibt es in Baden-Württemberg die sog. „2m-Regel“ die das Befahren von Wegen im Wald mit einer Breite Die aktuelle Regierung will an dieser Regel offiziell festhalten, gleichzeitig aber bis zu 6 Millionen Euro aus Landes- und Europamitteln für Ausnahmegenehmigungen bereitstellen. Diese Mittel sind aber dem Schwarzwald und den Ballungsgebieten vorbehalten. Wie kann es sein das an einer Regelung festgehalten wird die seit mehr als 10 Jahren von fast jedem Radfahrer ignoriert wird, die nicht verfolgt und geahndet wird und die in Deutschland einzigartig ist? Gleichzeitig aber zur Umgehung dieser Regelung Millionen an Steuergeldern ausgegeben werden, die sicher z.B. in der Bildung, besser angelegt wären?

Hinzu kommt das sich durch diese Gelder bestimmte Regionen einen Vorteil beim Tourismus durch Steuergelder erkaufen können, andere Regionen dabei aber leer ausgehen. So wird z.B. der Landkreis Göppingen und damit ihr Wahlkreis dabei nichts von der Förderung haben und das obwohl wir hier am Albtrauf die besten Möglichkeiten fürs Mountainbiken und Radfahren im Wald hätten.
Sollten sie sich hierbei nicht dafür einsetzen das diese Regelung abgeschafft wird und wir eine sinnlose Regel weniger haben? Ganz nebenbei ließ sich dabei noch Geld sparen für aufwendige Ausnahmegenehmigungen und der Tourismus im Landkreis Göppingen könnte davon profitieren.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Achim Okenka

Frage von Npuvz Bxraxn

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