Michael Neumann
SPD

Frage an Michael Neumann von Abeoreg Nzzreznaa bezüglich Soziale Sicherung

07. August 2009 - 14:14

Schönen Guten Tag Neumann,

Heute habe ich die Wahlbenachrichtigung zur Bundestagswahl 2009 erhalten. nun bin ich am Überlegen soll ich es wie mit der Europawahl machen (ab in den Papierkorb)?

Oder gibt es Verantwortungsvolle Politiker die auch mal die Menschen in diesem Land denken die jeden Tag hart arbeiten und am Ende des Monats grade so über die Runden kommen.

Gibt es wählbare Politiker die noch wissen was ein Euro für jemanden Wert ist der Netto eben nicht Monat für Monat 5 stellige Beträge oder mehr auf dem Konto verbuchen kann.

Gibt es wählbare Politiker die mir folgendes erklären können:

Heizkostenabrechnung
Im Jahr eine 66,6qm Wohnung

Es wurde folgendes für 2007-2008 ermittelt:
Gesamtheitzkosten 17304,45€

Kostenverteilung
zu 50% Grundkosten 8.652,2250€
zu 50% Verbrauch 8.652,2250€
HKV Einheiten alle Bewohner 2.137,749
Grundkosten 8.652,2250 / 1588,220 = 5,44775
Verbrauch 8.652,2250 / 2.137,749 = 4,04735
Anteilig an Heizfläche 66,600 * 5,44775 = 362,82€
Anteilig an Verbrauch 172,770 * 4,04735 = 699,26€
macht 1.062,08€.

Ein Jahr später
Gesamtheitzkosten 20735,28€
Kostenverteilung
zu 30% Grundkosten 6.220,5840€
zu 70% Verbrauch 14.514,6960€
Es wurde folgender
HKV Einheiten alle 2.256,851
Grundkosten 6.220,5840 / 1588,220 =3,916701716
Verbrauch 14.514,6960 / 2.137,749 = 6,431393123
Anteilig an Heizfläche 66,600 * 3,916701716 = 260,85€
Anteilig an Verbrauch 161,580 * 6,431393123 =1.039,18€
macht = 1.300,04€
237,96€ mehr in 2008-2009 trotz geringeren Verbrauchs die Erklärung der Hausverwaltung die Bundesregierung (CDU SPD) hat die Heizkosten Verteilung von 30 zu 70 statt 50 zu 50 vertauert. Die Reglung wurde von der Bundesregierung (CDU – SPD) befohlen?!?
Außerdem hat Vattenfall als Monopolist die Fernwärme erheblich verteuert.
Ich habe auch bei Vattenfall dem “Monopolisten“ nachgefragt dort hat man mir gesagt die Bundesregierung (CDU – SPD) hat eine höhere Abgabenverordnung erlassen?!?

Frage von Abeoreg Nzzreznaa
Antwort von Michael Neumann
08. August 2009 - 12:51
Zeit bis zur Antwort: 22 Stunden 37 Minuten

Sehr geehrter Herr Ammermann,

leider bin ich kein Experte in Fragen der Nebenabrechnung. Ich werde mich aber in der kommenden Woche schlau machen, und mich dann auf diesem Wege bei Ihnen melden. Wir können aber auch gern ein direktes Gespräch vereinbaren, wenn Sie mögen, rufen Sie mich doch einfach mobil unter 0170-9650817 an.

Trotz allem: Ein schönes Wochenende.

Ihr Michael Neumann.

Antwort von Michael Neumann
24. August 2009 - 06:20
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen 2 Tage

Guten Morgen Herr Ammermann,

was das Unternehmen "Vattenfall" angeht, so wundere ich mich bei denen über gar nichts mehr. Was das Verhältnis von "Grundkosten" und "Verbrauch" angeht, so halte ich die Veränderung für richtig. Ich will Ihnen auch gern sagen warum: In meiner Horner Wohnung nutzte ich in einem Jahr in den 90ern die Heizung nicht einen einzigen Tag. Trotzdem mußte ich sogar nachzahlen. Eben wegen der "Grundkosten". Durch die Veränderung - weg von 50/50 - lohnt sich der sparsame Umgang mit Energie stärker als früher. Es hängt somit wesentlich stärker von Ihrem persönlichen Verhalten ab. Und das ist doch auch richtig so. Es lohnt sich also, Energie und Wärme zu sparen. Wer es tut, merkt es im Portemonnaie. Umgekehrt natürlich auch. Deshalb gibt es zahlreiche Förderprogramme, die die Wärmeisolierung der Häuser fördern. Auch mit kommen die Einsparungen den Mieterinnen und Mietern zu gute.

Und was die Teilnahme an den Bundestagswahlen angeht, so will ich unser Land nicht mit anderen Ländenr vergleichen, aber es gibt Menschen, die sogar unter der Androhung, dass ihnen der Finger abgeschnitten wird, ihr Wahlrecht wahrnehmen. Und auch in unserem Land sind Menschen wegen ihres Kampfes für Demokratie, Rechtsstaat und Freiheit verfolgt, ermordet worden. Sie mögen es verstehen oder nicht, aber angesichts der Frage der Aufteilung der Heizkosten mit Wahlenthaltung zu "drohen" erscheint mir da kaum angebracht. Ich weiß zwar auch, dass ich Sie damit kaum überzeugen werde, denn wenn Sie schon so weit sind, dass Sie mir so schreiben, dann ist Ihr Frust sehr groß, aber ich gebe Ihnen zu, dass ich bei allen Problemen, Sorgen und Nöten in unserem Land, wir häufig vergessen haben, wie gut es uns trotz allem geht. Nicht allen, nicht überall - deshalb bin ich auch Sozialdemokrat - aber doch insgesamt scheinen mir unsere Probleme klein, im Vergleich zu vielen anderen Regionen in der Welt. Vielleicht denken Sie darüber auch einmal nach.

Wenn Sie mögen, würde ich mich über ein persönliches Gespräch freuen. Rufen Sie doch einfach wenn, wenn Sie mögen (040-42831-1326).

Mit freundlichen Grüßen

Michael Neumann.