Michael Krapp

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Michael Krapp
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Jahrgang
1971
Wohnort
Münster
Berufliche Qualifikation
Volljurist
Ausgeübte Tätigkeit
Geschäftsführer eines Finanzberatungsunternehmens
Wahlkreis

Wahlkreis 85: Münster II

Wahlkreisergebnis: 0,6 %

Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Michael Krapp: Lehne ab
Der Schutz der Privatsphäre ist sehr wichtig. Es ist unverhältnismäßig, wenn tausende Passanten gefilmt werden, um unter Umständen eine Straftat besser aufklären zu können (vermieden wird sie nicht!!).
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Wir brauchen wieder deutlich mehr Zeit für Bildung. Die Rückkehr zu G9 ist nur der erste Schritt. Es geht darum, mehr Ressourcen für unser Bildungssystem zur Verfügung zu stellen, d.h. deutlich kleinere Klassen, Entschlackung der Lehrpläne und längeres gemeinsames Lernen.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Michael Krapp: Neutral
Diese Unterrichtsinhalte müssen altersangemessen unterrichtet werden. Eine Frühsexualisierung ist abzulehnen.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Michael Krapp: Lehne ab
Wir müssen über eine Neuaufteilung des Verkehrsraumes nachdenken. Dabei sollen im innerstädtischen Bereich Fahrräder und Fußgänger mehr Raum bekommen. Die Alternativen zum motorisierten Individualverkehr müssen gestärkt werden: Carsharing, Park+Ride, Mitfahrzentralen etc.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Die Konzerne haben die Gewinne aus dem Kohleabbau erhalten und müssen so eben auch für die Kosten aufkommen. Hier wäre es anzustreben, dass davon auch die gesellschaftlichen Kosten (Umweltzerstörung, CO2-Belastung etc.) übernommen werden.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Michael Krapp: Lehne ab
Stand heute lehne ich das ab, weil wir nicht Menschen in ein Land schicken können, in dem Krieg herrscht (wie ein früherer Verteidigungsminister richtig bemerkte...). Aber natürlich kann sich die Situation in Zukunft verbessern, so dass dann auch Abschiebungen denkbar wären.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Volksentscheide sind aufgrund der sehr hohen Hürden derzeit fast unmöglich erfolgreich zu organisieren. Hier ist eine deutliche Verbesserung der Formen direkter Demokratie erforderlich.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Im derzeitigen System werden Familien durch die starke Subventionierung von Kita-Plätzen wirtschaftlich stark in Richtung Fremdbetreuung beeinflusst. Wir streben einen Zustand an, in dem Familien unabhängig entscheiden können, was für ihre Kinder das Richtige ist.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Michael Krapp: Neutral
S.o.! Wenn die Erziehung zu hause entsprechend unterstützt wird, kann auch über kostenlose Kita-Plätze nachgedacht werden. Finanzielle wäre das aber wahrscheinlich nicht möglich.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Michael Krapp: Neutral
Die Reduktion von öffentlichen Sport- und Bildungsangeboten ist immer nur die allerletzte Wahl. Wenn es jedoch keine andere Möglichkeit gibt, muss auch das in Erwägung gezogen werden.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Der ÖPNV muss massiv gestärkt werden, um den Verkehrskollaps in den Städten zu vermeiden und die Umwelt zu entlasten. Das kostenlose ÖPNV-Ticket ist da sicherlich ein guter Anfang.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Michael Krapp: Lehne ab
Der Gleichbehandlungsgrundsatz verbietet ein solches Vorgehen zurecht. Wenn der Verdacht auf eine Straftat oder dergleichen besteht, wird kontrolliert. Dies hat aber nicht mit dem Aussehen zu tun.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Michael Krapp: Neutral
Politiker können solche Posten besetzen. Die Vergütung sollte aber der Staatskasse zufließen bzw. im öffentlich-rechtlichen System verbleiben.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Michael Krapp: Neutral
Wir brauchen soviel Transparenz der Verwaltungsarbeit wie möglich. Gleichzeitig darf aber die Verhandlungsposition des Landes NRW nicht durch zu weitgehende Veröffentlichungen gefährdet werden.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Michael Krapp: Stimme zu
Es muss über eine vollständige Neuorganisation der kommunalen Finanzen nachgedacht werden. Derzeit bestehen massive Fehlanreize. Die prosperierenden Städte ziehen immer mehr Bürger an. Dadurch werden die Probleme der schwächeren Städte weiter verschärft. Die Finanzierung der Kommunen sollte über stetige Steuern wie die Mehrwertsteuer oder auch die Lohnsteuer erfolgen. Die starken Schwankungen im Aufkommen bei der Gewerbesteuer sind für die Kommunen nicht abzufedern.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Michael Krapp: Lehne ab
Es gibt hier keinen grundsätzlichen Widerspruch. Wenn wir nicht im Einklang mit der Umwelt wirtschaften, werden wir auf mittlere und lange Sicht massive Probleme bekommen. Der Weg muss sein, zu einer ökologischen Erneuerung der Wirtschaft zu kommen und in diesen Bereichen Arbeitsplätze zu schaffen, die an anderen Stelle wegfallen.

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