Max Schad

| Kandidat Hessen
© Tobias Koch
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Jahrgang
1983
Wohnort
Großkrotzenburg
Berufliche Qualifikation
Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Büroleiter einer Bundestagsabgeordneten
Wahlkreis

Wahlkreis 40: Main-Kinzig I

Wahlkreisergebnis: 27,10 %

Liste
Landesliste, Platz 15
Parlament
Hessen

Hessen

In Hessen soll es mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Max Schad: Stimme zu
An neuralgischen Punkten (z.B. Bahnhöfen) und Kriminalitätsschwerpunkten wollen wir mehr Videoüberwachung realisieren, um Straftäter abzuschrecken und Straftaten besser aufzuklären. Videoüberwachung darf aber auch in Zukunft nur maßvoll eingesetzt werden.
Kinder sollen grundsätzlich an einer gemeinsamen Schule unterrichtet werden.
Position von Max Schad: Lehne ab
Im Mittelpunkt unserer Bildungspolitik steht das Kind. Mit uns wird es auch in der Zukunft weder Einheitsschulen noch Einheitslehrer geben, denn es gibt auch keine Einheitskinder. Wir stehen für Wahlfreiheit und sind gegen schulpolitische Experimente zulasten der Kinder.
Strafverfolgungsbehörden sollen Onlinedurchsuchungen durchführen und das Nutzungsverhalten von Privatpersonen im Internet überwachen dürfen ("Staatstrojaner").
Position von Max Schad: Stimme zu
Polizei- und Sicherheitsbehörden müssen mit modernsten Ermittlungsmethoden arbeiten können, um die Menschen in Hessen effektiven vor schweren Straftaten schützen zu können. Wir setzen uns für tragfähige Rechtsgrundlagen unter Wahrung der Grundrechte und der Verhältnismäßigkeit ein.
Am Bau der Stromtrasse Suedlink soll auch gegen den Widerstand der Bevölkerung festgehalten werden.
Position von Max Schad: Neutral
Wir setzen uns dafür ein, dass beim notwendigen Ausbau von SuedLink die effizienteste Variante gewählt wird. Wir unterstützen die Einschätzung der zuständigen Bundesnetzagentur, wonach die durch Thüringen verlaufende Trasse die wirtschaftlich effizienteste und ökologisch verträglichste Variante ist.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Max Schad: Stimme zu
Asylsuchende sollen eher Sach- statt Geldleistungen bekommen.
Position von Max Schad: Stimme zu
Geldleistungen für Asylbewerber stellen möglicherweise einen falschen Anreiz dar, sich trotz fehlender Bleibeperspektive aus rein wirtschaftlichen Erwägungen auf den Weg nach Deutschland zu machen. Dies wird durch verstärkte Sach- statt Geldleistungen verhindert.
Alle hessischen Schulen sollen die Betreuung ihrer Schülerinnen und Schüler bis in den späten Nachmittag gewährleisten können.
Position von Max Schad: Neutral
Immer mehr Eltern sind voll berufstätig und wünschen sich, dass ihre Kinder ganztags betreut werden. Deswegen haben wir den Pakt für den Nachmittag und verlässliche Schulzeiten eingeführt. Diesen Weg gehen wir weiter. Wir sind gegen Ganztagszwang für alle, sondern für die Wahlfreiheit der Eltern.
Menschen mit geringem Einkommen sollen weniger für kulturelle Einrichtungen zahlen.
Position von Max Schad: Stimme zu
Dies ist grds. sinnvoll. In vielen hessischen Städten existieren bereits entsprechende Angebote. Das Land bietet einkommensunabhängig die Familienkarte an, die vielfach freien/ermäßigten Eintritt ermöglicht.
Die Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer in hessischen Innenstädten soll verbessert werden.
Position von Max Schad: Stimme zu
Eine gut ausgebaute und sichere Radwegeinfrastruktur kann dazu beitragen, die angespannte Verkehrssituation in den Städten zu entlasten. Ich unterstütze zudem den intensiven Ausbau der Radschnellwege.
Das derzeitige Nachtflugverbot von 23 Uhr bis 5 Uhr am Flughafen Frankfurt soll beibehalten werden.
Position von Max Schad: Stimme zu
Die Landesregierung soll den Bau von Sozialwohnungen vorantreiben.
Position von Max Schad: Stimme zu
Wir wollen, dass alle Menschen eine Wohnung zu angemessenen Preisen finden können. Die Förderung bezahlbaren Wohnraums wollen wir mit verschiedenen Instrumenten weiter vorantreiben. Gerade in Ballungsräumen sollten die Möglichkeiten auch für mittlere Einkommensgruppen verbessert werden.
Die Mietpreisbremse soll verschärft werden.
Position von Max Schad: Lehne ab
Wir wollen durch mehr Wohnungsbau dafür sorgen, dass eine staatliche Mietpreisbremse mittelfristig nicht mehr erforderlich ist. Wir werden evaluieren, ob die Mietpreisbremse dazu beiträgt, übertriebene Mietsteigerungen zu verhindern und das Ziel des Mieterschutzes erreicht.
Die Kita-Betreuung soll ab Geburt grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Max Schad: Neutral
Perspektivisch wollen wir die Beitragsfreiheit mit Hilfe des Bundes und sofern es die wirtschaftliche Situation des Landes erlaubt weiter ausdehnen- auch im U3-Bereich. Dabei darf nicht der Ausbau des Angebots und die Betreuungsqualität vergessen werden.
In Hessen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Max Schad: Stimme zu
Extremisten jedweder Richtung sind Gegner unseres Staates. In Hessen stoßen sie auf unseren erheblichen Widerstand. Egal ob Rechts-, Links- oder religiöser Extremismus. Wir gehen konsequent und auch präventiv gegen Radikalisierung und Extremismus vor und wollen dies auch künftig tun.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sind.
Position von Max Schad: Stimme zu
Für Afghanistan gilt aufgrund der Sicherheitslage, dass vornehmlich Gefährder und Straftäter abgeschoben werden. Das tun wir konsequent. Wir wollen die Lage in solchen Ländern regelmäßig überprüfen, um notwendige Abschiebestopps genauso wie ggf. sichere Herkunftsländer festzulegen.
Menschen mit sehr hohem Einkommen zahlen derzeit ausreichend Steuern.
Position von Max Schad: Neutral
Dies lässt sich in der Pauschalität nicht sagen. Grundsätzlich sollte die Steuerlast in Deutschland nicht weiter steigen. Gleichzeitig muss der Kampf gegen Schlupflöcher weiter fortgesetzt werden, damit jeder einen angemessenen Beitrag leistet.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Max Schad: Neutral
Zeitlich befristete Arbeitsverträge können erforderlich und sinnvoll sein, dürfen aber nicht zur Regel oder missbräuchlich eingesetzt werden. Deshalb werden wir offenkundige Missbräuche abstellen.
Es sollen verstärkt Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Max Schad: Stimme zu
Derzeit gibt es viele offene Stellen im Pflegebereich. Deshalb wollen wir mehr Pflegekräfte ausbilden, die Attraktivität der Berufe verbessern und verstärkt Fachkräfte aus dem Ausland anwerben. Dabei muss die Qualifikation gleichwertig sein. Dies muss gründlich, aber auch rascher geprüft werden.
Dieselfahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß sollen nicht mehr in den Innenstädten fahren dürfen.
Position von Max Schad: Lehne ab
Generelle Diesel-Fahrverbote lehnen wir ab. Wir wollen stattdessen alle möglichen Mittel ergreifen, um den Schadstoffausstoß insgesamt zu reduzieren.Wir sehen dabei die Hersteller in der Verantwortung, schnellstmöglich Lösungen anzubieten und verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen.

Die politischen Ziele von Max Schad

Seit vielen Jahren setze ich mich in der Kommunalpolitik für eine möglichst optimale Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Dazu gehört eine zuverlässige Betreuungskette vom U3-Platz über den Kindergarten bis hin zum Hort. Wichtig ist mir auch die Mittags- bzw. Nachmittagsbetreuung an den Grundschulen.

Die Gesundheitspolitik hat mich in den zurückliegenden Jahren besonders beschäftigt. Hier gibt es viele Herausforderungen für die Zukunft: Die Sicherstellung der Ärzteversorgung in der Fläche und die Koordinierung einer leistungsfähigen Krankenhauslandschaft – um nur zwei Beispiele zu nennen. Gerade für das Thema Ärzteversorgung habe ich mich bislang besonders engagiert.

Wichtig wird es zudem sein, die anstehenden Fragen der Verkehrsinfrastruktur mit Engagement zu betreiben: nordmainische S-Bahn, Riederwaldtunnel, Verbesserung der ÖPNV-Angebote nach Frankfurt aus Nidderau und Schöneck, die Realisierung von Ortsumgehungen. Dies sind nur einige der Projekte, die mit Einsatz betrieben werden müssen.

Weitere Themenschwerpunkte finden Sie auf www.max-schad.de

Über Max Schad

Ich wurde 1983 geboren und bin in Rodenbach und Erlensee aufgewachsen. In Freigericht habe ich die Kopernikusschule besucht und dort mein Abitur gemacht. Es folgte ein Studium der Politikwissenschaften, des Öffentlichen Rechts und der Soziologie in Gießen und Großbritannien.

Bereits während des Studiums konnte ich politische Erfahrungen als Mitarbeiter im Hessischen Landtag sammeln. Unter anderem leite ich seit knapp fünf Jahren das Büro der Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert. Besonderes Anliegen waren mir von Anfang an die Themen, die unsere Region direkt betreffen.

Mittlerweile bin ich seit 13 Jahren in der Kommunalpolitik aktiv, die meiste Zeit als Fraktionsvorsitzender. In meiner Zeit im Parlament fallen zahlreiche Themen, die die unmittelbaren Einfluss auf das Leben der Menschen vor Ort haben: der Ausbau der Kinderbetreuung, die Schaffung von Gewerbe- und Wohngebieten oder die Bewältigung der Schuldenproblematik. Seit dem Jahr 2014 bin ich zudem Mitglied des Kreistages. Seit 2012 gehöre ich zudem dem Bundesvorstand der Jungen Union an und bin bei dieser Landtagswahl Spitzenkandidat der Jungen Union Hessen.

Ich bin verheiratet mit meiner Frau Anna. In meiner Freizeit bin ich aktiver Sänger im Kirchenchor. Darüber hinaus bin ich Mitglied in einer Vielzahl von Vereinen.

Alle Fragen in der Übersicht

Wollen Sie dafür sorgen, dass das Land Hessen wieder zur bundeseinheitlichen Besoldung der Beamten zurückkehrt?

Von: Ureoreg Oäejbys

Antwort von Max Schad
CDU

(...) Für die hessischen Beamtinnen und Beamten war die Föderalismusreform und somit die Möglichkeit der Länder, die Besoldung mit Rücksicht auf länderspezifische Gegebenheiten und die eigene Haushaltslage anzupassen, nicht von Nachteil. Die Besoldung in Hessen ist konkurrenzfähig. (...)

(...) sind in einem teilweise erbärmlichen Zustand. Was tun Sie persönlich um das zum besseren zu verändern? (...)

Von: Unaf Züyyre

Antwort von Max Schad
CDU

(...) Bezüglich den konkret von Ihnen angesprochenen Radwegen werde ich mich gerne in Gesprächen mit den zuständigen Bürgermeistern sowie mit Hessen Mobil für eine Verbesserung einsetzen. (...)

Was wollen Sie die damit die Ausstattung der Schulen sowohl personell als auch auch materiell und bauchlich verbessert wird?

Von: Neguhe Haxevpu

Antwort von Max Schad
CDU

(...) Mit einem Hessischen Digitalpakt Bildung werden wir für alle hessischen Schulen ein digitales Grundangebot schaffen (u.a. Anbindung an das schnelle Internet, freies WLAN, IT-Hardware). (...)

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3 Fragen beantwortet
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