Wieso wird von heute auf morgen die Versorgung mit Cannabisblüten nicht mehr von der Krankenkasse übernommen
Mein Sohn (47 Jahre alt) hat seit 2008 eine sehr aggressive Multiple Sklerose, sitzt im Rollstuhl, hat spastiken in den Beinen und im rechten Arm und Hand, ausserdem ist er fast blind, sieht nur noch 5 % auf dem einen Auge und 10 %auf dem anderen. Seit 2019 bekommt er Cannabisblüten, nachdem spray nicht gewirkt hat. Vor allem wird die Spastik behandelt. Jetzt hat er nach 7 Jahren von heute auf morgen heftige Entzugserscheinungen, kommt überhaupt nicht mehr klar damit. Ich selbst bin 67 Jahre alt und hatte bereits 4 Schlaganfälle, also nicht mehr so belastbar. Meine Rente reicht gerade so zum leben (mit Hilfe der Tafel). Da kann ich Cannabisblüten nicht kaufen und selbst bezahlen. Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll mit meinem Sohn. Diejenigen, die für das Gesetz verantwortlich sind, sollten mal an die wirklich kranken Patienten denken und sie nicht kriminalisieren!

