Markus Scholz

| Kandidat Sachsen
Markus Scholz
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Jahrgang
1996
Wohnort
Freiberg
Ausgeübte Tätigkeit
Student (Gymnasiallehramt)
Wahlkreis

Wahlkreis 19: Mittelsachsen 2

Wahlkreisergebnis: 4,8 %

Liste
Landesliste, Platz 16
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Markus Scholz: Lehne ab
Momentan sind 10.000 Menschen in der Lausitz/Mitteldeutschland in der Braunkohle beschäftigt. 2/3 gehen davon in den nächsten 10-15 Jahren in Rente. Die Rekultivierung und der Kraftwerksrückbau wird uns und Fachkräfte noch Jahrzehnte beschäftigen, die Lausitz ist auch ohne Kohle Industriestandort.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Markus Scholz: Neutral
Es kann nicht Ziel sein, Fachkräfte nach Deutschland zu holen und die Probleme einer alternden Gesellschaft in andere Länder zu verlagern! Wir brauchen tarifgerechte Bezahlung und langfristig flächendeckende Tarifverträge für alle Menschen in der Pflege sowie einen Pflegemindestlohn auf Bundesebene.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Markus Scholz: Lehne ab
Sachsen besitzt zu wenige Sozialwohnungen bei einem steigenden Bedarf. Wir brauchen 5.000 neue Sozialwohnungen pro Jahr bis der Bedarf gedeckt ist. Wir fordern ebenso die Einführung einer Mietpreisbremse, um die horrenden Mieten und die Wohnungszweckentfremdung in Dresden und Leipzig einzudämmen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Wir wollen ein Wahlrecht ab 14, um die Kinder- und Jugendbeteiligung in Sachsen zu stärken. Jugendliche spielen in der Willensbildung der meisten Politiker*innen kaum eine Rolle, weil sie kein Wahlrecht haben. Das wollen wir ändern!
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Markus Scholz: Neutral
Bundesthema.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Wir wollen Tariftreue, Mindestentgeld als Vergabekriterien festlegen sowie die umweltverträgliche Beschaffung von Produkten (Porduktionskosten, Betriebskosten, Nutzungsdauer, Energie- und Entsorgungskosten) stärker berücksichtigen!
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Diese Transparenz würde gut tun!
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Markus Scholz: Neutral
Es kann nicht die Lösung sein, dass wir unsere jungen Menschen "zwangsverpflichten". Das Problem ist das schlechte Image ländlicher Räume, dort sollte angesetzt werden: Kulturmöglichkeiten, ÖPNV, wohnortnahe Schulen, keine rechten Strukturen, die das Gemeindeleben bestimmen.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Wir brauchen mehr Aufklärungsarbeit um den gesellschaftlichen Rollback zu verhindern.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Deutschland ist ein Rechtsstaat. Nicht alle können in Deutschland/Sachsen bleiben. Deswegen: Ja, nachdem sie alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft haben, sofern sie das wollen. Trotzdem gilt: Das Grundrecht auf Asyl ist nicht verhandelbar!
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Einige Parteien machen das schon immer/seit Jahren so. Frauen sind im Landtag deutlich unterrepräsentiert (32,6%), obwohl sie mehr als die Hälfte der Bevölkerung stellen. Das ist nicht zufriedenstellend.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Markus Scholz: Lehne ab
Die Pestizid- und Insektizidanwendung stellt eine hohe Belastung für die Landwirtschaft dar. Dadurch gefährden wir unsere biologische Artenvielfalt. Schon heute haben wir unzählige Arten für immer verloren.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Markus Scholz: Neutral
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll kontrolliert werden. Der Besitz und Konsum soll für alle unter 18 Jahren verboten sein, die Abgabe und Beratung in Drogenfachgeschäften erfolgen, die Fahreignung ähnlich wie bei Alkohol kontrolliert werden und ein Werbeverbot eingeführt werden.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Der Verfassungsschutz versagt in zweifacher Hinsicht: Einerseits nehmen Verfassungsschützer immer wieder unbescholtene, kritisch denkende Bürger ins Visier und sorgen für ihre jahrelange akribische Überwachung. Andererseits werden gewaltbereite rechtsextreme Strukturen konsequent unterschätzt.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Markus Scholz: Lehne ab
Hier muss Gleichberechtigung herrschen. Die Arbeitswelt ist im Wandel: Viele arbeiten von daheim und sind daher auf schneller Internet angewiesen. Wir brauchen eine tragfähige Gigabit-Strategie, anstatt dem realen Bedarf immerzu hinterherzuhinken.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Markus Scholz: Stimme zu
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Markus Scholz: Lehne ab
Erst die Qualität : Sächsische Kitas kämpfen mit Erzieher*innenmangel und überlastetem Personal. Wir wollen die Betreuungsschlüssel für Krippe/Kindergarten/Hort dennoch senken. Das stellt uns vor enorme finanzielle Herausforderungen, die aber lösbar ist, wenn man politisch will - wir wollen
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Markus Scholz: Stimme zu

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