Lars Leschewitz

| Kandidat Berlin
Lars Leschewitz
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Jahrgang
1985
Wohnort
Berlin-Spandau
Berufliche Qualifikation
Diplom-Politikwissenschaftler
Ausgeübte Tätigkeit
Politik- und Physiklehrer
Wahlkreis

Wahlkreis : Spandau WK 4

Wahlkreisergebnis: 6 %

Liste
Landesliste, Platz 38
Parlament
Berlin

Berlin

Die Ergebnisse von Volksentscheiden müssen verbindlich sein.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Zur Aufklärung von Straßenkriminalität und zur Abschreckung braucht es mehr Videoüberwachung im öffentlichen Raum.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Mehr gut ausgebildetes, gut bezahltes Personal z.B. an Bahnhöfen ist wichtiger und effektiver als Videoüberwachung.
Kitas sollen auch für Kinder unter 3 Jahren beitragsfrei sein.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Neutral
Statt Gebührenbefreiung sollte zunächst die Qualität der Kitas durch mehr Fachkräfte und bessere Arbeitsbedingungen gesteigert werden. Langfristig ist das aber durchaus begrüßenswert.
Die verantwortlichen Manager des BER sollten persönlich in Haftung genommen werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Neutral
Klar ist, dass Konsequenzen gezogen müssen, auch personelle. Eine persönliche Haftung sollte aber nur bei strafrechtlich relevanten Fehlhandlungen erfolgen.
Die Stadtautobahn A 100 soll weitergebaut werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Um den Verkehr in Berlin zu entspannen müssen der öffentliche Nahverkehr und die Radwege ausgebaut werden.
Die städtischen Wohnungsbaugesellschaften sollen mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bauen.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Dies ist ein entscheidender Schritt, um den Mietendruck zu entspannen.
Der Konsum und Besitz von Cannabis soll legalisiert werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Kriminalisierung von Drogenkonsum und -besitz hat sich als fehlgeleitete Politik erwiesen. Stattdessen müssen legale Abgabemöglichkeiten gefunden und es muss in mehr Prävention investiert werden.
Um die Schulden zu senken, sollte der Senat auch öffentliche Unternehmen verkaufen.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Privatisierung lehne ich entschieden ab. Die öffentliche Grundversorgung (Energie, Wasser, Wohnraum, öffentlicher Personenverkehr - und eigentlich auch Nahrung) gehören nicht in private, kapitalorientierte Hände.
Jugendliche ab 16 Jahren sollen künftig das Abgeordnetenhaus mitwählen dürfen.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Auch die Jugend sollte die Politik stärker mitgestalten können. Vielleicht hilft das auch der Politikverdrossenheit entgegen.
Die Umweltzone soll abgeschafft werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
In der Innenstadt ist die Luftqualität alamierend gering. Die Luft in Berlin muss dringend verbessert werden. Jeder Schritt in die Richtung muss unternommen werden.
Dass private Wohnungen nicht mehr an Touristen vermietet werden dürfen, ist richtig.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Die Vermietung von Privatwohnungen an Touristen hat den Mietendruck in der Stadt gesteigert. Diese Wohnungen müssen dem Mietmarkt erhalten bleiben. Ausnahmen für die Vermietung an Freunde und Bekannte für kurze Zeit müssen natürlich gegeben sein.
Für den Ausbau von Radwegen sollen auch Parkplätze oder Autospuren weichen müssen.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Neutral
Dies ist fallabhängig zu prüfen. Grundsätzlich muss die Radinfrastruktur ausgebaut werden, allerdings sollten Autofahrer nicht übermäßig darunter leiden. Hier gilt es gemeinsame Konzepte für alle zu finden.
Der Flughafen Tegel soll erhalten bleiben.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Nein, Tegel kann schon rein rechtlich und finanziell (Genehmigung) kaum offengehalten werden. Außerdem sind viele Anwohner in mehreren Bezirken, darunter Spandau, aus dem ich komme, stark von Fluglärm und -dreck betroffen. Flughäfen gehören an den Rand der Stadt.
Das Arbeitsverbot für Asylbewerberinnen und -bewerber soll abgeschafft werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Integration gelingt nur, wenn alle die gleichen Rechte und Pflichten haben. Gerade die Integration in den (ersten) Arbeitsmarkt hilft bei der Eingliederung in die Gesellschaft.
Gegen Hausbesetzungen wie in der Rigaer Straße muss der Staat mit aller Härte vorgehen.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Der Senat, und hier vor allem Innensenator Frank Henkel, hat sich mit seinem völlig unverhältnismäßig und mutmaßlich rechtswidrigem Verhalten im Fall der Rigaer Straße bis auf die Knochen blamiert. So etwas darf nicht sein. Hausbesetzungen sind über Verhandlungen zu regeln.
In Zeiten knapper Kassen sollte bei kulturellen Einrichtungen wie Opernhäusern, Theatern und Orchestern gespart werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Lehne ab
Kultur ist ein wichtiges Gut und muss, gerade in schwierigen Zeiten, gefördert werden.
Konfessioneller Religionsunterricht soll abgeschafft und durch einen Ethikunterricht für alle ersetzt werden.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Ich bin für die strikte Trennung von Staat und Religion, auch in Schulen.
Die Gymnasien sollen als eigenständiger Schultyp erhalten bleiben.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Neutral
Das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland war höchst selektiv und hat viele begabte Schülerinnen und Schüler zu früh ausgesiebt. Ich setze mich für gut ausgestattete Gemeinschaftsschulen ein, an denen alle gemeinsam lernen können. Doch sollten Gymnasien nicht per Zwang abgeschafft werden.
Gleichgeschlechtliche Paare sollen in allen Bereichen dieselben Rechte erhalten wie heterosexuelle Paare.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Um es mit den Worten von Kanadas Premier Justin Trudeau zu sagen: "Weil es 2016 ist!"
Es soll ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 und 6:00 Uhr geben.
Lars Leschewitz
Position von Lars Leschewitz: Stimme zu
Anwohnerinnen und Anwohner von Flughäfen sollen in der Nacht ruhig schlafen können.

Die politischen Ziele von Lars Leschewitz

Ich möchte, dass der Wohnungsbau sowie die Strom- und Wasserversorgung wieder komplett in öffentliche Hand kommen. Außerdem muss in die Schulen, Krankenhäuser und Kitas investiert werden. Der öffentliche Dienst und die Bürgerämter im Berlin gehören wieder angemessen mit Personal ausgestattet.

Sie haben die Wahl, damit sich etwas ändert: DIE LINKE. setzt sich für existenzsichernde Arbeit und bezahlbaren Wohnraum ein. Wir fordern eine Aufstockung des Personals in den Bürgerämtern und ein Ende der Sanktionspraxis der Jobcenter. Daher meine Bitte für den 18. September: Geben Sie mir Ihre Erststimme und wählen Sie mit Ihrer Zweitstimme DIE LINKE. Gemeinsam schaffen wir es.

Über Lars Leschewitz

Ich stamme aus Schleswig-Holstein. Nach dem Abitur leistete ich meinen Zivildienst in einer Integrativen Kindertagesstätte ab. Diese Zeit hat mich in meinem sozialen Engagement sehr geprägt.

2006 zog es mich zum Politikstudium nach Berlin. Nach dem Diplom 2011 arbeitete ich in Warschau und Berlin. Zur beruflichen Neuorientierung nahm ich 2013 ein Zweitstudium zum Physik- und Politiklehrer auf. Seit 2012 wohne ich in Spandau.

2012 trat ich der Partei DIE LINKE. bei. Die Partei setzt sich konsequent für Frieden, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität ein. Diese Konsequenz hat mich überzeugt. Ich bin zudem Mitglied der Gewerkschaft GEW, der Berliner Mietergemeinschaft und von attac.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) wie steht DIE LINKE zum Ausbau des ÖPNVs, insbesondere im Spandauer Süden? (...)

Von: Sryvk Qbea

Antwort von Lars Leschewitz
DIE LINKE

(...) Für Spandau stellen wir uns unter anderem die Ausweitung der S-Bahn über Staaken nach Falkensee vor. Auch die Reaktivierung der alten Siemensbahn sollte umbedingt geprüft werden. Hier fallen jährlich hohe Wartungskosten für verrottende Gleise an. (...)

(...) was will die Linke Partei tun, um die steigenden Mieten in Berlin zu bremsen/senken? (...)

Von: Tnov Arhznvre

Antwort von Lars Leschewitz
DIE LINKE

Sehr geehrte Frau Arhznvre,

vielen Dank für die Frage. Der komplette Ausstieg aus dem sozialen...

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