Krisztina Andre

| Kandidatin EU
Krisztina Andre
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Jahrgang
1972
Wohnort
München
Berufliche Qualifikation
Kommunikation, M.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Umweltaktivistin
Liste
Bundesliste, Platz 8
Parlament
EU

Die politischen Ziele von Krisztina Andre

Ein positiver Wechsel kann nur durch eine schnelle und dezentrale Energiewende erreicht werden. Die Machtfrage bildete immer das Zentrum der menschlichen Geschichte, was heute bedeutet, dass diejenigen, die Zugang zur Energiequellen haben, in Wohlstand leben können. Unser jetziges Energiesystem ist zentralistisch, patriarchalisch und veraltet – es profitieren nur wenige davon. Wenn wir den Bürgerinnen und Bürgen unmittelbaren Zugang zur Energiegewinnung geben, fördert dies auch den Prozesse der Demokratisierung. Diese direkte Bürgerbeteiligung bei der Energieherstellung führt also zu einer Ermächtigung aller: Männern genauso wie Frauen, die damit endlich Zugang zu den Entscheidungsprozessen erhalten und als gleichwertige Menschen profitieren.

Eine dezentrale Erneuerbare-Energien-Wende bedeutet Wohlstand für die lokalen Gemeinschaften und schafft Arbeitsplätze. Der Mehrwert bleibt in der Kommune und fließt nicht in diktatorische oder konflikt-getriebene Länder ab. Die Nutzung erneuerbarer Energien kann die Landflucht reduzieren oder sogar die Migration in die Städte in ihr Gegenteil verkehren.

Wir verfügen heute über alle technischen Mittel sowie das Wissen, das nötig ist um Solar-, Wind- und Wasserkraft für Mobilität, Strom- und Wärmeerzeugung zu nutzen, wie von moderner Sektorenkopplung zu profitieren.

Was wir dringend brauchen ist Bürokratieabbau, um den Menschen einen ungehinderten Zugang zu Energie zu ermöglichen. Wir sollten die erneuerbare Entwicklung mit einer jährlichen Investition von 500 Milliarden Euro in grüne Energie- und Transportwende-Programmen in Europa fördern, umwelt- und klimaschädliche Subventionen auslaufen lassen, und eine gesamteuropäische Schadstoffsteuer einführen, die mehr als eine reine CO2-Steuer ist.

Über Krisztina Andre

Ich bin Verfechterin von 100% erneuerbaren Energien, Ökofeministin, Mutter von zwei Töchtern, die die sofortige dezentrale Energiewende vorantreibt, um die Klimakatastrophe zu bekämpfen.

 

Mein Name ist Krisztina. Ich bin Ökofeministin mit jugoslawischem und ungarischem Hintergrund. Ich lebe und arbeite in München, mit meinem niederländischen Mann und unseren zwei europäischen Töchtern.

Ich verfechte 100% erneuerbare Energien und treibe die sofortige dezentrale Energiewende voran, um die Klimakatastrophe zu bekämpfen. Ich bin Mitglied der Europäischen Vereinigung für erneuerbare Energien (EUROSOLAR), die sich für ein schnelles und vollständiges Ersetzen der atomar-fossilen Energien engagiert.

Seit über 20 Jahren verfolge ich die zivilgesellschaftlichen Entwicklungen in Europa und Asien. Dabei fokussierte ich mich auf Klimaschutz, saubere Technologien im Energie- und Mobilitätssektor, Energiewende, Gleichstellung und später die Nachhaltigkeitsziele der UN.

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Auch ein flächendeckendes Internet benötigt große Energiemengen, die ja erzeugt werden müssen. 5G ist jedoch aus meiner Sicht sehr gefährlich, da die gesundheitlichen und Folgewirkungen noch nicht getestet wurden, der Rohstoff- und Installationsaufwand sprengt jeden Rahmen und kaum jemand redet darüber. Wie stehen Sie und Ihre Partei dazu? (...)

Von: Xevfgvar Fpuügg

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...) vielen Dank für Ihre berechtigte Frage und Sorgen bzgl. den Folgen der Aufbau des 5G Mobilfunknetzes. Meine Partei hat sich mit dem Thema schon ausführlich befasst, bislang aber noch kein Standpunkt gebildet, da wir uns diesbezüglich noch im Europaweiten Austausch befinden. (...)

(...) Wenn es künftig um das Überspringen der 5 %-Hürde im Bund oder den Ländern geht ... würden Sie ein Bündnis aus "kleinen" Parteien befürworten, wenn: 1. (...)

Von: Tüagure Mvrgubss

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...) natürlich befürworten wir – sogar ohne eine 5 %-Hürde – ein Bündnis aus „kleinen“ Parteien, aber die Inhalte müssen passen. Schon jetzt, während dieser Europawahlen, haben wir Bündnisse im Rahmen der Europäischen Frühling mit der bayerischen Partei MUT (gegründet von Frau Claudia Stamm und Herrn Stephan Lessenich) und mit der Partei Demokratie in Bewegung zustande gebracht. (...)

# Finanzen 15Mai2019

(...) Die meisten öffentlichen Investitionen wären ohne europäische Beteiligung nicht denkbar. Doch statt Ungarn wettbewerbsfähiger zu machen versickert das Geld in Orbáns Vetternwirtschaft und festigt somit die Übermacht der Fidesz-Partei. (...)

Von: Mfbyg Fmencxb

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...) Transparenz ist Sauerstoff für jede Demokratie. Deshalb wollen wir in der Europäischen Union das Recht auf Information stärken. (...)

(...) Bitte verraten Sie mir , wie es dazu kommen kann, dass eine Firma wie Deutsche Wohnen ein schutzrecht wie den Mietspiegel kippen kann? Wie kann ich als so gesehene Durchschnittsbürgerin für meine rechte und die meiner mitMenschen kämpfen? (...)

Von: ebfn ynaqref

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...)

Wie steht Ihre Partei zur Landwirtschaft, zum Artenschutz, zu Biodiversität? (...) Ich denke mal, dass Sie auch für einen Paradigmenwechsel auf diesem Sektor sind, denn mit einem "Weiter so" wird's uns irgendwann an die "Wand fahren".

Von: Nyzhg Xyrvfg

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...) Deshalb wollen wir einen Wandel in Europa herbeiführen: Von der intensiven Massentierhaltung sowie der industriellen Agrarwirtschaft hin zu nachhaltigen und kleinräumigeren bäuerlichen Familienbetrieben. Dies insbesondere durch eine Neuausrichtung der Agrarsubventionen der EU (sog. (...)

# Umwelt 4Apr2019

(...) die Position Ihrer Partei zur Energiewende, zum Stromnetzausbau und ganz allgemein zu Umweltschutz und Klimawandel? Wie sehen Sie die Schülerbewegung "Fridays For Future?

Von: Znevn Rfgy

Antwort von Krisztina Andre
Demokratie in Europa

(...) Die Bewegung „Fridays for Future“ finden wir nicht nur berechtigt, sondern auch legitim und wir fühlen uns verpflichtet, sie mit allen unseren Kräften zu unterstützen. Wir tun alles dafür, dass Kinder die verfehlten Erwachsenenrollen nicht mehr zwangsläufig übernehmen müssen, sondern wir übernehmen unsere Verantwortung, um den drohenden Ökozid (hiermit ist die von der industriellen Zivilisation verursachte allgemeine Umweltzerstörung gemeint, die durch eine Störung des ökologischen Gleichgewichts aufgrund massiver Umweltverschmutzung hervorgerufen wird) zu verhindern. (...)

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