Kristin Franke

| Kandidatin Sachsen
Kristin Franke
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Jahrgang
1982
Wohnort
Leipzig
Berufliche Qualifikation
MA Germanistik/Philosophie
Ausgeübte Tätigkeit
Kinderbuchautorin und Verlegerin
Wahlkreis

Wahlkreis 32: Leipzig 6

Wahlkreisergebnis: 5,2 %

Liste
Landesliste, Platz 2
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Kristin Franke: Neutral
Die Lösung liegt darin, nicht beide Ziele gegeneinander auszuspielen. Machen wir die Lausitz zu einem wirtschaftlich hochattraktiven Standort, indem wir gezielt in dieser Region Auflagen und Bürokratie mindern, steuerliche Anreize schaffen und wirtschaftliche Vorhaben schneller genehmigen!
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Ja, wir brauchen auf Bundesebene ein Einwanderungsgesetz, das auch den Bereich Pflege berücksichtigt. Parallel dazu macht es Sinn, eine duale Berufsausbildung zu etablieren und ein berufsbegleitendes Ausbildungsprogramm für Quereinsteiger zu entwickeln.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Die schnellere Bearbeitung von Bauanträgen, eine Deregulierung der Vorschriften und eine Erhöhung der jährlichen Abschreibungsrate auf 3 Prozent setzen Anreize für Investoren, um neuen Wohnraum zu schaffen. Bei steigendem Angebot sinken die Mietpreise.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Auch junge Menschen haben den Wunsch, aktiv mitzugestalten, warum sollte man ihnen das verwehren?
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Wer sein Leben lang gearbeitet hat, soll im Alter auch mehr haben als nur eine Grundsicherung. Die Grundrente ist eine faire und zielgenaue Hilfe gegen Altersarmut.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Kristin Franke: Neutral
Hier ist je nach Einzelfall ausgewogen zu entscheiden. Beim Neubau von Kitas und Schulen beispielsweise sind schnelle Entscheidungen gefragt. Gleichzeitig arbeiten Kommunen mit Steuergeldern, mit denen sorgsam und nicht unter ideologischen Aspekten zu haushalten ist.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Die Arbeit aller Interessensverbände sollte transparenter werden.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Grundsätzlich darf die Qualität der medizinischen Versorgung keine Frage des Wohnorts sein. Ein Mix aus Versorgungszentren, mobilen Ärzten und digitalen Kommunikationsangeboten soll die medizinische Grundversorgung im ländlichen Raum absichern.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Wir brauchen eine bessere politische und gesellschaftliche Bildung. Dazu sollen in einem ersten Schritt die Mittel des Landeszentrale für politische Bildung verdoppelt werden. Die Bundeszentrale für politische Bildung sollte ihre Programme in den neuen Bundesländern deutlich ausweiten.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Eine Konsequenz umgesetzte Einwanderungsregelung schafft Sicherheit und erhöht die breite gesellschaftliche Bereitschaft, Asylsuchende aufzunehmen. Dazu gehört auch eine geordnete Rückführung all derer, die keinen Asylgrund haben. Asylentscheidungen müssen deutlich schneller getroffen werden.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Quoten kaschieren das Problem, stellen aber keine Lösung der Ursachen dar. Eine wirkliche Gleichberechtigung ist dann erreicht, wenn sich die Frage nach dem Geschlecht nicht mehr stellt. Geschlecht allein ist keine Qualifikation.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Interessen der Bürger und des Umweltschutzes sind gegeneinander abzuwägen.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Kristin Franke: Neutral
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Kristin Franke: Stimme zu
Der Verfassungsschutz in Sachsen ist seinen Aufgaben bisher zu oft nicht gerecht geworden. Selbst nach dem NSU-Skandal sehen wir nicht, dass die Aufarbeitung eigener Versäumnisse vollständig erledigt wäre. Wir halten eine strukturelle Neuorganisation weiterhin für notwendig und unumgänglich.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Unternehmen und Privatpersonen sind gleich zu behandeln.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Die Rückkehr von ehemals heimischen Raubtieren, wie dem Wolf, ist ein begrüßenswerter Beitrag zur Artenvielfalt. Für ein konfliktarmes Nebeneinander wollen wir daher die Umweltgesetzgebung und das praktische Wildtiermanagement reformieren.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Eine Qualitätssteigerung bei gleichzeitig flexibleren Betreuungszeiten und einem besseren Betreuungsschlüssel ist nicht kostenneutral. Die Betreuungskosten sind bereits stark subventioniert. Einkommensschwachen Familien werden die Kosten bereits vollständig erlassen.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Kristin Franke: Lehne ab
Der Staat hat kein Einnahme-, sondern ein Ausgabeproblem. Menschen mit besonders großem Vermögen zahlen bereits sehr hohe Steuersätze.
Alle Fragen in der Übersicht

Hallo Frau Franke,

sieht die FDP auf Landesebene ein dediziertes Maßnahmenprogramm vor, um vor allem sächsischen Familien mit Kindern den...

Von: Pnebyva Fpujnem

Antwort von Kristin Franke
FDP

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Sehr geehrte Frau Franke,

1. Wie stehen Sie bzw. Ihre Partei zum Thema "Bildungsurlaub"/"Bildungsfreistellung" auch in Sachsen? Sachsen ist...

Von: Enys Grenfn

Antwort von Kristin Franke
FDP

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