Karlheinz Binner

| Kandidat Bundestag
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Jahrgang
1967
Wohnort
Altenstadt (Neustadt-Waldnaab)
Berufliche Qualifikation
Dipl. Pädagoge, Dipl. Theologe, Gestaltpädagoge (IGB)
Ausgeübte Tätigkeit
Schulleiter, Theologe
Liste
Landesliste Bayern, Platz 5
Parlament
Bundestag
Wahlkreis
Weiden

Die politischen Ziele von Karlheinz Binner

Ökosoziale Marktwirtschaft
Radikale Energiewende
Werteorientierte Grundhaltung (christliches Wertebild)

- Wende zu einem Wirtschaftssystem, das sich anders orientiert als am Wachstum des Bruttosozialprodukts, da unsere Erde bereits über ihre Ressourcenmöglichkeiten verbraucht wird.

- Ressourcenorientierung statt reiner Klimafokussierung

- freie Wahl des Lebensstils für Familien: Eltern, welche die Kindererziehung selbst leisten, müssen finanziell und bei Rente etc. gleichgestellt sein. Daher favorisiere ich das sozialversicherungspflichtige Erziehungsgehalt

- Bildung statt reine Kompetenzorientierung: das Bildungssystem muss von der Wirtschaftsorientierung (Fokus: Kompetenzen) zur Allgemeinbildungsorientierung umgebaut werden.
Grundlegende Kenntnisse (Sprache, Mathematik, Grundwissen) sind vorrang zu geben; Werthaltungen als eines der obersten Bildungsziele.

- ich vertrete eine christlich-orientierte Werthaltung. Dazu gehört Lebensrecht für alle, Toleranz und soziale Gerechtigkeit. 'Christlich' heißt hier: Wertschätzung allen Lebens, egal von woher, egal wie leistungsfähig oder ob mit Handicap. Inklusion als Grundgedanke halte ich für gut.

- Thema Flucht: an sehr vielen Ursachen für Flucht von Menschen gerade nach Europa sind wir in nicht unerhelblichem Anteil selbst mit beteiligt. Erstes Gebot ist daher die Herstellung gerechter und nicht abhängiger Beziehungen (gerade auch im wirtschaftlichen Bereich) zwischen den 'reichen' und 'armen' Ländern. Das Grundrecht auf Asyl und die Aufnahme hilfsbedürftiger Menschen darf nicht angetastet werden. Wir haben selbst von diesen Rechten profitiert.
Asyl und Einwanderung müssen getrennt werden. Wir benötigen ein klares und eindeutiges Einwanderungsgesetz, das wirtschaftliche Gründe für eine Einwanderung als legitim anerkennt und nicht als 'Wirtschaftsflüchtlinge' diffarmiert.

- Energiepolitik: dezentrale, nachhaltige Energieversorgung in Verantwortung der Kommunen. Keine Großkonzerne, welche die Energieversorgung monopolisieren. Erstes Gebot auch hier: Ressourcenorientierung: daher Sparsamkeit und geringster Ressourcenverbrauch als oberstes Prinzip.

- Europa: der grundsätzliche Weg zu einem Miteinander halte ich für unbedingt weiter auszubauen. Die derzeitigen Tendenzen, sich wieder in nationale Territorien zurückzu-'igeln' halte ich für den falschen Weg. Es wäre ein Rückschritt für die Menschheit.
Viele Fehler des bürokratischen Apparats der EU sind jedoch zu reformieren, allen voran undemokratische Strukturen wie z.B. die weitgehenden Rechte der EU-Kommissionen.

- Freihandelsabkommen: auch hier gilt: Vorrang des Menschen vor dem Profit; Freihandelsabkommen zielen nicht auf die Versorgung ALLER Menschen, sondern auf die Gewinnmaximierung der Globalkonzerne. Grundversorgung wie Wasser, Nahrung, Energie müssen staatlich abgesichert und kontrolliert werden.

Über Karlheinz Binner

verheiratet, Vater von drei Kindern

Bezirksvorsitzender der ÖDP-Oberpfalz

Seit 30 Jahren politisch aktiv

# Familie 8Aug2017

Wie Sie wissen wurde das Eschenbacher Krankenhaus sehr zum Leidwesen der Bevölkerung geschlossen.
Bis heute kenne ich keinen anderen Grund...

Von: Hubert Schmidt

Antwort von Karlheinz Binner (ÖDP)

(...) Die ÖDP steht hier für eine grundsätzliche Wende, weil wir schon lange der Meinung sind, dass wir mit diesem System unser Land für unsere Kinder/Enkelkinder an die Wand fahren werden (und nicht nur unser Land). Eine ökosoziale Marktwirtschaft, die höhere Lebenszufriedenheit statt Wachstum des Bruttoinlandsprodukts als Ziel setzt, ist das System, das unsere politische Vision ist. (...)

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