Karen Koop
CDU

Frage an Karen Koop von Nawn Enznpxref bezüglich Arbeit und Beschäftigung

05. Juli 2009 - 11:19

Sehr geehrte Frau Koop,

Ich bin diplomierte Sozialpädagogin in Ausbildung zur Kinder -und Jugendlichenpsychotherapeutin (PiA) und arbeite zur Zeit in der Asklepios Klinik Harburg für 0 ,- €.
Ich bin, wie alle anderen PiA-KollegInnen mit einem Hochschulabschluss und in der Weiterbildung zur Psychotherapeutin. Die Weiterbildung bezahle ich privat und für den gesetzlich vorgeschriebene Teil von 1800 Stunden bekomme ich kein Gehalt.
Ich finde, dass die Politik handeln muss und habe daher folgende Fragen:
Wussten Sie, dass an hamburgischen Krankenhäusern Psychologen und angehende psychologische Psychotherapeuten (PiA) arbeiten, die für ihren gesetzlich vorgeschriebene Einsatz kein Geld bekommen, deren Leistungen aber mit den Kassen abgerechnet werden?
Haben Sie sich Gedanken darüber gemacht, dass die therapeutische Versorgung ohne die PiA kaum aufrechterhalten werden kann?
Und welche Möglichkeiten sehen Sie diese Mißstände zu beheben?

Über Ihre Antworten freut sich Anja Ramackers

Frage von Nawn Enznpxref
Antwort von Karen Koop
23. Juli 2009 - 12:41
Zeit bis zur Antwort: 2 Wochen 4 Tage

Sehr geehrte Frau Ramackers,
entschuldigen Sie die späte Antwort, aber ich mußte erstmal Erkundigungen einholen.hr Problem ist uns durchaus bekannt, nur werden wir nicht viel für Sie tun können. Mit der Psychotherapeutenkammer sind bereits Gespräche geführt worden . Sie haben nur zum Ergebnis geführt, dass diese Regelung offensichtlich bundesweit in allen Krankenhäusern und Therapeuten- Praxen so gehandhabt wird.Auszubildende, d.h. Studenten dürfen selbstverständlich noch nicht selbständig tätig sein, sondern stehen immer unter der Aufsicht des Ausbildenden, d.h. eines zugelassenen Psychotherapeuten, dessen Leistungen dann mit den Kostenträgern abgerechnet werden. Ein eigenständiges "Gehalt" für den Studenten ist offensichtlich nicht möglich. Hier müßten die Studentenvertreter tätig werden.
Für weitere Gespräche stehe ich Ihnen tel. gern zur Verfügung.
Karen Koop MdHB