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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) Hallo Herr Kerstan, warum waren die Grünen bisher gegen eine Reduzierung der Kohlekraft durch veränderte Einsatzreihenfolge, wie es der Linke-Abgeordnete Stephan Jersch im November der Bürgerschaft vorgeschlagen hat und wie es jetzt ein Gutachten des Freiburger Öko-Instituts befürwortet? (...)

Umwelt
06. Februar 2020

(...) Durch die Auseinandersetzung um den Netze-Volksentscheid ist in Hamburg eine sehr aufmerksame und gut informierte Öffentlichkeit für die Energiewende entstanden. Das ist ein wichtiger Faktor, um auf einem schwierigen Weg weiterzukommen, selbst wenn es für mich in meiner Rolle als Energiesenator manchmal unbequem ist. Wenn man sich wie ich über viele Jahre für die Rekommunalisierung, für die Energiewende in Hamburg und für den Kohleausstieg eingesetzt hat, ist es schon eine etwas merkwürdige Situation, plötzlich die Verantwortung für zwei Kohlekraftwerke zu haben. (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) auf der Tourismus-Homepage der Stadt Hamburg wird so die Herbertstraße beschrieben: „Vor neugierigen Blicken geschützt, gibt es hier käufliche Liebe. Der Zutritt ist nur für Männer über 18 Jahren erlaubt: Die berühmt-berüchtigte Herbertstraße in Hamburg. (...)

Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen
05. Februar 2020

(...) Vielen Dank für Ihren Hinweis. Nein, wir halten diese Werbung nicht für zeitgemäß und werden mit Hamburg Marketing darüber das Gespräch suchen, ob es nötig ist, die Herbertstraße derartig zu bewerben. (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) ( Hinweis im Internet:Angst vor dem "Blackout":THW warnt Deutsche).Das teilten die Netzbetreiber damals mit! Stromknappheit obwohl wir im Land derzeit sogar noch verlässliche Energie durch Atom- ,Kohle- und Gaskraftwerke zur Energieversorgung erzeugen!Gibt Ihnen das als Verfechter der zukünftig geforderten reinen Öko-Energieversorgung Deutschlands nicht ernsthaft zu denken?Die jederzeit zu sichernde Energieversorgung für unser Land steht doch jetzt bereits auf wackeligen Beinen!Ich habe deshalb kein Vertrauen in die von Ihnen gewollte Energiewende! (...)

Umwelt
05. Februar 2020

Es ist keineswegs so, dass Strom in Deutschland durch den Atomausstieg knapp wäre. Im Gegenteil! (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) Hallo Herr Kerstan, Deutschland hat jetzt schon über 82 Millionen Einwohner und ist ein weltweit führender Industriestandort und Wirtschaftsmacht.Wie will man ohne Atomkraft,ohne Kohle- und Gaskraftwerke die erforderliche Grundlast für unser Land j e d e r z e i t zuverlässig gewährleisten? C02 frei ist bekanntlich wichtigstes Ziel grüner Politik! (...)

Wirtschaft
02. Februar 2020

Den Klimawandel auf nur 1,5 Grad zu begrenzen ist notwendig, um unsere Lebensgrundlage zu erhalten und insbesondere unseren Kindern und Kindeskindern eine gute Zukunft zu ermöglichen. (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) Rasen, Beton, Bodenversiegelung, Monokulturen, nichtheimische Arten, invasive Neophyten und allenfalls mal ein Insektenhotel aus dem Baumarkt. Naturnahes Gärtnern hat es im Rahmen der Vereinskulturen schwer. (...)

Umwelt
01. Februar 2020

(...) Ich teile Ihre Einschätzung, dass es nach wie vor viele Kleingartenanlagen und Parzellen gibt, die sich noch nicht „naturnahes Gärtnern“ oder die „Steigerung der Biodiversität“ auf die Fahnen geschrieben haben. Das muss auch nicht überall der Fall sein, denn auch Kleingärtnern sei die Vielfalt individueller Geschmacksvorstellungen und Formen der Gartennutzung, mit denen sie ihre Lebensentwürfe zum Ausdruck bringen möchten, zugestanden. Koniferen, englischer Rasen und Betonfertigsteine sind kein Alleinstellungsmerkmal von „Hausbesitzern“. (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

Werden Sie eine verbindliche Obergrenze für die CO2-Emissionen von Dienstwagen einführen?

Umwelt
29. Januar 2020

2019 wurde der Leitfaden für umweltverträgliche Beschaffung neu aufgelegt und ich habe mich dafür eingesetzt, dass das Thema Dienstwagen mit berücksichtigt wird. Wir haben festgelegt, dass bei der Beschaffung handelsüblicher Dienstwagen bis 2020 ein durchschnittlicher Emissionswert der Dienstwagenflotte von 95 g CO2 / km erreicht werden; darüber hinaus soll der Anteil der insgesamt neu angeschafften oder neu angemieteten Fahrzeuge mit einem Emissionswert unter 50 g (alternativ: elektrische Mindestreichweite von 40 km) über die bereits vereinbarten 10 % hinaus weiter schrittweise bis 2020 auf mindestens 20 % erhöht werden. (...)

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Jens Kerstan
DIE GRÜNEN

(...) Pkw und Lkw die nicht mehr unseren hiesigen gesetzlichen Bestimmungen und Anforderungen bezüglich des Umweltschutzes entsprechen ,werden massenweise billigst ins Ausland verkauft! Überwiegend nach Osteuropa.Überwiegend handelt es sich um Dieselfahrzeuge.Dort fahren diese als umweltschädlich geächteten Autos noch ewig weiter.Wie verträgt sich das aber mit einem glaubwürdigen Umweltschutz?Wir haben doch ein globales Klima!Ganz grotesk und unverständlich wird dieser praktizierte Umweltschutz dann,wenn diese Fahrzeuge anschliessend wieder auf deutschen Straßen anzutreffen sind! Lediglich mit anderen Kennzeichen! (...)

Umwelt
29. Januar 2020

Dieselfahrverbote haben nichts mit Klimaschutz zu tun. Sie sind zum Teil notwendig, um die Gesundheit der Anwohner vor Belastungen von Schadstoffen - in Hamburg nur von Stickoxiden - zu schützen. (...)