Jenny Kunkel

| Kandidatin Sachsen
Jenny Kunkel
© DIE LINKE. Sachsen
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Jahrgang
1981
Wohnort
Dresden
Berufliche Qualifikation
Fachwirtin
Ausgeübte Tätigkeit
Veranstaltungsfachwirtin
Wahlkreis

Wahlkreis 46: Dresden 6

Wahlkreisergebnis: 12,5 %

Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Jenny Kunkel: Lehne ab
Es klingt wie ein Gegensatz, ist es aber nicht. Warum aber sollen allein die Mitarbeiter die Versäumnisse Ihrer Konzernleitung ausbaden?
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Der Pflegebedarf wird weiter wachsen. Wir brauchen schlichtweg Pflegekräfte; - warum also nicht auch Pflegekräfte aus dem Ausland? Nicht, um Lohndumping zu betreiben, sondern um schlichtweg den Bedarf zu decken.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Wir brauchen einfach kommunale Wohnungsgesellschaften, um wirksam die Mietpreissteigerung einzugrenzen.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Jenny Kunkel: Lehne ab
Jede Altersgrenze ist willkürlich. Das Wahlrecht ist ein Grundrecht, dass nicht durch irgendeine „Qualifikationsprüfung“ erst zugestanden wird. Wir kämpfen für mehr direkte Demokratie, mehr Beteiligung und gleiche Chancen für alle, sich einzubringen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Wir wollen eine Rentenversicherung, in die alle Erwerbseinkommen eingehen. 35 Beitragsjahre gehen aber an der Lebensrealität vieler Menschen vorbei.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Mit einem modernen Vergabegesetz können wir regionale Wirtschaftskreisläufe stärken. Es profitieren bspw. Lieferanten vor Ort statt große Konzerne aus irgendwoher.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Das muss man jetzt nicht wirklich begründen, oder? Schließlich sollte man wenigstens nachvollziehen können, wer von welchen Gesetzen profitiert. Engagements von Konzernen sind niemals völlig selbstlos.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Jenny Kunkel: Lehne ab
Der Vorschlag widerspricht der Freiheit der Berufswahl. Alternativen sind die Ausweitung von Studienangeboten, Hilfe beim Praxisaufbau oder -übernahme, die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren mit angestellten Ärzten, aber auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Jenny Kunkel: Neutral
Ich persönlich halte es für wirksamer, die Lebensrealität der Menschen zu verbessern. Das entzieht dem Rassismus den Boden.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Jenny Kunkel: Lehne ab
Die Würde und Unversehrtheit von Menschen in Ihren Heimatländern muss garantiert sein. Das ist leider nicht immer der Fall. Alles andere ist Symbolpolitik.
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Frauen haben nun mal einen Anteil von 50% in der Gesellschaft, - daher sollten Sie zumindest auch die Möglichkeit haben, paritätisch an dieser mitzuwirken. Schade, dass das noch nicht selbstverständlich ist.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Jenny Kunkel: Neutral
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Die Polizie hat Besseres zu tun, als Leute zu verfolgen, die sich einfach nur ein bisschen berauschen wollen. Repression hilft uns hier nicht weiter.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Der Geheimdienst schützt nicht die Demokratie vor Gefahren und versagt im Kampf gegen zentrale Bedrohungen.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Jenny Kunkel: Lehne ab
Breitbandinternet ist für uns moderner Bestandteil der Daseinsvorsorge. Wir wollen flächendeckenden Breitbandausbau erreichen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Jenny Kunkel: Neutral
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Die Kita ist wie die Schule ein Bestandteil des Bildungssystems und sollte wie die Schule beitragsfrei sein. Chancengleichheit kann nur gewährleistet werden, wenn Bildung für alle in gleicher Weise zugänglich ist, - unabhängig von Herkunft und Geldbeutel.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Jenny Kunkel: Stimme zu
Es wäre nur gerecht. Aktuell trägt vor allem die Mittelschicht die größte Steuerlast.. Das reichste Zehntel der deutschen Bevölkerung hält über 66 Prozent des Geld- und Sachvermögens und vergrößert diesen stetig. Warum sollen sie sich nicht gerecht an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligen?

Die politischen Ziele von Jenny Kunkel

Mein politisches Ziel ist es, vor allem den ländlichen Raum zu einer besseren Lebensrealität zu verhelfen und die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu stärken. Letztenendlich würden alle Bügerinnen und Bürger davon profitieren. Wenn das Leben im ländlichen Raum attaktiver wird, so profitieren letztenendlich auch die Städte davon, z.B. durch nachlassenden Mietdruck.

Über Jenny Kunkel

Geboren und aufgewachsen bin ich in Freital und habe die tiegreifende Veränderung der Wendejahre am Beispiel dieser Stadt hautnah miterlebt. Nach dem Abitur fand ich meinen Lebensmittelpunkt in Dresden. Hier habe ich gelernt, studiert und mein privates Glück gefunden. Bedingt durch Studium und berufliche Laufbahn bin ich viel in Europa umhergereist, - vorwiegend in die Messestädte.

 

Alle Fragen in der Übersicht

Wie wollen Sie das Dilemma Sachsens Schulen für Gehörlose lösen? Die Lehrer dort beherrschen kaum Deutsche Gebärdensprache um den Kindern wirklich Wissen zu vermitteln! (...)

Von: Abeoreg Evpugre

Antwort von Jenny Kunkel
DIE LINKE

(...) Es gibt m.E. hier keine kurzfristige Lösung, da es noch nicht da es noch nicht die Regel istgenannte Gehörlose regelhaft die Regelschule besuchen können. Dies vor allem deshalb, weil in aller Regel an den Schulen Lehrer fehlen, die auch in der Lage sind, in der Gebärdensprache zu kommunizieren. (...)

# Soziales 15Aug2019

(...) Ansonsten müssen sich die Eltern kümmern, dass das Kind gut zurecht kommt. Das hat wenig mit Inklusion zu tun. Viele Kinder sind unter diesen Bedingungen an einer Förderschule besser aufgehoben. (...)

Von: Ertvan Oebqr

Antwort von Jenny Kunkel
DIE LINKE

(...) Alle öffentlichen Einrichtungen sind barrierefrei umzugestalten. Wir brauchen, um dies zu realisieren, zudem ein Inklusionsgesetz für Sachsen. (...)

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2 Fragen beantwortet
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