Ingrid Nestle

| Kandidatin Bundestag
Ingrid Nestle
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Jahrgang
1977
Berufliche Qualifikation
Diplom-Wirtschaftsingenieurin
Ausgeübte Tätigkeit
Mama und Wahlkämpferin
Wahlkreis

Wahlkreis 3: Steinburg - Dithmarschen Süd

Wahlkreisergebnis: 6,7 %

Liste
Landesliste Schleswig-Holstein, Platz 3
Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Ein Fahrverbot ist nicht die beste Antwort – ich fordere eine schnelle und wirksame Nachrüstung der schmutzigen Diesel auf Kosten der Konzerne und viel mehr Investition in den Schienenverkehr. Fahrverbote können nur das letzte Mittel sein, wenn das nicht wirkt.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Am wichtigsten ist es, Fluchtursachen zu bekämpfen. Auch deshalb ist es so zentral, die Klimakrise einzudämmen. Eine Obergrenze lehne ich ab. Es ist mir aber auch klar, dass wir für legale Zugangswege nach Deutschland Kontingente schaffen müssen und keine unbegrenzte Öffnung ermöglichen können.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Wir GRÜNE wollen in den nächsten 20 Jahren aus der Massentierhaltung aussteigen. Eine höhere Grundsicherung für Kinder, Transferleistungsempfänger und Rentner und ein gutes Schul- und Kitaessen sollen sicherstellen, dass sich auch sozial Schwächere gutes Essen leisten können.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Ingrid Nestle: Neutral
Die Renten der Geringverdiener müssen deutlich erhöht werden, nicht notwendigerweise alle Renten. Menschen, die zB den größten Teil ihres Lebens gearbeitet, Kinder erzogen oder andere Menschen gepflegt haben, sollen im Alter eine anständige Rente beziehen.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Die zahllosen Schlupflöcher und Ausnahmen machen die Mietpreisbremse der Bundesregierung wirkungslos und belasten die Mieterinnen und Mieter mit 310 Mio. Euro in nur einem Jahr gegenüber einer wirksamen Mietpreisbremse, wie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sie wollen.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Dies halte ich für sehr wichtig. Lobbytätigkeit im politischen Bereich muss transparent und begrenzt sein. Ich fordere deshalb ein verbindliches, umfassendes und öffentlich zugängliches Lobbyregister und eine Begrenzung von Parteispenden auf natürliche Personen.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Gentechnik gehört für mich nicht auf Acker und Teller. Sie widerspricht dem Ziel einer zukunftsfähigen, umweltgerechten Landwirtschaft.
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Deutschland bildet hier seit Jahren eine Ausnahme. Wir wollen das Fahren auf der Autobahn stressfreier und sicherer machen – und Menschenleben retten. Ich würde allerdings Tempo 120 vorziehen.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Die Demokratie muss sich gerade in dieser Zeit bewähren. Viele Menschen wollen mehr Mitsprache und Beteiligung. Dabei sollte der Volksentscheid nach meiner Vorstellung von den Bürgern ausgehen, und nicht von der Regierung anberaumt werden.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Bevor neue Eingriffe in Grundrechte beschlossen werden, müssen die bestehenden Möglichkeiten der Sicherheitsbehörden endlich effektiv genutzt werden. GRÜNE stehen für einen freiheitlichen und starken Rechtsstaat, denn nur der gewährleistet Sicherheit.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Deutschland kann nicht Klimaschutzland werden und Kohleland bleiben. Ich möchte deshalb jetzt den schrittweisen und planbaren Kohleausstieg starten. Die betroffenen Regionen sollen beim erforderlichen Strukturwandel mit Bundesmitteln unterstützt werden.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Ich möchte beitragsfreie Bildung von Anfang an. Noch dringender finde ich allerdings eine ausreichende Versorgung mit Kitaplätzen sowie eine hohe Qualität der Betreuung. Beitragsfreiheit kann auch bei denen anfangen, die sich Kita sonst nicht leisten könnten.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Rüstungsexporte in Staaten, die die Menschenrechte grob missachten und in Konfliktregionen sind schon nach den bestehenden „Politischen Grundsätzen“ der Bundesregierung nicht zu genehmigen. Da sich die Bundesregierung nicht daran hält, möchte ich ein verbindliches Rüstungsexportkontrollgesetz.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Die Sicherheitslage vor Ort hat sich in den letzten Jahren verschlechtert. Abschiebungen dorthin lehne ich daher ab. Anstatt die afghanischen Geflüchteten zu verunsichern, sollten die Integrationskurse geöffnet und Perspektiven hier geschaffen werden.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Ingrid Nestle: Lehne ab
Die Mitgliedschaft in Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften ist freiwillig. Daher kann jede*r Einzelne entscheiden, ob er oder sie kirchensteuerpflichtig werden oder bleiben will.BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN setzen sich allerdings dafür ein, dass die Kirchenfinanzen transparenter werden.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Nur mit der EU werden wir unsere Probleme in den Griff bekommen: nur zusammen können wir unsere Lebensgrundlagen schützen, Globalisierung gestalten, eine zukunftsfähige Wirtschaft schaffen und Frieden sichern.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
…allerdings nur für wirklich hohe Einkommen. Familien, geringe und mittlere Einkommen entlasten wir über eine Anpassung des Grundfreibetrags, finanziert durch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes für Single-Einkommen ab 100.000 Euro.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Ingrid Nestle: Neutral
In einigen Fällen wie zB bei Elternzeitvertretungen ist dies tatsächlich sinnvoll. Es gibt aber auch viele Möglichkeiten, ohne Befristungen flexibel zu wirtschaften, z.B. mit Arbeitszeitkonten.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Der Gebrauch aller Drogen ist gefährlich und zieht immer einen Teil der Konsumenten in die Sucht. Die Verbotspolitik ist jedoch gescheitert. Mit unserem Cannabiskontrollgesetz wollen wir Kinder- und Jugendliche wirksam schützen und den Schwarzmarkt austrocknen.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Das kann natürlich für körperlich sehr anstrengende Berufe nicht gleichermaßen gelten wie für solche, bei denen gerade die Erfahrung älterer Mitarbeiter hochwertvoll ist. Der Übergang in den Ruhestand sollte freier gestaltet werden, Rente und Erwerb leichter kombiniert werden können.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Am liebsten würde ich eine enge Obergrenze für Ausgaben im Wahlkampf setzen. Nicht Geld soll den Wahlausgang beeinflussen, nicht Reiche mehr Einfluss haben als Arme. Wir wollen Spenden an Parteien auf natürliche Personen mit einer jährlichen Obergrenze pro Person beschränken.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Ingrid Nestle: Stimme zu
Wir brauchen faire Handelsabkommen, die transparent und demokratisch verhandelt werden. Mit Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA wird tief in den Alltag der Menschen eingegriffen. Da ist Intransparenz der Bevölkerung und den Parlamenten gegenüber inakzeptabel und undemokratisch.

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