Heinrich Brinker

| Kandidat Bundestag
Heinrich Brinker
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Jahrgang
1957
Wohnort
Kirchheim unter Teck
Berufliche Qualifikation
Lehrer für Gymnasien; IT Service Management
Ausgeübte Tätigkeit
IT Service Manager
Wahlkreis

Wahlkreis 262: Nürtingen

Wahlkreisergebnis: 4,8 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Die Gesundheit der Bewohner hat erste Priorität. Ich schlage kurzfristig vor, die Fahrpreise des öffentlichen Nahverkehr deutlich zu senken, um eine Alternative zu bieten.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Ich finde wir haben die menschliche Pflicht,Schutzsuchende aufzunehmen. Diese Menschen müssen vor Verfolgung, Hunger und Krieg fliehen. Der Waffenexport verschärft die Krisen und muss sofort gestoppt werden. Die Länder des globalen Südens brauchen stattdessen faire Handelsverträge und Unterstützung
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Wir wollen eine Nutztierhaltung, die flächengebunden, auf die einheimische Nachfrage bezogen und tiergerecht ist. Dazu sollen Bestandsobergrenzen für Regionen und Standorte und neue hohe Standards für die Tierhaltung eingeführt werden.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Die Rente muss den Lebensstandard sichern. Altersarmut ist von CDU,SPD, FDP und Grüne gemacht. Das Beispiel Österreich zeigt, dass die gesetzliche Rente, in die auch Beamte, Selbständige und Politiker einzahlen, um 800 Euro im Monat höher ist als die Rente in Deutschland.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Wohnen ist ein Menschrecht und man muss eine Wohnung bezahlen können. Auch das Wohneigentum der Vermieter unterliegt dem Grundgesetz: "Eigentum verpflichtet". Damit ausreichend bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht, muss der öffentliche und genossenschaftliche Wohnungsbau gefördert werden.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Es muss transparent sein, wer auf politische Entscheidungen Einfluss nimmt. Das Lobbyregister würde verhindern, dass Lobbyverbände und Politiker die Einflussnahme vertuschen. Es ist ein Skandal, dass ganze Gesetzesvorlagen von Wirtschaftsverbänden über die Politiker in den Bundestag gebracht werden.
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Die Gesundheit der Bevölkerung hat oberste Priorität und darf nicht gefährdet werden. Die Gentechnik ist mit unübersehbaren Risiken verbunden
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Dies ist in ganz Europa normal. Es ist erwiesen, dass mit dem Tempolimit die Zahl der Unfälle und Unfalltoten drastisch gesengt werden kann. Es ist in erster Linie die starke Autolobby in Deutschland, die das Tempolimit verhindert.
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Wenn die Bevölkerung die Möglichkeit hat, durch einen Volksentscheid Einfluß zu nehmen, führt das zum einen zu einer erweiterten Demokratie und zum anderen wird allein die Möglichkeit des Volksentscheids die Regierung bewegen, für Gesetzesvorhaben in der Bevölkerung zu werben.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
In fast allen bisher bekannten Fällen, waren die Täter den Behörden bekannt. Es gab also keinen Imformationsmangel. Es lohnt sich zu überlegen, was passiert eigentlich, wenn es mal eine rechtsradikale Regierung in Deutschland geben sollte. Ist es nicht ratsam unsere Rechte jetzt zu schützen.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Wenn wir die Klimmaziele ernst nehmen und unseren Kindern eine Zukunft geben wollen, dann muss der CO2 Ausstoß drastisch gesenkt werden. Mit der Verbrennung von Kohle ist dies nicht möglich.
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Es ist nicht einzusehen, dass eine Kita anders behandelt wird als eine Schule. Bildung und dazu gehört auch die Kita sind Teil der Daseinsvorsorge, deshalb darf es von der Kita bis zum Hochschulstudium keine Gebühren geben.
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Waffen verschärfen die Konflikte. Wichtiger ist in nichtmilitärische Konfliktlösung zu investieren und den betroffenen Menschen zu helfen. Konflikte müssen vor der militärischen Eskalationn entschärft werden. Hierzu muss in den betroffenen Regionen die Existenz der Menschen gesichert werden.
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Die UNO Organisation (UNHCR) kommt zu der Einschätzung, dass es in Afganistan keine sicheren Regionen gibt. Allein in 2017 hat die USA über 1600 Raketen auf Afganistan abgeschossen. Mehr als im ganzen Jahr 2016. Die Abschiebung in dieses Land kann den Tot für die Menschen bedeuten.
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Ich möchte, dass Staat und Kirche strikt getrennt sind. Die Kirchen sollen ihre Mitgliedsbeiträge selbstständig und selbstverantwortlich erheben.
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Es geht nicht um Abgabe von Kompetenzen, sondern um die grundsätzliche Ausrichtung der EU auf eine soziale und gerechte Organisation. Hierzu gehören u.a. gemeinsame Standards für Arbeitnehmerrechte. Das bisherige Europa ist auf die Interessen der Banken und Konzerne ausgerichtet.
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Menschen mit hohen Einkommen sind in der Lage, mehr Steuern zu zahlen, ohne, dass sie ihren Lebenstandard einschränken müssen. Die Linke möchte den Spitzensteuersatz ab einem zu versteuernden Einkommen von 71.000 € einführen, statt 54.000€ heute. Die Reichen sollen ab 260.000€ deutlich mehr zahlen.
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Sachgrundlose Befristungen sind abzuschaffen. Die Unternehmen haben die Befristungen für Lohnsenkung und Diszplierung missbraucht. Junge Menschen und Familien können ohne gesicherte Arbeitsverträge ihre Zukunft nicht planen.
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Solange Tabak und Alkohol erlaubt sind, sollte auch Cannabis erlaubt sein.Wir wollen den Besitz sowie Anbau zum EIGENEN BEDARF erlauben und für Cannabis eine legale, regulierte und vorranging nichtkommerzielle Bezugsmöglichkeit schaffen.
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Heinrich Brinker: Lehne ab
Viele Menschen müssen heute schon vorzeitig in Rente gehen und müssen Rentenabschläge ertragen. Eine Erhöhung des Rentenalters führt nur zu weiteren Rentenreduzierung.
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Politiker sollten unabhängig von finanziellen Einflüssen sein. Die Linke nimmt auch heute schon keine Spenden von Firmen.
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Heinrich Brinker: Stimme zu
Bei diesen Abkommen geht es nicht mehr um Handelsabkommen, sondern um tiefe Eingriffe in das Rechtssystem Deutschlands. Dadurch dass ausländische Konzerne z.B. wegen entgangenen Profit gegen den Staat klagen können, werden die Parlamente bereits bei der Gesetzgebung eingeschüchtert.

Die politischen Ziele von Heinrich Brinker

Wichtig ist mir, dass alle Menschen eine Chance auf Bildung, Kultur und soziale Sicherheit haben. Dazu braucht es faire Einkommen, gesicherte Arbeitsplätze und bezahlbaren Wohnraum, aber keine Leiharbeit, grundlose Befristungen und Hartz IV.

Ich kämpfe für friedliche Zukunft, für Entspannungspolitik statt Aufrüstung. Deshalb engagiere mich in verschiedenen Initiative, Bündnissen und bin Mitglied bei Verdi, attac, ADFC und Mehr Demokratie. Aktuell engagiere mich besonders im Bündnis gegen TTIP und attac. Gemeinsam mit anderen wehre ich mich gegen eine Globalisierung, die gegen die Mehrheit der Menschen bei uns und und in anderen Ländern gerichtet ist. Es kann nicht sein, dass wir direkt auf eine Klimakatastrophe zusteuern und nichts dagegen unternommen wird. Ich möchte, dass meine Kindern und deren Kinder auch noch eine lebenswerte Welt vorfinden. Neben diesen Thema engagiere mich gegen eine Wohnungsbaupolitik, die jeden sozialen Anspruch verloren. In diesem Zusammenhang akzeptiere keine Tatenlosigkeit gegen Wohnungsleerstand und mobilisiere für Maßnahmen gegen die Zweckentfremdung von Wohnraum.

Die Rüstung muss runter und die Ausgaben für Bildung, Kultur, Pflege und soziale Sicherheit müssen erhöht werden. Mehr Netto für die Beschäftigen und hohe Steuern für das leistungslose Vermögen der Reichen.

Über Heinrich Brinker

Ich bin am 21.05.1957 in einem niedersächsischen Dorf geboren. Meine Eltern bewirtschafteten einen kleinen Bauernhof, auf dem die 8 Kinder selbstverständlich mitarbeiteten. Dank der Bildungsreformen in den 60er Jahren konnte ich nach der Volksschule das Gymnasium besuchen ab 1978 die Lehrerausbildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg absolvieren. An der Hochschule war ich sowohl in der Fachschaft als auch im ASTA aktiv. Ich konnte mein Studium erfolgreich mit dem 2. Staatsexamen abschließen, aber leider war keine Stelle in Aussicht. Daraufhin bildete ich mich weiter zum EDV Organisator und wurde 1987 im Rechenzentrum im Mercedes-Benz Werk in Bremen eingestellt. 1994 wurde der gesamte IT-Bereich an die Telekom verkauft und ich wechselte in den neuen Konzern. In der Zeit engagierte ich mich in der Friedensinitiative und sozialen Bewegungen. Zwischenzeitlich war ich verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Mir war es wichtig als Mann die Rolle des Elternsprechers zu übernehmen. Nachdem ich in verschieden Funktionen in Deutschland gearbeitet hatte, übernahm ich 2001 das internationale IT-Service Management für Daimler. Berufsbeding wechselte ich meinen Wohnsitz von Bremen nach Kirchheim unter Teck. Schließlich verlagerte ich 2006 meinen Schwerpunkt innerhalb der Telekom vom internationalen Bereich wieder nach Stuttgart und war für verschiedene Abteilungen verantwortlich. Im September 2016 wechselte ich in die Altersteilzeit.

 

Mitgliedschaften

Verdi, attac Deutschland, Mehr Demokratie, Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club (ADFC), Rosa-Luxemburg-Stiftung, Bündnis gegen TTIP, Bündnis gegen Stuttgart 21, Zukunftswerkstatt, Stadtführer in Kirchheim unter Teck

Alle Fragen in der Übersicht

(...) Wir können zwar relativ billig Produkte + Flatrates kaufen, jedoch sobald Mängel auftreten, kassieren die Firmen bei den Verbrauchern ab über Hotlinekosten + erbringen tendenziell eher zu inkompetenten Service. (...)

Von: Senax-Cuvyvcc Jbysre

Antwort von Heinrich Brinker
DIE LINKE

(...) DIE LINKE will, dass in den Fertigprodukten weniger chemischen Aromen und Zusatzstoffe benutzt werden und der Gehalt an Zucker, Salz und Fett auf ein gesünderes Maß reduziert werden. Darüber hinaus wollen wir die staatliche Lebensmittelaufsicht personell stärken und ihre Ausstattung verbessern, damit sie effektiver vor Betrug und Schadstoffen schützen können. (...)

Hallo,

Stellen Sie sich mal vor letzten Sonntag wurde gewählt, und SIE sitzen jetzt im Bundestag.
Und heute wird über viele Fragen...

Von: Znguvnf Ubznaa

Antwort von Heinrich Brinker
DIE LINKE

Hallo Herr Ubznaa,

danke für Ihre Fragen. Anbei sende ich Ihnen, wie gewünscht, die kurzen Antworten:...

# Internationales 13Aug2017

Werden Sie sich ggfs. nach Ihrer Wahl in den Bundestag für die Bildung einer Enquete-Kommission „Fluchtursachen“ einsetzten?

Hintergrund:...

Von: Oreaq Rhpuare

Antwort von Heinrich Brinker
DIE LINKE

(...) Die Vorschläge der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des EU-Asylsystems sind von Repression und Überwachung, Entmündigung und Entrechtung geprägt. Wir brauchen eine humane Asylpolitik, d.h. faire Asylverfahren und menschenwürdige Aufnahmebedingungen in der gesamten EU. (...)

# Soziales 2Aug2017

(...) immer mehr Arbeitnehmer gehen der Altersarmut entgegen. Unsere Rentenkasse leert sich zunehmend und auch betriebliche Altersvorsorgen bieten durch entsprechende Reglungen der Politik keine ausreichende Sicherheit für´s Rentenalter. (...)

Von: Znexhf Fpmhxn

Antwort von Heinrich Brinker
DIE LINKE

(...) Die Linke will das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben, die Höhe, die es vor den Rentenreformen 2000/2001 hatte. (...) Die Senkung des Rentenniveaus und die Teilprivatisierung der Rente waren Fehlentscheidungen. (...)

Sehr geehrter Herr Brinker,

Sie kandidieren in meinem Wahlkreis und werben um meine Wählerstimme. Welchen konkreten Nutzen hätte der...

Von: Znegva Ibforpx

Antwort von Heinrich Brinker
DIE LINKE

(...) Geld ist genug da, um all dieses zu finanzieren. Die Superreichen müssen endlich ihren gerechten Beitrag für die Gesellschaft leisten, deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass Menschen mit einem Einkommen unter 7.000 € im Monat weniger Steuern zahlen, aber die Superreichen mit Einkommen über eine Million € stärker zur Kasse gebeten werden. Außerdem ist es nicht einzusehen, dass Einkommen aus Kapitalerträgen geringer besteuert werden als Einkommen durch Arbeit. (...)

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