Heike Heise-Heiland

| Kandidatin Brandenburg
Heike Heise-Heiland
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Jahrgang
1964
Wohnort
Schwedt/Oder
Berufliche Qualifikation
Diplomlehrerin für Polytechnik und 2. Staatsexamen Sonderpädagogik
Ausgeübte Tätigkeit
Förderschullehrerin
Wahlkreis

Wahlkreis 12: Uckermark II

Liste
Landesliste, Platz 39
Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Die Flughafen GmbH wurde bisher von den Gesellschaftern und aus Mitteln des Haushaltes ausfinanziert. Ein weiterer Finanzbedarf muss vorrangig aus Regressansprüchen und anderen Finanzierungsquellen (Kredite) gedeckt werden. Eine zeitnahe Inbetriebnahme würde weitere Unkosten senken!
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Da das Land einen hohen Einstellungsbedarf hat, ausgebildete Lehrkräfte aber fehlen, ist es vorerst auf die Einstellung und Qualifizierung von Seiteneinsteiger*innen angewiesen. Jedoch sollten diese eine entsprechende Qualifikation haben, um einen akademischen Abschluss erlangen zu können.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Lehne ab
Vor dem Hintergrund unserer Geschichte und der Skandale im Zusammenhang mit dem NSU stehen wir Geheimdiensten grundsätzlich kritisch gegenüber und fordern deren Abschaffung. Solange wir diese Ziel noch nicht erreicht haben, muss die parlamentarische Kontrolle so wirkungsvoll wie möglich sein.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Zentrale Voraussetzung für die gleichberechtigte Interessenvertretung von Männern und Frauen ist die paritätische Vertretung der Geschlechter im Landtag. Am 31.01.2019 hat das Landesparlament die paritätische Besetzung der Landeslisten beschlossen. Diese Regelung tritt im Sommer 2022 in Kraft.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Heike Heise-Heiland: Lehne ab
Der Ausstieg aus der Braunkohleverstromung muss so schnell wie möglich, jedoch sozialverträglich, kommen. Neue Tagebaue müssen nicht mehr aufgeschlossen werden, Menschen nicht mehr ihre Heimat verlassen. Wir setzen seit langem auf den Ausbau der erneuerbaren Energien.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
DIE LINKE. hat sich dafür stark gemacht, dass unser Landtag ein Lobbyregister schafft. Seit 2013 gibt es ein Register der Interessenvertretungen. Obwohl der Eintrag / Nichteintrag mit keinen Vorteilen oder Sanktionen verbunden ist, enthält es mittlerweile über 350 Einträge.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Heike Heise-Heiland: Neutral
Die flächendeckende Versorgung mit Breitband ist Teil der öffentlichen Daseinsversorgung. Schnelle Internetverbindungen ohne Empfangslöcher sind grundlegende Voraussetzung für die gesellschaftliche und wirtschaftliche Teilhabe. Das Land unterstützt deshalb den flächendeckenden Ausbau mit 4G/LTE.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Die Entscheidung über die Jagd des Wolfes liegt beim Bund. Die Landespolitik hat in den vergangenen Jahren Beratungs- und Informationsmöglichkeiten und auch Entschädigungslösungen geschaffen. Damit hat sie auf die Herausforderungen reagiert, die vor allem für die Landwirtschaft bestehen.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Um dem Ärztemangel vor allem in ländlichen Gebieten entgegenzusteuern, wird unser Landärzteprogramm bereits ab dem Wintersemester 2019/20 für 100 Stipendiaten umgesetzt. Darüber hinaus unterstützen wir die Stabilisierung und den Ausbau einer vielfältigen gesundheitlichen Versorgungslandschaft.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind eine erhebliche Gefahr für unser Gemeinwesen. Eine starke, lebendige Demokratie lässt sich nicht per Beschluss herbei führen. Sie lässt sich aber aktiv fördern - dazu gehört vor allem die Unterstützung des Handlungskonzeptes "Tolerantes Brandenburg".
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Heike Heise-Heiland: Lehne ab
Glyphosat sollte angesichts der möglichen Gesundheitsgefährdung und der negativen Auswirkung auf die biologische Vielfalt möglichst nicht mehr eingesetzt werden, auch nicht im landwirtschaftlich privaten Bereich.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Eine deutlich verbesserte "Rente nach Mindestentgeltpunkten", fordert DIE LINKE. seit Langem. Dabei spielen die Bedingungen zur Ausgestaltung der Grundrente eine große Rolle. Die Grundrente muss ohne Bedürftigkeitsprüfung und Gang zum Sozialamt gezahlt werden, man muss von der Rente leben können.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Heike Heise-Heiland: Lehne ab
Warum? Dass Unternehmen mit schnellem Internet versorgt werden müssen, ist unstrittig. Die freie Verfügbarkeit von Internetzugängen, HotSpots und eine leistungsfähige Netzinfrastruktur für alle Bürger*innen ist Voraussetzung für den digitalen Wandel. Internet ist Teil öffentlicher Daseinsvorsorge.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
DIE LINKE. setzt grundsätzlich auf den Ausbau des ÖPNV. Denn nur durch deutlich mehr Attraktivität wird es gelingen, dass mehr Menschen den Umstieg vom Auto in Busse und Bahnen realisieren. Der ganze ländliche Raum muss im Stundentakt als Mindeststandard unabhängig vom Schülerverkehr bedient werden
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Lehne ab
Gemeinsam mit anderen hat sich DIE LINKE. dafür eingesetzt, dass die Ausländerbehörden alle rechtlichen Spielräume im Zusammenhang mit Abschiebungen nutzen. Nicht alle Flüchtlinge können abgeschoben werden, sei es, dass in ihren Heimatländern Krieg ist oder ihnen Verfolgung droht.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Bei der Vergabe von Aufträgen der öffentlichen Hand muss sichergestellt werden, dass die Auftragnehmer*innen ihre Angestellten und Partnerfirmen sozial nach Tarif bzw. Mindestlohn vergüten. Außerdem wollen wir den fairen Handel, die klimagerechte Produktionsweise mit dem Instrument Vergabe stärken
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Neutral
Wir haben die Rechte der kleinen Gemeinden in den Planungsgemeinschaften gestärkt und die Berücksichtigung von Anwohnerinteressen ausgebaut. Überall soll ein Abstand zur Wohnbebauung von 1000 Metern gesichert sein. Über die Windkraftabgabe sind die Gemeinden künftig an der Wertschöpfung beteiligt.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Heike Heise-Heiland: Stimme zu
Verbote führten bislang nicht spürbar zur Einschränkung des Drogenkonsums. In der Drogenpolitik muss ein Umdenken erfolgen. Wir setzen auf Prävention, Information und Hilfe statt Kriminalisierung der Sucht-Betroffenen. Auf Bundesebene setzen wir uns für eine Legalisierung von Cannabis ein.

Die politischen Ziele von Heike Heise-Heiland

Ich kandidiere, weil ich leidenschaftlich, ehrlich und konsequent für ein soziales und demokratisches sowie gerechtes Land Brandenburg kämpfe. Zielorientiert setze ich mich für die Bildung, speziell im ländlichen Raum ein. Qualifizierte und motivierte Lehrkräfte müssen dauerhaft den Weg in meine Heimatstadt Schwedt und in die Uckermark finden.

Hier im Nordosten Brandenburgs, in der schönen Uckermark, ist das Leben schön und lebenswert. Damit das in Zukunft auch so bleibt, müssen die Probleme und die damit verbundenen Herausforderungen vor Ort erkannt und gelöst werden. Das funktioniert allerdings nur mit einer verantwortungsvollen, bürgernahen Landesregierung, die sich nicht nur auf die Landeshauptstadt und größeren Industriestandorte konzentriert, sondern sich auch um die Belange der Bürger*innen in den ländlichen Regionen kümmert.

Dafür stehe und kämpfe ich: Eine Heiland für die Uckermark!

 

Über Heike Heise-Heiland

Ich bin 54 Jahre alt, bin verheiratet und habe drei Kinder (33, 28, 18 Jahre).    

Geboren und aufgewachsen bin ich in Angermünde, wo ich 1983 an der EOS „Albert Einstein“ mein Abitur abgelegte. Von 1983-1988 folgte ein Studium zum Diplomlehrer für Polytechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Bis 1991 unterrichtete ich Polytechnik, Informatik und Astronomie an der 6. POS in Schwedt. Nach dem Umbau des Schulsystems nahm ich meine Tätigkeit an der Förderschule für Geistigbehinderte Schwedt auf. Um der besonderen Herausforderung gerecht zu werden, diesen Schüler*innen ein Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen, absolvierte ich 1994 ein Lehramtsstudiengang in Sonderpädagogik an der FernUniversität Hagen, welches mit einem Zertifikat für Integrationspädagogik und Diagnostik endete. Dem schloss sich 1994 ein Direkt- und Fernstudium für Sonderpädagogik an der Universität Potsdam in den Fachrichtungen Geistig- und Körperbehindertenpädagogik an, welches ich 1997 mit dem 1. und 2. Staatsexamen als Förderschullehrerin abschließen konnte. Von 2010-2012 folgte der Master-Studiengang Master of Arts Schulmanagement an der Universität Potsdam. 

Über viele Jahre bildete ich mich zielstrebig beruflich erfolgreich weiter und habe meine Erfahrungen und mein Wissen und Können in verschiedenen Schulformen, in allen Schulstufen, als Integrationslehrerin, Beratungs- und Diagnostiklehrerin sowie als Referentin für Fortbildungen und als Mentorin für Seiteneinsteiger*innen eingebracht. Stetig wirkte ich in verschiedenen Eltern- und Schulgremien sowie Vereinen mit. So bin ich u. a. Stellvertretende Vorsitzende der Schulkonferenz, Vorsitzende des Lehrerrates und Mitglied in der Elternkonferenz meiner Schule „Im Odertal“ sowie Mitglied in der Elternkonferenz des C.-F.-Gauß-Gymnasiums. Ich engagiere mich im Kreiselternrat und war Vorsitzende des Kreisschulbeirates Uckermark sowie Sachkundige Einwohnerin im Ausschuss für Kultur, Bildung und Sport des Landkreises Uckermark. Regelmäßig nahm ich an den Kreistagssitzungen teil.       

Die konstruktive Mitarbeit in den Gremien bestärkte mich, politisch aktiv zu werden, mich einzubringen und der neuen Herausforderung zu stellen. Seit September 2018 bin ich Sympathisantin DIE LINKE. und wurde am 26. Mai 2019 in die SVV Schwedt und den Kreistag Uckermark gewählt. 

Meine Devise ist: Politik kann nur lebendig werden, wenn man sie leben lässt und fundiertes Wissen mit einbringt und bereit zum menschlichen Handeln sowie zur sachlichen Kommunikation ist.

Denn wie sagt Immanuel Kant im Jahr 1781: „Ich kann, weil ich will, was ich muss!“

Ich möchte handlungsorientiert, überzeugt, aber nicht angepasst, politisch aktiv werden und mich für die Mitbürger*innen einsetzen. Ich bin offen für Neuerungen und neue Ideen. Mittels konstruktiv geführter Dialoge und der Mitwirkung in Arbeitsgruppen und Ausschüssen werde ich mich vorrangig im Bereich der gerechten Bildungspolitik mit seinem gesamten Spektrum unter Berücksichtigung der Fähigkeiten des Einzelnen, einbringen. Die Qualität birgt große Reserven. Wir brauchen mehr Lehrkräfte, anwendbare moderne, digitale Lehrmethoden, eine Stärkung der dualen Ausbildung sowie eine Verbesserung der Studienbedingungen. Der Zugang zur Bildung, Freizeit und Kultur muss für alle schwellenlos möglich und gleichberechtigt sein. Deswegen benötigt unsere Region Förderung in Bezug auf eine intakte und funktionierende Infrastruktur, einem attraktiven Lebensumfeld und Sicherheit für alle Bürger*innen.

In diesem Sinne verbleibe ich

Ihre Heiland für die Uckermark

                                                             

Alle Fragen in der Übersicht
# Gesundheit 17Aug2019

(...) 7) Finden Sie selbst das gegenwärtige Unterstellungsverhältnis des Gesundheitswesens im Land Brandenburg unter Abwägung aller Kompromisse hinreichend sinnvoll, so dass es so bleiben sollte oder würden Sie für ein anderes Unterstellungsverhältnis stimmen. (...)

Von: Fira Enhfre

Antwort von Heike Heise-Heiland
DIE LINKE

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