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Günther Beckstein
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Frage von Peter M. •

Frage an Günther Beckstein von Peter M. bezüglich Kultur

Guten Tag Herr Beckstein,

Anlass meines Schreibens ist die aktuelle Diskussion Killerspiele und Alkoholmissbrauch!

Ihr Kollege Minister Bernhard schreibt das die Pläne überzogen seien und das damit eher der Alkohol als der Alkkoholmissbrauch bekämpft werden soll. Es ginge um das Augenmaß , die Kids müssten den Umgang mit Alkohol lernen.

Frau Bätzing fordert u.a. ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Werbeverbot.

Von der Seite der Brauereien kamen Antworten wie "purer Aktionismus und realitätsferne Gesetze" und "Da wollen wenige ihre persönlichen Lebensvorstellungen unter dem Deckmantel der Prävention über ein ganzes Volk stülpen - das ist Bevormundung und Freiheitsberaubung."

Jetzt meine Frage(n):
1. Ist Ihr Vorgehen gegen "Killerspiele" nicht ähnlich zu beurteilen wie das von Frau Bätzing gegen den Alkohol, vor allem wenn man bedenkt wie viele Menschenleben durch den Alkohol zerstört oder ausgelöscht worden sind und im Gegensatz dazu noch kein einziges durch "Killerspiele".?
2. Passen die Antworten von Herrn Bernhard nicht auch auf Ihre Forderungen?
3. Müssten Sie Ihre Gründe für weitergehende Verbote und Einschränkungen nicht auch für Maßnahmen gegen den Alkohol gelten, auch hier gibt es Bestimmungen wer Alkohol konsumieren darf und die Gesetze greifen hier auch nicht - nur bei diesen "Pannen" kann und kommt es zu echten Todesfällen kommen?
4. Weshalb ist der einzige Experte den Sie aufführen einer dem nachgesagt wird er möchte an die Gelder der USK kommen?

Quellen:
www.tz-online.de
www.stmi.bayern.de
www.spiegel.de
www.bundesregierung.de

mfg

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Antwort von
CSU

Sehr geehrter Herr Müller,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Ich möchte Sie herzlich bitten, keine Dinge miteinander zu vergleichen, die nicht miteinander zu vergleichen sind.

Meine Position zum Thema "Killerspiele" ist klar: Es handelt sich dabei um Machwerke mit abstoßender Brutalität und Grausamkeit. Der Jugendschutz ist nach wie vor völlig unzureichend. Bayern beharrt deshalb auf seiner Forderung nach einem Verbot von "Killerspielen".

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Günther Beckstein, MdL
Bayerischer Ministerpräsident