Gottfried Schugens
CDU
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Frage von Johann-Friedrich G. •

Frage an Gottfried Schugens von Johann-Friedrich G. bezüglich Wirtschaft

Sehr geehrter Herr Schugens,

wie gedenken Sie im Falle Ihrer Wahl der derzeit entstehenden digitalen Kluft zwischen Stadt und Land entgegenzugehen? Welche Methoden werden Sie einsetzen, um eine bessere Anbindung der ländlichen Regionen an das Breitbandnetz (mit einem Ziel von 50 MBit/s) zu gewährleisten? Und welche Rolle spielt dabei die zunehmende Vergreisung der ländlichen Gesellschaft Ihrer Meinung nach?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Johann-Friedrich Gallas

Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr Gallas,

die Fragen des schnellen Internet werden von mir ernst genommen und seit geraumer Zeit begleitet.

So wurde dieses Anliegen stellvertretend für die Gemeinde Crispendorf und die Verwaltungsgemeinschaft Ranis/Ziegenrück im Wirtschafts- wie auch Umwelt- und Landwirtschaftsministerium vorgetragen.

Im Landtag und Kreistag hat dies jeweils die Fraktion der CDU aufgegriffen und zu Beschlüssen geführt. Diese sind durch die Verwaltungsgemeinschaften umzusetzen. Das Land hat die Kommunen, in deren Planungshoheit die Infrastrukturmaßnahme steht, aufgefordert, den Bedarf zu erfassen und vorbereitende Maßnahmen zu ergreifen. Dabei sind Finanzierung, Angeboteinholung wie auch Ausschreibung zu beachten.

Hier sollen die Landratsämter Unterstützung gewähren. Das Land selbst stellt vorerst mehr als 2 Mio. € zur Finanzierung bereit und richtet z.Z. eine Kompetenzstelle bei der LEG Thüringen ein.

Auch in der neuen Wahlperiode wird dieses Thema ein Schwerpunkt für mich sein.

Die Problematik der Alterung und "Vergreisung" ist für uns alle eine Sorge. Andererseits können wir die höhere Lebenserwartung nur mit Freude zur Kenntnis nehmen. Dem Problem der alternden Gesellschaft kann nur gemeinsam Aufmerksamkeit gewidmet werden. D.h. im Zusammenwirken Kommune, Land und Freie Träger. Hier gilt es, Landes- und Bundesprogramme zu nutzen um einerseits "Infrastruktur" für die ältere Generation zu schaffen und andererseits durch attraktive Dörfer und Arbeit im näheren Umfeld zu schaffen. Hierzu sind mit den Kommunen weitere Anstrengungen zu unternehmen, Firmen anzusiedeln und diese bei ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Übrigens sind einige Dörfer durchaus auf der Höhe der Dinge, attraktiv und erleben eine Ansiedlung junger Familien.

Ich danke für Ihr Interesse und wünsche Ihre Unterstützung bei der Lösung der von Ihnen aufgezeigten Probleme.

Mit freundlichen Grüßen

Gottfried Schugens, MdL