Wie vereinbaren Sie Ihren internationalen Appell für Pluralismus mit der Kritik an Ihrem innenpolitischen Führungsstil und der Debattenkultur?
Sehr geehrter Herr Merz,
Sie betonen international Pluralismus und Grundrechte als existenzielle Basis für Wohlstand gegen repressive Systeme. Als Verfechter des christlichen Menschenbildes leiten Sie daraus eine Verantwortung für die Würde des Einzelnen ab. Kritiker werfen Ihnen jedoch vor, im Inland durch einen hierarchischen Führungsstil und eine verengte Migrationsdebatte den Zusammenhalt eher zu belasten. Wie stellen Sie sicher, dass Ihr Handeln diesem hohen ordnungspolitischen Anspruch im Alltag gerecht wird? Wie wirken Sie dem Vorwurf der „sozialen Kälte“ entgegen? Da Transparenz Kern des Pluralismus ist, bitte ich Sie um eine öffentliche Antwort hier auf dieser Plattform, um den Bürgerdialog aktiv zu stärken.
Mit aufrichtigen Grüßen
Matthias E.

