Franziska Schneider

| Kandidatin Brandenburg
Franziska Schneider
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Jahrgang
1986
Wohnort
Erkner
Berufliche Qualifikation
Master of Arts
Ausgeübte Tätigkeit
Referentin Medienpolitik DIE LINKE, WK MA Schöneburg
Wahlkreis

Wahlkreis 31: Märkisch-Oderland I/ Oder-Spree IV

Wahlkreisergebnis: 17,2 %

Liste
Landesliste, Platz 13
Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Der Flughafen BER ist fertigzustellen. Für eine Sperre bisher genehmigter oder geplanter finanzieller Mittel ist es zu spät. Bei weiteren Kostensteigerungen ist zu überdenken, wie weit Mittel bei Reduzierung der Leistungsfähigkeit des Flughafens eingespart werden können.
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Konzeptionierter Quereinstieg (mit berufsbegleitender Aus- und Fortbildung) muss möglich sein.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Der Verfassungsschutz in seiner jetzigen Form, Struktur und Organisation ist aufzulösen. Bis dahin, muss die parlamentarische Kontrolle deutlich ausgeweitet werden.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Franziska Schneider: Neutral
Wir sollten in der Diskussion schon weiter sein: Kriterien für die Landtagswahl sollten die Kompetenz und nicht das Geschlecht sein.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Das Land Brandenburg muss für den frühestmöglichen Ausstieg aus der Braunkohle bereits heute die Grundlagen schaffen. Alternative, lebenswerte und finanziell auskömmliche Beschäftigungsverhältnisse für die Menschen der Regionen sind in Angriff zu nehmen. Den Neuaufschluss von Tagebauen lehne ich ab.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Nicht vermeidbarer Lobbyismus muss transparent und für Jeden dokumentiert zugänglich sein.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Richtig! Mobilfunk und digitaler Verkehr sind Aspekte der Daseinsvorsorge der Bürger. Für sie hat das Land einzustehen. Und Mobilfunkbetreiber können sich zu transparenten Kosten in ein Landesnetz einmieten.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Genau! Die aktuellen Regelungen dürfen nicht aufgeweicht werden.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Ja, denn die öffentliche Gesundheitsvorsorge ist überall, und gerade in abgehängten Regionen auch – aber nicht nur – durch finanzielle, persönliche Förderung der Ärzte zu unterstützen. Dabei ist eine Förderung im Sinne eines lebenswerten Umfelds nicht zu vernachlässigen.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Franziska Schneider: Neutral
Soweit zu sehen, bringen solche Programme wenig. Die sozialen Bedingungen, als eine Ursache für Rassismus und Antisemitismus, sind positiv zu verändern. Damit wird der braune Sumpf trockengelegt.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Nein! Herbizide sind aufgrund möglicher Gesundheitsgefährdungen und negativer Auswirkungen auf die biologische Vielfalt weder wirtschaftlich noch öffentlich einzusetzen.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Eine Grundrente nach 35 Beitragsjahren sollte nach Wahl der Betroffenen möglich sein. Sie muss aber auch ein lebenswertes Auskommen sichern.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Die Frage konstruiert einen nicht bestehenden Gegensatz zwischen Unternehmen und Privaten. Schnelles Internet ist ein Aspekt der Daseinsvorsorge. Dafür hat das Land einzustehen. Unternehmen können in eine entsprechende, besondere Infrastruktur selbst investieren. Das kann der Bürger nicht.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Generell muss der ÖPNV Vorrang vor dem Individual- und gewerblichen Verkehr erhalten.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Franziska Schneider: Lehne ab
Nein! Abgelehntes Asyl heißt nicht unbedingt konsequente Rückführung in Heimatländer. Das Instrument der Duldung ist konzeptionell zu einem generellen Aufenthaltsrecht auszubauen.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Die Nichtbeachtung sozialer und ökologischer Aspekte kostet unsere Gesellschaft am Ende mehr. Also: Ja klar! Und zwar nicht nur für öffentliche Aufträge!
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Franziska Schneider: Neutral
Alternative Energien und besser andere, aber auch Windräder, sind politisch weiter zu fördern. Überall muss ein Abstand zur Wohnbebauung von mindestens 1000 Metern gesichert sein.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Franziska Schneider: Stimme zu
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden. Ich bin für Prävention, Information und Hilfe statt Kriminalisierung der Sucht-Betroffenen.

Die politischen Ziele von Franziska Schneider

Ich kandidiere für den Landtag Brandenburg, damit die Chancen und Möglichkeiten der digitalen Welt allen gehören, statt sie der Profitgier von Konzernen zu opfern.

Alle Fragen in der Übersicht
# Arbeit 28Aug2019

Sehr geehrte Frau Schneider,

haben Sie eine Berufsausbildung, wenn ja welche und haben Sie diese erfolgreich abgeschlossen? Waren Sie in...

Von: Xnebyva Svfpure

Antwort von Franziska Schneider
DIE LINKE

(...) Gerne antworte ich Ihnen mit einem Auszug aus meiner Vita: (...)

# Schulen 27Aug2019

(...) Werden Sie sich wie für Gewaltprävention engagieren -> Mobbing, Bossing, Bossingg ? (...)

Von: Hjr Crfpury

Antwort von Franziska Schneider
DIE LINKE

(...) (Stichwort: endlich kleine Klassen) Schule muss auch anleiten, mit den (...) Mobbing ist ein sehr ernst zu nehmendes Thema. (...)

(...) unterstützen Sie unterstützen Sie kostenfreie Kitas für alle Familien in Brandenburge zu entlasten? (...)

Von: Senax Züyyre

Antwort von Franziska Schneider
DIE LINKE

(...) Wir müssen allen Kindern ermöglichen, diese frühkindliche Erziehung zu durchlaufen. Dabei dürfen wir nicht unterscheiden zwischen Arm und Reich. Entscheidend ist hier nämlich auch die Mischung der Kinder in einer Gruppe. (...)

# Umwelt 24Juli2019

Wie stehen Sie persönlich zur Initiative Friday’s for Future und welchem umweltpolitischen Themenfeld geben Sie zukünftig einen Schwerpunkt? (...)

Von: Pbevan Työpxare

Antwort von Franziska Schneider
DIE LINKE

(...) Wir dürfen den Menschen in den Kohlegebieten keinesfalls irgendwelche nicht einzuhaltende Versprechungen machen und wir dürfen keine falschen Erwartungen wecken. Der Strukturwandel muss in erster Linie sozial abgefedert sein. (...)

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4 von insgesamt
4 Fragen beantwortet
3 Tage durchschnittliche Antwortzeit
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