Franziska Fehst

| Kandidatin Sachsen
Franziska Fehst
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Jahrgang
1990
Wohnort
Dresden
Berufliche Qualifikation
Dipl. Chemie-Ingenieurin
Ausgeübte Tätigkeit
Politische Bildnerin
Wahlkreis

Wahlkreis 42: Dresden 2

Wahlkreisergebnis: 10,8 %

Liste
Landesliste, Platz 33
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Wir wollen keine Gegensätze aufmachen. Die Erreichung der Klimaziele ist für alle Menschen notwendig. Zudem will DIE LINKE, dass die Lausitz Energieregion bleibt, was eine sofortige Steigerung des Zubaus von Erneuerbaren Energien voraussetzt.
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Mehr Menschen in Sachsen sind pflegebedürftig, weshalb auch Kräfte aus anderen Ländern benötigt werden. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit darf jedoch nicht für Lohndumping genutzt werden. Grundlegend müssen die Arbeits- und Einkommensbedingungen für Pflegekräfte verbessert werden.
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Wohnen ist Menschenrecht. Wir wollen die Privatisierung von öffentlichen Wohnungsbeständen und Liegenschaften stoppen. Dafür werden wir ein sachsenweites Privatisierungsverbot gesetzlich verankern.
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Altersgrenzen sind willkürlich. Um es kurz mit dem Slogan der linksjugend Sachsen zu sagen: Wahlrecht für alle, sonst gibts Krawalle.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
DIE LINKE kämpft für eine Grundrente/Mindestrente i.H.v. min. 1.200 € und eine Rentenversicherung, in die alle Erwerbseinkommen eingehen.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Uns ist die Einhaltung von sozialen Standards, stärkerer Umweltschutz und die Förderung regionaler Wirtschaftskreisläufe wichtig, weshalb wir uns für ein modernes Vergabegesetz einsetzen wollen.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Politik darf nicht käuflich sein und von Wenigen Interessenvertreter*innen beeinflusst werden. Wir wollen außerdem bundesweit Konzernspenden an Parteien verbieten und auch die Spenden von einigen wenigen Super-Reichen stark begrenzen.
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Der Vorschlag widerspricht der Freiheit der Berufswahl. Alternativen sind die Ausweitung von Studienangeboten, Hilfe beim Praxisaufbau oder -übernahme, die Einrichtung von Medizinischen Versorgungszentren mit angestellten Ärzten, aber auch die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Die Nachfrage an Schulen ist eindeutig. Immer mehr Lehrkräfte haben Probleme in den Klassen und brauchen Unterstützung. Dabei gilt es gegen alle Formen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit vorzugehen und Zivilcourage an Schulen zu stärken.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Wir lehnen Symbolpolitik ab, die sich gegen den 1. Artikel der Verfassung richtet: "Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt."
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Die Hälfte der Bevölkerung besteht aus Frauen, daher verdienen wir auch die Hälfte der Repräsentation in Parlamenten und anderen politischen Gremien.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Unser Ziel ist klar: Ganz Sachsen soll glyphosatfrei werden.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Wir wollen die Legalisierung und kontrollierte Bezugsmöglichkeit von Cannabis bei gleichzeitigem Ausbau der Präventions- und Suchtberatungsangebote erreichen, da Konsum keine Straftat ist und wir Repressionsmaßnahmen ungeeignet sind.
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Jede Antifagruppe weiß mehr über Rechte Strukturen als der Verfassungsschutz, der lieber Akten schreddert, Nazis schützt und friedliche Demos als "linksextremistisch" einstuft. Die Liste des Versagens ist lang, weshalb gilt: wer die Verfassung schützen will, muss den Verfassungsschutz abschaffen.
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Lehne ab
Breitbandinternet ist für uns moderner Bestandteil der Daseinsvorsorge. Ein Ausbau einseitig zu Gunsten von Unternehmen lehnen wir daher ab. Wir wollen flächendeckenden Breitbandausbau erreichen. Die kommunalen Unternehmen sollen dabei vorrangige PartnerIn werden.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Der Wolf ist das geringste Problem im ländlichen Raum. Viel gravierender sind die ausgestorbenen Tante-Emma-Läden, die fehlende medizinischen Versorgung, fehlender öffentlicher Personennahverkehr, fehlende Kultureinrichtungen, fehlende Begegnungsstätten. Darüber sollten wir reden.
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Wir wollen die Kita-Gebühren mittelfristig abschaffen. Kurzfristig wollen wir zur stufenweisen Erreichung der Beitragsfreiheit in Kindertagesstätten eine Kostenteilung zwischen Land, Kommunen und Eltern im Verhältnis von 50:35:15 Prozent erreichen. Das letzte Kitajahr stellen wir beitragsfrei.
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Solidarität muss praktisch werden!
Position von Franziska Fehst: Stimme zu
Das reichste Zehntel der deutschen Bevölkerung hält über 66 Prozent des Geld- und Sachvermögens im Land und vergrößert seinen Anteil seit Jahren kontinuierlich. Daher ist die Beteiligung derer, die es sich leisten können, an der Finanzierung des Gemeinwohls durch eine Vermögensteuer gerechtfertigt.
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(...) Tabak aber enthält außer Nikotin noch eine Unmenge weiterer tödlicher, krebserregender und erbgutschädigender Gifte. Zu den im Tabak enthaltenen Giften werden werden von der Tabakindustrie noch andere schädigende Substanzen beigemischt, um etwa Kindern den Einstieg in das Raucherleben zu erleichtern. Ich nenne das kriminelle Machenschaften - und Sie? (...)

Von: Qe. Jbystnat Fpujnem

Antwort von Franziska Fehst
DIE LINKE

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Wie würden Sie sich als Abgeordnete in der nächsten Legislaturperiode für mehr Sicherheit für fahrradfahrende auf sächsischen Straßen innerorts und außerorts einsetzen?

Von: Wna Xebpxre

Antwort von Franziska Fehst
DIE LINKE

(...) Wir wollen einen Radwegeanteil von 50 % an Bundes- und Staatsstraßen bis 2024 Außerdem brauchen wir Radschnellwege und überdachte Radabstellanlagen an allen Bahnhöfen, damit das Kombinieren von Rad und Bahn leichter wird. (...)

(...) Wie also stehen Sie zu einer Ächtung der für den Menschen und für die Natur gefährlichen Tabakdrogen? Ihrer Partei traue ich es am ehesten zu, dem Wohl des Menschen gegenüber den Profitinteressen einer gewissenlosen Industrie den Vorrang zu geben.

Von: Jbystnat Fpujnem

Antwort von Franziska Fehst
DIE LINKE

Lieber Herr Fpujnem,

DIE LINKE ist der grundsätzlichen Auffassung, dass eine repressive Drogenpolitik -...

Tabakdrogengebrauch ist die häufigste vermeidbare Krankheits- und Todesursache und eine der wichtigsten Ursachen von Umweltzerstörung und Klimawandel. Werden Sie sich für eine Ächtung des Anbaus, der Verarbeitung, Vermarktung und des Gebrauchs der Droge Tabak einsetzen? (...)

Von: Jbystnat Fpujnem

Antwort von Franziska Fehst
DIE LINKE

Lieber Herr Fpujnem,

DIE LINKE ist der grundsätzlichen Auffassung, dass eine repressive Drogenpolitik -...

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