Jahrgang
1957
Wohnort
Sondershausen
Berufliche Qualifikation
Rechtswissenschaften
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 10: Kyffhäuserkreis I

Wahlkreisergebnis: 20,8 %

Liste
Landesliste, Platz 3

Eingezogen über die Liste

Parlament
Thüringen 2014-2019

Thüringen 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Thüringen zu hoch.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Wer seinen MitarbeiterInnen nicht einmal 8,50 € Stundenlohn zahlen kann, hat kein tragbares Unternehmenskonzept. Es ist auch gegenüber den vielen UnternehmerInnen, die faire Löhne zahlen, unfair, sich mit Dumpinglöhnen auf Kosten der Allgemeinheit durchmogeln zu wollen
Gemeinschaftsschulen und Integrativer Unterricht sind die Basis einer erfolgreichen Bildungspolitik
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Längeres gemeinsames Lernen nützt allen Beteiligten, wie Studien und Erfahrungen auch aus anderen Ländern längst belegen.
Eltern von Kleinkindern sollen komplett von Kita-Gebüren befreit werden.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Kitas sind wichtig für die frühkindliche Entwicklung, nicht nur zur Vorbereitung auf die Schule, sondern auch dafür, sich im Zusammenleben mit anderen gut zurechtzufinden. Kitas haben Angebote in einer Vielfalt, die kein Elternhaus vorhalten kann
Jedes Jahr sollen so viele Lehrer neu und unbefristet eingestellt werden wie in den Ruhestand gehen.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Wenn möglich, sollten es sogar noch mehr sein, damit die Altersstruktur gemischter wird und nicht in den nächsten Jahren für überdurchschnittlich viele Ruheständler ein Mangel an nachrückenden jüngeren LehrerInnen auftritt.
Im ländlichen Raum dürfen keine weiteren Schulen mehr geschlossen werden.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Bei stark zurückgehender Bevölkerungszahl müssen leider auch weiterhin Schulen zusammengelegt werden. Wer etwas anderes behauptet, täuscht die BürgerInnen. In eine Schulnetzplanung, die Qualität und Wohnortnähe verbindet, müssen allerdings frühzeitig alle Beteiligten einbezogen werden.
Die Hürden für Volksbegehren und Volksentscheide sollen deutlich gesenkt werden.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Die SPD macht sich hierfür schon seit Jahren stark. Erfahrungen in anderen Ländern zeigen, dass es richtig ist, den BürgerInnen mehr direkte Beteiligung zu ermöglichen. Politiker, die meinen, BürgerInnen wären dazu nicht klug und verantwortungsbewusst genug, sind überheblich.
Das Wahlrecht soll so reformiert werden, dass Bürgerinnen und Bürger künftig einen stärkeren Einfluss auf die personelle Zusammensetzung der Landtags haben. (Kumulieren und Panaschieren)
Position von Dorothea Marx: Neutral
Bevor man so etwas einführen möchte, müsste man den Wert der Gewährleistung einer Repräsentanz von lokal verankerten Abgeordneten im Landtag gegenüber der durch Kumulieren und Panaschieren eintretenden Bevorzugung von "Promis" sorgfältig abwägen.
Für die Energiewende müssen auch in Thüringen weitere Stromtrassen gebaut werden.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Derzeit besteht wohl keine Notwendigkeit für eine weitere Trasse, aber weitere für die Zukunft generell abzulehnen, wäre unseriös, da sich das nicht sicher für die Zukunft voraussehen lässt.
Die Landesregierung muss die Schuldenbremse ohne Ausnahmen einhalten.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Schuldenabbau ist wichtig, damit nicht mehr Geld für Tilgung und Zinsen als für Leistungen aufgewendet werden muss. Schuldenabbau ersetzt aber nicht ein politisches Programm zur Gewährleistung der finanziellen Handlungsfähigkeit. Denn: Nur reiche Bürger können sich einen armen Staat leisten.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Allerdings muss klar sein, wofür und wofür nicht.
Das Land muss mehr Anreize für Ärzte schaffen, um die medizinische Versorgung auf dem Land zu sichern
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Auf jeden Fall, denn sonst droht ein Versorgungsnotstand im ländlichen Raum
In landeseigenen Unternehmen und der Verwaltung soll es eine Frauenquote für Führungspositionen geben.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Die schlechte Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen steht in krassem Gegensatz zu ihrer mindestens gleichwertigen Qualifikation im Vergleich zu Männern. Statt "kann die das?" sollte künftig ehrlicherweise ebenso oft die Frage gestellt werden "kann der das ?'
Thüringen soll mehr Flüchtlinge aufnehmen.
Position von Dorothea Marx: Stimme zu
Thüringen kann mehr. Auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen.
Durch mehr Polizeibeamte auf der Straße und andere Maßnahmen hat die Polizeireform mehr Sicherheit für die Bürger gebracht.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Nach derzeitigem Plan soll bei der Polizei ebenso wie bei anderen Landesbehörden kräftig Personal eingespart werden. Die Polizei muss davon ausgenommen werden, wenn die Sicherheit der BürgerInnen nicht Schaden nehmen soll. Davor schützt sonst auch die Polizeireform nicht.
Das Landesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Die Frage ist nicht, ob das Amt aufgelöst werden soll, sondern wer künftig die in der Thüringer Verfassung festgelegte Aufgäbe, die Verfassung zu schützen, wahrnehmen soll. Es muss garantiert werden, dass das kein "Geheim"dienst ist, sondern eine vom Parlament kontrollierte Behörde.
Die Verfolgung politisch motivierter Straftaten durch Polizei und Justiz ist in Thüringen angemessen und ausreichend.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Rechte Straftaten wurden bisher allzuoft als "normale" Straftaten verharmlost und nicht als das erkannt, was sie waren und sind : Taten aus Menschenverachtung und rassistischen Gründen. Das muss sich ändern, zB durch verbesserte Polizeiausbildung und eine Schwerpunktstaatsanwaltschaft.
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten sinken.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Im Verhältnis zu anderen Ländern hat Thüringen ein eher kleines Parlament. Eine weitere Verkleinerung birgt die Gefahr der Benachteiligung kleinerer Parteien und erschwert den Wechsel von alten zu neuen Abgeordneten.
Die Landtagsabgeordneten sollten höhere Diäten bekommen.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Die jetzige Regelung ist ausreichend.
Thüringen soll statt auf ökologischen Landbau auf die industrielle Agrarproduktion setzen.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Dieser Standpunkt von vorgestern würde die Zukunft der Landwirtschaft in Thüringen viel eher gefährden als ihr nutzen. Die VerbraucherInnen setzen mehr und mehr auf Qualität statt Masse. Dies belegen steigende Absatzzahlen von Ökoprodukten und Direktvermarktern auch bei uns in Thüringen.
Gemeinden und Landkreise in Thüringen sollten nicht zu Zusammenschlüssen gezwungen werden.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Bei stark abnehmender Bevölkerungen müssen auch Verwaltungen schrumpfen bzw. zusammengelegt werden. Sonst müssen noch mehr Leistungen für BürgerInnen eingeschränkt werden. Die Kirche bleibt trotzdem im Dorf. Der Weg zur Verwaltung kann zB durch Bürgerbüros weiter kurz bleiben.
Die Landesregierung soll Fachkräften einen finanziellen Anreiz bieten, um diese in Thüringen zu halten bzw. anzuwerben.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Zuallererst ist eine gute Bezahlung Sache der UnternehmerInnen, die von guter Arbeit profitieren.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Dorothea Marx: Lehne ab
Dieser Standpunkt ist seit etwa 30 Jahren veraltet !! In Thüringen geht es doch im Jahr 2014 auch nicht darum, Irgendwelche industriellen Dreckschleudern verbieten zu müssen. Umweltschutz vernichtet keine Arbeitsplätze, sondern ist vielmehr gerade bei uns Wachstumsimpuls für zukunftsfähige Arbeit.
Fördermittel für Großinvestitionen darf es nur noch geben, wenn die Unternehmen sich verpflichten, mindestens zehn Jahre an diesem Standort zu produzieren.
Position von Dorothea Marx: Neutral
Mir erscheint da der Steuersitz wichtiger: Dass Gewinne, die durch Thüringer Fördermittel erzielt werden, auch hier und nicht anderswo versteuert werden. In Thüringen sind zudem vorrangig kleine und mittlere Unternehmen am Markt. Also auch die Vielfalt fördern statt immer nur Grossbetriebe ,
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(...) Oder sind Sie sicher, daß die vielen "Pannen"/"Fehlleistungen" allein von deutschem Boden aus organisiert worden sein können? (...)

Von: Jvysevrq Zrvßare

Antwort von Dorothea Marx
SPD

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