Wie bewertet die Linke Vorwürfe zu manipulierten Daten im BIOTA-Modell des Projekts „Serrahn Süd“ im Hinblick auf die im Landtag vorliegende Petition Nr. 2026/00195 und die verweigerten Mängelrügen?
Sehr geehrter Herr Bruhn, als agrarpolitischer Sprecher betonen Sie stets faire Bürgerbeteiligung und den Schutz ländlicher Räume. Betroffene Grundeigentümer verweisen im Planfeststellungsverfahren jedoch auf physikalisch unhaltbare Modellparameter: Für ein Teilstück des trägen Mildenitzkanals nahe Sandhof wurde ein fiktives Fließgefälle von 0,22 % berechnet, was einem reißenden Gebirgsbach entspricht. Durch diese fiktiven Werte werden existenzbedrohende Vernässungsschäden an land- und forstwirtschaftlichen Flächen im Modell systematisch verschleiert. Die exakten Berechnungen und hydrogeologischen Einwände sind im Dokument „MILDENITZ-DEBATTE“ als harter Quellennachweis unter folgendem Link öffentlich hinterlegt:
https://drive.google.com/file/d/1e5CXcU_YtIZnpsMz_m9gNRlqlX8mVdC_/view
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass diese im Nachweis dokumentierten Widersprüche im Agrarausschuss des Landtags lückenlos überprüft werden, um das Vertrauen der Landwirte vor Ort zu sichern?
