Denis Pinzke

| Kandidat Bundestag 2009-2013
Jahrgang
1982
Wohnort
Penkun
Berufliche Qualifikation
Bankkaufmann, Wirtschaftsinformatiker (B. Sc.)
Ausgeübte Tätigkeit
IT-Berater
Parlament
Bundestag 2009-2013
Wahlkreisergebnis
17 %
Wahlkreis
Neubrandenburg - Mecklenburg-Strelitz - Uecker-Randow

Die politischen Ziele von Denis Pinzke

All die hier in der Folge aufgeführten Ziele dienen dazu die Rahmenbedingungen, vor allem in unserer Region, dahingehend zu verbessern, qualifizierte Arbeitsplätze mit fairer Bezahlung zu schaffen und das Lebensumfeld zu verbessern. Damit möchte ich die Abwanderung, vor allem von jungen Menschen, stoppen bzw. den bereits Abgewanderten wieder die Chance zu schaffen in ihre Heimat zurückzukehren.

Meine wichtigsten Ziele sind:

1. Gute Löhne für gute Arbeit

Es kann nicht sein, dass es Leute gibt, die für 3,50 € Brutto die Stunde arbeiten müssen. Das halte ich für unsozial! Davon kann man nicht leben und schon gar keine Familie ernähren. Deshalb will ich alles dafür tun, dass es in Deutschland einen gesetzlichen Mindestlohn gibt. In 20 Ländern der EU gibt es bereits einen gesetzlichen Mindestlohn und entgegen der Unkenrufe von manchen ist in keinem dieser Länder die Arbeitslosigkeit gestiegen.

2. Erstklassige Bildung ohne Gebühren

Wir müssen in Zukunft noch intensiver in Bildung investieren. Gerade in unserer Region sollten wir für die jungen Menschen die besten Bildungsvoraussetzungen schaffen.
Warum werden Sie fragen: Weil gute Bildung und nur gute Bildung es ermöglicht im Leben zu bestehen. Ausschließlich dadurch ist es möglich qualifizierte Arbeitsplätze zu besetzen oder gar Schlüsselpositionen zu erreichen und damit unsere Region voranzubringen. Deshalb muss Bildung erste Priorität in der politischen Rangliste erhalten!
Vergessen wir nicht unsere Kindergartenkinder von heute sind unsere Facharbeiter, Lehrer und Manager von morgen.
Um das für alle zu ermöglichen, muss Bildung kostenlos von der Kindereinrichtung bis zur Universität sein.

3. Klimaschutz mit sicherer Energie statt gefährlicher Atomkraft

Regenerative Energie muss mehr, als heute, genutzt werden um unseren zukünftigen Energiebedarf ohne gefährliche Atomkraft und umweltbelastende Kraftwerke zu gewährleisten. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen - wie geplant - die Atomkraftwerke mittelfristig vom Netz zu nehmen. Gleichzeitig schließt das meinen Widerstand gegen den Bau eines neuen Atomkraftwerkes in der Grenzregion ein. Biogasanlagen, Gezeitenkraftwerke, Strömungskraftwerke und weitere innovative Neuentwicklungen werde ich unterstützen.
Zudem sollten wir alle uns darum bemühen, den benötigten Energiebedarf durch technische Maßnahmen in unserem persönlichen Umfeld zu reduzieren.

4. Unterstützung für unsere Familien

Die Familie ist die Keimzelle der Gesellschaft. Dort finden wir Erholung, Zufriedenheit, Geborgenheit und Liebe. Was wäre die Gesellschaft ohne Familien? Deshalb ist es für mich ein besonderes Anliegen Familien zu unterstützen.
Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss in Zukunft möglich sein! Durch Einführung eines gesetzlichen Anspruchs auf Ganztagsbetreuung möchte ich gemeinsam mit der SPD erreichen, dass beide Eltern – wenn nötig und gewünscht – einer Arbeit nachgehen können. Gleichzeitig wollen wir ab 2010 den Kinderfreibetrag erhöhen. Das Elterngeld wollen wir weiter ausbauen.

5. Echte Gleichstellung für Frauen

Noch immer erhalten Frauen oftmals für gleiche Arbeit bei gleicher Qualifikation ca. ein Viertel weniger Gehalt.
Es kann nicht sein, dass die Hälfte der erwachsenen Menschen in der Bundesrepublik derart ungerecht behandelt wird.
Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, dass diese Ungerechtigkeit durch gesetzliche Regelungen abgeschafft wird.

6. Ein tolerantes Land für alle – Vielfalt statt Einfalt

Stellen Sie sich vor…
… die Fußballnationalmannschaft spielt ohne Klose, Podolski, Gomez, Marin, Beck.
… Sie gehen zu einem Bundesligaspiel und es spielen keine ausländischen Spieler mit.
… Sie gehen zum Essen aus und finden keinen Italiener, keinen Griechen, keinen Chinesen, keinen Döner.
… wir hätten keine Urlaubsgäste aus dem Ausland.
Und jetzt stellen Sie sich vor, wie arm unsere Gesellschaft ohne all diese Menschen mit Migrationshintergrund oder anderer Staatsbürgerschaft wäre.
Deshalb werbe ich für mehr Toleranz und ein besseres MITEINANDER.
Ebenfalls werbe ich dafür, dass Menschen mit Behinderungen besser in unser Alltagsleben integriert werden und mehr auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird.

7. Eine menschliche Gesellschaft

Schon in unserem Grundgesetz ist verankert "Eigentum verpflichtet". An diesen Grundgesetzartikel sollten wir alle, die Eigentum besitzen, erinnern. Dazu gehören unsere Unternehmen, die gut bezahlten Manager und unsere reichen Mitbürger. Statt der Bestrebungen, ihre Einkommen und Vermögen unversteuert ins Ausland zu transferieren, sollten sie ihren Beitrag zum Gemeinwohl leisten.
Viele unserer Mitbürger, die nicht oder nur wenig in der Lage sind, einen finanziellen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, betätigen sich unentgeltlich in vielfältigen Ehrenämtern. Hier müssen wir dazu beitragen, dass dies in Zukunft deutlich mehr anerkannt und gewürdigt wird. Was wäre unsere Gesellschaft ohne die vielen tausend Stunden, die durch das Ehrenamt geleistet werden?
Weiterhin möchte ich mich dafür einsetzen, dass es in unserem Land keine Zwei-Klassen-Medizin geben wird. Jeder hat den Anspruch bestmöglich in unserem Gesundheitssystem behandelt zu werden.

Die genannten Ziele sind bei weitem nicht alle Ziele, die ich zu erreichen versuche, sondern es sind nur die aus meiner Sicht wichtigsten. Sollten Sie der Meinung sein hier fehlen aus Ihrer Sicht wichtige Ziele, nehmen Sie bitte mit mir Kontakt auf.

Über Denis Pinzke

1982 bin ich in Neubrandenburg geboren – und zwar mit meinem Bruder gemeinsam als Doppelpack. Allerdings nur deswegen in Neubrandenburg, weil Zwillingsgeburten eben etwas besonderes sind. Eigentlich bin ich aber - und darauf lege ich Wert - ein echter Penkuner und damit wahrhaftig ein mecklenburg-vorpommersches Urgestein. Penkun hat zwar nur 2048 Einwohner, jedoch bereits seit dem 13. Jahrhundert Stadtrechte. Dort bin ich zusammen mit meinem Zwillingsbruder und einer Schwester aufgewachsen und dort lebe ich noch heute, obwohl ich beruflich zurzeit in Berlin tätig bin.

Aber halt, nicht so schnell! Eben dort in Penkun habe ich meine Schulzeit bis zur mittleren Reife (Realschulabschluss) im Jahr 1999 absolviert. Nach Abschluss der Schulzeit begann ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Deutschen Bank, die ich im Jahr 2002 erfolgreich absolvierte. In deren Verlauf wurde ich in Abteilungen der Bank in Hamburg, Berlin, Neubrandenburg, Prenzlau und Schwedt/Oder ausgebildet.

Bereits hier ließ ich mir den Wind auch außerhalb meiner Heimatkommune um die Nase wehen, das hat mich natürlich für mein weiteres Leben geprägt. Nach dem Ende der Ausbildung kam mir der Gedanke: "Soll es das jetzt gewesen sein?" Ich wollte schon immer etwas tun, für die Menschen in der Region. Um das erreichen zu können, musste ich erst einmal noch ackern. Also hieß es: Das Abitur nachholen. Das geschah auf dem Oberstufenzentrum Uckermark innerhalb eines Jahres.

Während dieser Zeit geschah noch etwas Einschneidendes, an dem ich heute noch "leide". Mich infizierte der Virus Politicus, ich trat in die SPD ein und wurde bei der Kommunalwahl im Jahr 2004 sofort in die Stadtvertretung Penkun als jüngster Stadtvertreter gewählt. Trotz dieser zusätzlichen Aufgabe begann ich im Oktober 2004 ein Studium zum Wirtschaftinformatiker in Berlin. Dieses Studium schloss ich im Jahr 2008 mit dem Grad eines Bachelors ab.

Auch politisch hat sich noch einiges getan. So kam ich unerwartet zu der Ehre in meiner Heimat Kreistagsmitglied zu werden, da mein Vorgänger aus dem Amt ausschied. Seit dieser Zeit arbeitete ich dort im Finanzausschuss. Bei den Kommunalwahlen des Jahres 2009 war ich einer der Spitzenkandidaten im Kreis und wurde direkt in den Kreistag gewählt. In der SPD-Fraktion bin ich seit neuestem stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Bereits 2007 agierte ich auch als Vorsitzender im SPD-Ortsverein Löcknitz/Penkun.

Ein einschneidendes politisches Ereignis prägte noch das Jahr 2008. Parteifreunde fragten mich, ob ich mir nicht vorstellen könnte, für den Bundestag zu kandidieren. Viele Gespräche mit Freunden folgten, bis klar wurde: "Ja, ich mach es!" Ich wurde von meinem Kreisverband nominiert und im September 2008 auch von den Delegierten des Wahlkreises 18 (Mecklenburg – Strelitz, Neubrandenburg und Uecker – Randow) zum Kandidaten gewählt. Seitdem heißt es zu zeigen: Die Menschen in meiner Heimatregion haben ab dem 27. September eine vertrauenswürdige, demokratisch orientierte und kraftvolle Stimme in Berlin.

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