Werden Sie sich gegen die geplante Einschränkung des IFG einsetzen, oder unterstützen Sie den Koalitionsbeschluss vom 2. Juli?
Am 2.7.2026 beschloss der Koalitionsausschuss von SPD/Union eine IFG-Reform. Die
Bundesdatenschutzbeauftragte Louisa Specht-Riemenschneider warnte vor einer "Abschaffung der seit zwanzig Jahren bestehenden Informationsfreiheit". Der "wesentliche Grundgedanke eines grundsätzlich voraussetzungslosen Zugangs" würde ins Gegenteil verkehrt, wenn künftig ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden muss. FragDenStaat spricht vom „schwersten Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik".
Sehr geehrter Herr S.,
haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.
Ich begrüße eine Reform, die Transparenz sichert und die Verwaltung entlastet. Wer ein berechtigtes Interesse hat, soll weiterhin Auskünfte erhalten. Darüber hinaus können sich Bürgerinnen und Bürger an Abgeordnete / Vertreter vor Ort wenden, Petitionen einreichen oder Bürgerbeauftragte einschalten. Ziel ist ein schlanker, handlungsfähiger Staat, der Informationszugang ermöglicht und unnötige Bürokratie vermeidet.
Freundliche Grüße
Christiane Staab

