Christian Lindner

| Kandidat Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1979
Wohnort
Düsseldorf
Berufliche Qualifikation
Studium der Politikwissenschaft, Staatsrecht und Philosophie
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Liste
Landesliste, Platz 1
Parlament
Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen

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Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Videoüberwachung an wirklichen Kriminalitätsschwerpunkten ist sinnvoll, aber nur wo Polizeikräfte auch unverzüglich eingreifen können. Nicht die flächendeckende Überwachung, sondern mehr polizeiliche Präsenz vor Ort erhöht die Sicherheit in NRW.
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Die Wünsche der Gymnasien unterscheiden sich deutlich. Gymnasien, die G8 fortsetzen wollen, müssen in Ruhe weiterarbeiten können. Nach Willen der FDP sollen Gymnasien zukünftig aber auch wieder G9 oder bei bestimmten Voraussetzungen auch ein paralleles Angebot von G8 und G9 (Y-Modell) wählen können.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Die Richtlinien zur Sexualerziehung in NRW sehen seit vielen Jahren zu Recht auch unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Akzeptanz vor. Bei der Sexualerziehung in der Schule sind aus FDP-Sicht generell eine altersgerechte Vermittlung und frühzeitige Information der Eltern zu beachten.
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Wir wollen den Menschen nicht vorschreiben, mit welchem Verkehrsmittel sie sich fortbewegen. Für den Erhalt lebendiger Städte, eine wohnortnahe Versorgung der Bürgerinnen und Bürger sowie zur Stärkung des Einzelhandels müssen die Innenstädte auch mit dem Auto gut erreichbar sein.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Wir Freie Demokraten stehen zum Verursacherprinzip. Umweltbelastungen müssen von demjenigen ausgeglichen werden, der sie veranlasst hat. Für die Kosten der Wiedernutzbarmachung der Tagebaue hat daher selbstverständlich das bergbautreibende Unternehmen aufzukommen.
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Einige Provinzen Afghanistans sind relativ sicher. In diese Regionen kann abgeschoben werden, wenn die Asylsuchenden kein Bleiberecht bekommen. Die, die sich besonders gut integriert haben, insbesondere junge Familien, sollen durch klare Einwanderungsregeln die Chance erhalten, hier zu bleiben.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Volksentscheide geben den Bürgern in NRW in Folge eines durch den Landtag abgelehnten Volksbegehrens die Möglichkeit, direkt über ein Gesetz abstimmen zu können. Dafür sind grundsätzlich 15 Prozent der Stimmen von Wahlberechtigten erforderlich. Dies halten wir für ein angemessenes Quorum.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Familien sollten nicht zwischen einer finanziellen Zuwendung und der Förderung ihrer Kinder abwägen müssen. Das Betreuungsgeld setzt aber gerade für bildungsferne Familien und Familien mit Migrationshintergrund, deren Kinder vom Kita-Besuch besonders profitieren würden, diesen falschen Anreiz.
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Beitragsfreie Kindergärten sind wünschenswert. Die Kitas in NRW sind jedoch stark unterfinanziert, kleinere Gruppen, mehr Erzieherinnen und flexiblere Öffnungszeiten haben Vorrang. Bis zur Umsetzung einer allgemeinen Elternbeitragsfreiheit sollen landesweit sozial gestaffelte Höchstgrenzen gelten.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Ursächlich für diese Debatten ist die chronische Unterfinanzierung der Städte, die wir mit einer Neuausrichtung der Gemeindefinanzierung beenden wollen. Die Kommunen sollen vom Land u.a. eine konjunkturunabhängige Mindestfinanzausstattung erhalten, die kommunale Schwerpunktsetzungen ermöglichen.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Vollständig kostenfreie Tickets würden falsche Anreize setzen und wären ungerecht sowohl gegenüber Menschen, die nur wenig mehr verdienen, aber den vollen Preis zahlen müssten, wie auch gegenüber finanzschwachen Autofahrern, denen kein adäquates ÖPNV-Angebot zur Verfügung steht.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Die FDP lehnt ein anlassloses Racial Profiling ab. Bei der Fahndung oder der Gefahrenabwehr, bei der Fakten über das Aussehen Tatverdächtiger vorliegen – seien sie Fußball-Hooligans oder Nordafrikaner wie in der Silvesternacht, sind solche Kontrollen nicht nur zulässig, sondern geboten.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Christian Lindner: Neutral
Ein Regierungsamt sollte grundsätzlich unvereinbar mit der Mitgliedschaft in einem RundfunkAufsichtsgremium sein. Parteien gehören zur gesellschaftlichen Vielfalt dazu und sollten durchaus auch in den Gremien repräsentiert sein, aber in einem geringeren Umfang als heute.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Christian Lindner: Stimme zu
Transparenz ist uns sehr wichtig. Aufwand und Nutzen, Informationsbedürfnis und berechtigte Schutzinteressen müssen aber in angemessener Relation stehen. Wir sind für einen Paradigmenwechsel und fordern die grundsätzliche Veröffentlichung von künftigen aus Steuermitteln finanzierten Gutachten.
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Christian Lindner: Lehne ab
Die Kommunen in NRW sind in Gänze und nicht nur regional strukturell unterfinanziert. Diese Unterfinanzierung muss allerorts beseitigt werden. Die Einführung eines Solidarpaktes West würde einen noch tieferen Spalt in die kommunale Familie treiben, als es derzeit bereits die Abundanzumlage macht.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Christian Lindner: Neutral
Hier wird künstlich ein Gegensatz aufgebaut, der eigentlich nicht existiert. Wenn Umweltpolitik nicht gegen die Realitäten und nicht ohne, sondern mit den Menschen und den Naturnutzern betrieben wird, kann im Dialog mit Wirtschaft, Landwirtschaft und den Bürgern gemeinsam vieles erreicht werden.

(...) "Notenaffäre" an der RWTH-Aachen in Punkto Ehrlichkeit und Offenheit in höchstem Maße blamabel, verschleiernd, bagatellisierend, dilletantisch und verdeckend-peinlich verhalten hat?? (...) Ich habe Herrn Laschet auf diesem Portal um eine aufklärende Antwort gebeten - leider bis dato jedoch keine Reaktion von ihm gehört ( https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/armin-laschet/question/2017-05-... ). (...)

Von: Werner Brück

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Wie stehen Sie zu ÖPP?

Von: Erika Scheinhardt

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) ÖPP sind eine sinnvolle Ergänzung zur konventionellen Realisierung von Verkehrsprojekten. Eine Bewertung muss immer im Einzelfall erfolgen. (...)

# Integration 9Mai2017

Sehr geehrter Herr Lindner,
Sie werfen doch der Landesregierung NRW so gerne vor, dass sie die Integration der Migranten versäumt habe....

Von: Albert Wagner

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...)

# Region 4Mai2017

(...) warum sollte ich ich Ihrer Meinung nach am 14.05 meine Wahlstimme für Sie verwenden? (...)

Von: Andreas Zühlke

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Aber nur weil Kinder gerne im Dreck spielen, müssen unsere Schulen nicht so aussehen. Für uns hat die Bildungspolitik Priorität, wir brauchen Geld für Schulsanierungen, digitale Ausstattung und mehr Lehrer. (...)

Eigentum verpflichtet, doch es muss auch bezahlbar bleiben, und zwar nicht nur in Zeiten der Berufstätigkeit. Bereits über hohe Realsteuern werden...

Von: Reinhard Borgmann

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Gleichwohl ist festzustellen, dass die Höhe der von den Bürgern aufzubringenden Beiträge von Kommune zu Kommune recht unterschiedlich ist. Die FDP setzt sich deshalb für eine grundsätzliche Neuausrichtung der Kommunalfinanzierung ein. Dabei soll den Kommunen eine konjunkturunabhängige kommunale Mindestfinanzausstattung vom Land zur Verfügung gestellt werden. (...)

# Soziales 29Apr2017

Sehr geehrter Hr. Lindner,

Ich habe sie schon oft über Verbesserungen zur Erwerbsminderungsrente reden gehört.
Leider wird dieses...

Von: Helmuth Friedler

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass sich Menschen, die bereits Erwerbsminderungsrenten beziehen, ungerecht behandelt fühlen, da sie von den Verbesserungen nicht profitieren, die die Große Koalition im Bund versprochen hat. Wir Freie Demokraten setzen wir uns für eine Stärkung der Erwerbsminderungsrenten ein. Die aktuellen Änderungen der Bundesregierung mit der vorgesehene stufenweise Verlängerung der Zurechnungszeiten sind keine wirksame Lösung. (...)

# Umwelt 25Apr2017

(...) 1. Für die Tunnellösung von der L418 zur Autobahnauffahrt Linde? (...)

Von: Joachim Wendt

Antwort von Christian Lindner (FDP)

Sehr geehrter Herr Wendt,

...

(...) Was sagen Sie zu den unter wikipedia.de benannten "Vorwürfen" der angeblich beauftragten Pflegen Ihres eigenen Eintrags via Landtag NRW IP? Quelle: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Christian_Lindner#Eigener_Wikipedia-Artikel (...)

Von: Marion Wortmann

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) - Mein Wikipedia-Eintrag ist ein Schlachtfeld, in dem sich politische Gegner austoben. Bis heute stehen dort unrichtige Behauptungen und Nebensächlichkeiten neben realen Fakten. (...)

20Apr2017

(...) Warum kandidieren Sie dann für den Landtag, obwohl Sie Ihre politische Zukunft in Berlin sehen? Haben die Bürger*innen nicht einen Anspruch, von dem vertreten zu werden, für den sie stimmten? (...)

Von: Hartmut Mayer

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Bei mir ist die Geschäftsgrundlage zu den Wahlen klar: Ich kämpfe dafür, dass am 14. Mai starke Freie Demokraten im Landtag NRW vertreten sind. Wir wollen einen politischen Wechsel im Land! (...)

# Wirtschaft 19Apr2017

(...) In allen internationalen Verträgen wurden Konventionalstrafen vereinbart. Bei der Abwicklung von deutschen Projekten im öffentlichen Bereich beobachte ich z.T. (...)

Von: Horst Beckert

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Baukostensteigerungen gilt es dringend durch eine realistische Planung und ein effizientes Controlling zu verhindern. Baukostensteigerungen entstehen leider allzu oft durch eine falsche Schwerpunktsetzung der Politik. Beispielsweise ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW durch die rot-grüne Landesregierung verpflichtet worden, eine Vorbildfunktion in Sachen erneuerbare Energien einzunehmen. (...)

# Wirtschaft 14Apr2017

(...) 1) Selbst die Vereinbarungen von Paris decken nur die Hälfte der CO2-Reduktionen, die zur Erreichung des UN-Klimaziels 2020 notwendig sind. Es gibt seitens des IPCC klare Reduktionsmengen-Empfehlungen. (...)

Von: Ansgar Schröder-Imagawa

Antwort von Christian Lindner (FDP)

(...) Mit solcher planwirtschaftlichen Bevormundung nehmen wir uns die notwendige Offenheit für den technischen Fortschritt. In neuen Technologien und Verfahren liegt aber der Schlüssel für erfolgreichen Klimaschutz. Denn dem Weg der Emissionsreduktion durch den Verzicht auf Arbeitsplätze und gesellschaftlichen Wohlstand wird kein anderes Land der Welt nachfolgen. (...)

(...) ich beziehe mich auf deine verlinkte Antwort zu meiner Frage vom 6.04. über die Ehemöglichkeit von Brüdern und die Mehrfachehe. (...)

Von: Alex Weber

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