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Brigitte Dmoch-Schweren
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Frage von Dorothea B. •

Frage an Brigitte Dmoch-Schweren von Dorothea B. bezüglich Soziale Sicherung

Sehr geehrte Frau Dmoch-Schweren,

wie sehen Sie die Soziale Entwicklung der Rentenanpassung, vor allem bei Frauen die 50 Jahre gearbeitet haben, aufgrund widriger Lebensumstände Jahrzehnte keine Möglichkeit erhielten um in Vollzeit zu arbeiten, die letzten Jahre vor Renteneintritt dann letztendlich im Niedriglohnbereich eine Vollzeitbeschäftigung ausüben, dieses zu einem Jahreseinkommen was deutlich unter dem liegt was die Entgeldpunkte fuer eine ausreichende Rente deutlich unterschreitet.

Herzliche Grüße
Dorothea Böning

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Antwort von
SPD

Sehr geehrte Frau Böning,

vielen Dank für Ihre Frage. Grundsätzlich meine ich, dass, wer das ganze Leben lang gearbeitet hat, auch eine ausreichende Rente haben muss. Frauen sind von Altersarmut besonders betroffen, weil sie häufig schlechter bezahlt werden als Männer im gleichen Job und sie häufiger in Teilzeit arbeiten bzw. wegen Kindererziehung oder Pflege von (Schwieger-) Eltern zeitweise überhaupt nicht arbeiten gehen. Der Mindestlohn beispielsweise ist ein wichtiges Instrument gegen Altersarmut. Das reicht aber noch nicht. Die NRW SPD möchte sich deshalb auf Bundesebene für eine Reform der Gesetzlichen Rentenversicherung einsetzen. Dabei soll das Rentenniveau erhalten und perspektivisch ausgebaut werden. Der Versichertenkreis muss ausgeweitet werden. Und, das passt gut zu Ihrer Frage, brauchen wir eine Solidarrenten für langjährige Beitragszahler, damit ihre Rente höher ist als die Grundsicherung.

Herzliche Grüße
Brigitte Dmoch-Schweren MdL