Herr Laschet: Warum soll die CDU körperlich Arbeitende länger arbeiten lassen, statt Beamte und große Vermögen konsequent zur Sicherung der Rente heranzuziehen?
Die Alterssicherungskommission empfiehlt, das Rentenalter ab 2032 an die Lebenserwartung zu koppeln. Laut Tagesschau würde die Regelaltersgrenze dadurch bis 2041 auf etwa 67,5 Jahre steigen; später wären weitere Anhebungen möglich. Kanzler Merz sagte im Bundestag zur Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung: „Das werden wir auch machen müssen.“ Für Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen bedeutet das faktisch: länger arbeiten oder Abschläge riskieren, obwohl sie oft nicht gesund bis zur Regelaltersgrenze durchhalten. Die Kommission empfiehlt zwar, Reformen „wirkungsgleich“ auf Beamte zu übertragen, ein echter Einbezug in die gesetzliche Rentenversicherung ist aber offenbar nicht vorgesehen. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, warum die Finanzierung nicht stärker über sehr große Vermögen, Multimillionäre und Milliardäre erfolgt, statt Arbeitnehmer weiter zu belasten.
Quellen: Bundestag, 03.07.2026; Tagesschau, 01./02.07.2026; Bericht der Alterssicherungskommission

