Anne-Frieda Reinke

| Kandidatin Brandenburg
Anne-Frieda Reinke
© DIE LINKE
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Jahrgang
1993
Wohnort
Prenzlau
Berufliche Qualifikation
MA of Education, Lehramt für die Sek. I und II, PB und Chemie
Ausgeübte Tätigkeit
ab 1. August: Studienreferendarin
Wahlkreis

Wahlkreis 11: Uckermark I

Wahlkreisergebnis: 11,6 %

Liste
Landesliste, Platz 21
Parlament
Brandenburg

Brandenburg

In die Fertigstellung des Flughafens BER sollen keine weiteren öffentlichen Gelder mehr fließen.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Zum weiteren Ausbau sollen vorranig eigene Finazierungsquellen der FBB (Kredite) genutzt werden.
Um den Mangel an Lehrkräften zu beheben, soll der Quereinstieg erleichtert werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Das Land wird aufgrund des hohen Einstellungsbedarfes vorerst auf die Einstellung von Seiteneinsteiger*innen angewiesen sein. Daher ist es zum einen wichtig, den Einstieg zu erleichtern. Zum anderen müssen diese jedoch auch entsprechend vorbereitet werden, um vor einer Klasse zu stehen.
Der Verfassungsschutz ist ein wichtiges Instrument und muss beibehalten werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Lehne ab
In Anbetracht unserer Geschichte und der Ereignisse im Zusammenhabg mit dem NSU stehe ich Geheimdiensten kritisch gegenüber. Mittelfristig sollten sie abgeschafft werden. Solange dieses Ziel noch nicht erreicht ist, bedarf es einer möglichst wirkungsvollen parlamentarischen Kontrolle.
Die Listen der Parteien zur Landtagswahl müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Um eine gleichberechtigte Intressensvertretung zu gewährleisten, ist eine paritätische Vertretung der Geschlechter Grundvoraussetzung. Im Frühjahr 2019 wurde durch den Landtag beschlossen, dass die Landeslisten zur nächsten Landtagswahl (wahrscheinlich 2024) paritätisch zu besetzen sind.
Das Land Brandenburg soll den Kohleausstieg wie geplant für 2038 anstreben.
Position von Anne-Frieda Reinke: Lehne ab
So schnell wie möglich muss der sozialverträgliche Ausstieg aus der Braunkohleverstromung erfolgen. Ein Neuaufschluss von Tagebauen ist nicht sinnvoll sowie die Abbagerung von Proschim energiewirtschaftlich nicht notwendig. Auf dem Ausbau erneuerbarer Engergien liegt der Fokus.
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Lobbyist*innen und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Seit 2013 gibt es einen Register der Interessenvertretungen, wofür sich DIE LINKE stark gemacht hat. Mittlerweile enthält dieser über 350 Einträge, auch wenn ein Eintrag bzw. Nichteintrag keine Vorteile oder Sanktionen mit sich bringt.
Brandenburg soll das Mobilfunknetz im Land selbst ausbauen, anstatt dies den Mobilfunkbetreibern zu überlassen.
Position von Anne-Frieda Reinke: Neutral
Zur öffentlichen Daseinsvorsorge gehört auch eine flächendeckende Versorgung mit Breitband. Um am gesellschaftlichen und wirtscahftlichen Leben teilhaben zu können, benötigt wir eine schnelle Internetverbindung. Daher sollte das Land den flächendeckenden Ausbau unterstützen.
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Brandenburg, sie sollten deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
In dieser Frage liegt die Entscheidungshoheit beim Bund. Doch die Landespolitik hat in der Vergangenheit Beratungs- und Informationsmöglichkeiten sowie Entschädigungslösungen geschafften, um auf die Herausforderungen, die vor allem für die Landwirtschaft bestehen, zu reagieren.
Für Ärzt*innen, die sich in ländlichen Regionen niederlassen, soll es verstärkt finanzielle Anreize geben.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Für den ländlichen Raum um das Landärzte-Programm zügig umgesetzt werden, um dem Ärzt*innenmangel entgegenzuwirken. Durch vielfältige Angebote muss zur Stabilisierung sowie den Ausbau einer gesundheitlichen Versorgungslandschat beigetragen werden.
Es soll in Brandenburg mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Eine starke und lebendige Demokratie lässt sich nicht durch Beschlüsse herbeiführen. Allerdings kann man sie aktiv fördern und befördern z.B. durch die Unterstützung des Handlungskonzeptes "Tolerantes Brandenburg". Rechtsextremismus und Rechtspopulismus sind zunehmend eine erhelbliche Gefahr.
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Anne-Frieda Reinke: Lehne ab
Um die biologische Vielfalt zu schützen und mögliche Gesundheitsgefährdungen auszuschließen, sollte Glyphosat nicht mehr verwendet werden.
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
DIE LINKE fordert seit Jahren eine sogenannte Rente nach Mindestentgeltpunkten. Die Grundrente muss ohne Bedürftigkeitsprüfung und ohne Gang zum Sozialamt gezahlt werden.
Zur Wirtschaftsförderung soll schnelles Internet bevorzugt für Unternehmen bereit gestellt werden, erst danach für Privatpersonen.
Position von Anne-Frieda Reinke: Lehne ab
Da das Internet Bestandteil der öffentlichen Daseinsvorsorge ist, muss eine leistungsfähige Netz-Infastruktur allen Einwohner*innen zugänglich sein. Dies ist auch eine zentrale Voraussetzung für einen digitalen Wandel. Dabei bleibt unstrittig, dass auch Unternehmen schnelles Internet benötigen.
Der Anschluss des ländlichen Raumes an den ÖPNV soll Vorrang vor Investitionen ins Straßennetz haben.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Die Gestaltung des ÖPNV muss deutlich attraktiver werden, sodass mehr und mehr Menschen der Umstieg vom Individualverkehr zu Bus und Bahn ermöglicht wird. Unabhängig vom Schüler*innenverkehr muss ein Studentakt des ÖPNV im ganzen Land zu den Mindestzielen gehören.
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Lehne ab
Es sind alle rechtlichen Spielräume von den Ausländerbehörden im Zusammenhang mit Abschiebungen zu nutzen. In vielen Heimatländern herrscht Krieg oder den Flüchtlingen würde bei einer Abschiebung eine Verfolgung drohen.
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die Auftragnehmer*innen und Partnerfirmen ihre Angestellten gemäß sozialer Standards bezahlen. Zusätzlich werden klimagerechte Produktionsweisen und faier Handel gestärkt.
Gemeinden sollen künftig leichter verhindern können, dass Windräder in Anwohnernähe gebaut werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Neutral
Ein Abstand von mindestens 1000 Metern zu Wohnbebauungen soll überall sicher gestellt sein. Die Rechte der kleinen Gemeinden in den Planungsgemeinschaften sind gestärkt worden sowie die Berücksichtigung von Anwohner*inneninteressen ausgebaut.
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Anne-Frieda Reinke: Stimme zu
In der Drogenpolitik muss ein Umdenken erfolgen. Verbote allein schränken den Drogenkonsum nicht ein. Vielmehr muss auf Prävention, Information und Hilfe statt Kriminalisierung der Sucht-Betroffenen gesetzt werden.

Die politischen Ziele von Anne-Frieda Reinke

Der Einstieg in die beitragsfreie Kita ist ein guter Start, um nun die Gebühren für die Eltern gänzlich abzuschaffen und anschließend die Beitragsfreiheit auf den Schulhort auszuweiten. Natürlich darf dabei nicht die Kita-Qualität vergessen werden. Weswegen ich für einen verbesserten Betreuungsschlüssel, eine bessere Bezahlung der Erzieher*innen, Weiterbildungen, Kreiselternbeiräte sowie bauliche Investitionen kämpfen werde. Außerdem stehe ich für eine kostenfreie Verpflegung in allen Kindertagesstätten und Schulen.          
Für mehr Chancengleichheit braucht es mehr Schulen des gemeinsamen Lernens. Daher setzte ich mich dafür ein, dass die Gemeinschaftsschule zur Regelschule wird, sodass alle Kinder und Jugendlichen möglichst lange gemeinsam lernen können. Oder anders gesagt, sie können vor Allem mit- und voneinander lernen, ihre Schulzeit durchgehend miteinander verbringen und dennoch unterschiedliche Bildungsabschlüsse erwerben.
Nur mit einer inklusiven und chancengerechten Bildungslandschaft, kann es uns gelingen die Gleichberechtigung aller Menschen voranzubringen sowie den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen. Bildung ist die Grundlage dafür, dass jeder Mensch ein gutes und selbstbestimmtes Leben führen kann.

Über Anne-Frieda Reinke

Ich bin 1993 in Prenzlau geboren und ging hier auch zur Schule. Selbst bin ich zwar in sicheren Verhältnissen aufgewachsen, doch in meiner Nachbarschaft im Prenzlauer Dreke-Ring erlebte ich frühzeitig Armut und soziale Ungleichheit. Bereits in der Grundschule als Klassensprecherin erwuchs in mir der Wille, für Schwächere zu kämpfen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und mein Umfeld mitzugestalten. Ich bin keine, die sich für den leichtesten Weg entscheidet, so auch bei der Wahl meines Studienganges. Nach dem Abitur nahm ich ein Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I und II mit der ungewöhnlichen Fächerkombination Politische Bildung und Chemie an der Universität Potsdam auf, welches ich in diesem Jahr abschloss. Trotz der Entfernung zwischen Prenzlau und Potsdam blieb mir meine geliebte Uckermark im Herzen, sodass ich hin und her pendelte. Bevor ich 2014 in die Stadtverordnetenversammlung Prenzlau gewählt worden bin, unternahm ich als Mitglied des Studierendenparlaments einen kurzen Ausflug in die Hochschulpolitik. Um mehr berufliche Praxis zu gewinnen, arbeitete ich vom November letzten Jahres bis zu den Sommerferien als Vertretungslehrerin am Oberstufenzentrum Uckermark. Zum Ausgleich zum politischen Engagement bin ich an den Wochenenden als Schiedsrichterin auf den Fußballplätzen Brandenburgs unterwegs.

Alle Fragen in der Übersicht

Wie stehen Sie zu einem Verbot von Glyphosat und zu anderen das Artensterben beförderten Mitteln der Landwirtschaft? (...)

Von: Unaf Wbnpuvz Unegjvt

Antwort von Anne-Frieda Reinke
DIE LINKE

(...) ich stehe dafür, dass das Land eine Minimierungsstrategie für Pestizide wie Glyphoasat benötigt, um eine Biologische Vielfalt erhalten bzw. entwickeln zu können. (...)

Welche Vorstellung haben Sie zur Entwicklung des ÖPNV, gerade vor dem Hintergrund der öffentlichen Diskussion um notwendige Fahrpreiserhöhungen? Bisher konnte ich noch keine Meinung der mitregierenden Linken dazu feststellen. (...)

Von: Unaf-Qvrgre Pynhß

Antwort von Anne-Frieda Reinke
DIE LINKE

(...) meiner Meinung nach ist eine grundlegende Verkehrswende notwendig, um einen Beitrag für saubere Luft, wenger Unfälle und für den Klimaschutz zu leisten. Invesitionen in den ÖPNV haben aus meiner Sicht beim Thema Mobilität vorrang. (...)

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