Wie rechtfertigt die Regierung, dass Sprit in Deutschland durch hohe Steuern und den CO2-Preis deutlich teurer ist als in Nachbarländern mit identischen Bezugsquellen, trotz des Krieges?
In Deutschland entfallen rund 60% des Literpreises auf staatliche Abgaben. Während die Energiesteuer mit 65,45 Cent (Benzin) fix ist, wirkt der CO2-Preis als massiver Preistreiber: Seit 2026 liegt er bei bis zu 65 € pro Tonne, was rund 18,5 Cent Aufschlag pro Liter bedeutet.
Hinzu kommt die auf 12 % gestiegene THG-Quote, deren Erfüllungskosten die Konzerne direkt weitergeben.
Nachbarländer wie Polen oder Luxemburg zeigen, dass Mobilität durch geringere Steuersätze oder Preisdeckel bezahlbar bleiben kann. Ich bitte Sie daher um eine Erklärung, wie diese einseitige Belastung der deutschen Autofahrer im EU-Vergleich gerechtfertigt wird.
Quellen: § 2 EnergieStG, BEHG 2026, ADAC-Marktbeobachtung.


