Andreas Parr

| Kandidat Bundestag 2009-2013
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Jahrgang
1971
Wohnort
Goldbach
Berufliche Qualifikation
Fachkrankenpfleger für Anästhesie
Ausgeübte Tätigkeit
Klinikum Aschaffenburg
Wahlkreis

Wahlkreis 247: Aschaffenburg

Wahlkreisergebnis: 19,1 %

Parlament
Bundestag 2009-2013

Die politischen Ziele von Andreas Parr

Erneuerbare Energien weiter fördern.

Im Bereich der regenerativen Energien eröffnen sich uns noch ungeahnte Entwicklungspotentiale. In vielen Bereichen, z.B. bei Photovoltaik und Windkraft sind wir Weltmarktführer. Aber auch andere Länder, darunter die USA haben das Potential erkannt und versuchen uns zu überholen.

Die rot-grüne Bundesregierung hat mit dem Erneuerbaren- Energien- Gesetz (EEG), den Marktanreizprogrammen und dem Kraft- Wärme- Kopplungsgesetz wichtige Voraussetzungen für eine zukunfts- sichere Energiepolitik geschaffen.

Der Bereich der Erneuerbaren Energien wird in den kommenden Jahren zu einem der wichtigsten Industriezweige in Deutschland werden. Die Beschäftigtenzahlen sind in den letzten Jahren rasant gestiegen. Bis zum Jahr 2020 wird die Zahl der Arbeitsplätze von 170.000 auf mindestens 300.000 steigen – alleine in Deutschland.

Kein Ausstieg aus dem Ausstieg!

Wir wollen nicht zurück zu unsicheren Atomkraftwerken, mehr Wiederaufbereitungsanlagen und Endlagern. Dies ist eine rückwärtsgewandte Energiepolitik – und diese können wir uns als eine der größten Volkswirtschaften dieser Erde nicht leisten.

Unser Festhalten am Ausstieg aus der Atomenergie steht ohne wenn und aber. Mit uns wird es keine Rückkehr zu Technologien von vor-vorgestern geben. Denn eins ist klar: Jeder Euro, der in die Atomkraft investiert wird, fehlt am Ende bei den Erneuerbaren Energien.

Auch verschweigen uns die Kernkraft-Lobbyisten gerne eine wichtige Tatsache: Auch Uran hat eine begrenzte Reichweite. Bei unserem derzeitigen Verbrauch werden die weltweiten Uranvorkommen kaum länger reichen als Kohle.

Soziale Gesundheitsreform

Unsere Gesellschaft wird immer älter. Darüber sollten wir uns in erster Linie einmal freuen. Denn für viele Menschen bedeutet dies Lebensqualität auch im hohen Alter. Gleichzeitig stellt uns diese Entwicklung aber auch vor eine Reihe sozialpolitische Fragestellungen, insbesondere in der Gesundheitspolitik. Durch meinen Beruf als Fachkrankenpfleger für Anästhesie im Klinikum Aschaffenburg lerne ich tagtäglich die Stärken und Schwächen unseres Gesundheitssystems kennen. Gerade deshalb weiß ich, wie wichtig es ist unser Gesundheitssystem zukunftsfit zu machen.

Ich werde mich in Berlin für eine solidarische Bürgerversicherung einsetzen. Diese umfasst nicht nur Arbeiter und Angestellte, sondern auch Beamte, Selbstständige und Menschen mit hohem Einkommen. Nur so können wir es schaffen, die durch die Trennung von gesetzlich und privat Versicherten entstandene Zwei- Klassen- Medizin zu überwinden und auch in Zukunft jedem - unabhängig von seiner finanziellen Situation - alle medizinisch notwendigen Leistungen zu bieten.

Politik für junge Menschen attraktiver gestalten

Entgegen den regelmäßigen Medienberichten über unsere angeblich so unpolitische Jugend, erlebe ich tagtäglich wie sich junge Menschen auf allen Ebenen gesellschaftlich und politisch engagieren und sich für die Interessen anderer einsetzen - auch außerhalb unserer politischen Parteien. Diese jungen Menschen will ich fördern und durch meine Arbeit unterstützen.

Auch will ich meinen Beitrag dazu leisten, damit möglichst viele junge Menschen Politik so erleben wie ich sie erlebe: Als eine spannende, nicht immer einfache aber jederzeit lohnenswerte Beschäftigung im Dienst der Gesellschaft. Deshalb werde ich mich als Bundestagsabgeordneter für die Förderung politischer Jugendarbeit einsetzen, z.B. durch eine bessere finanzielle Ausstattung von Trägern der politischen Jugendarbeit.

Lebenslanges Lernen

Durch meine beiden Kinder erlebe ich tagtäglich wie wichtig eine gute Bildung in unserer Gesellschaft ist. Doch Bildung endet nicht mit dem Schulabschluss. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, was Lebenslanges Lernen bedeutet: Nach meiner Ausbildung zum KFZ- Mechaniker habe ich einen beruflichen Neuanfang gewagt und mich zum Fachkrankenpfleger für Anästhesie ausbilden lassen. Rückblickend kann ich voller Überzeugung sagen: Es war die richtige Entscheidung.

Leider weiß ich auch, dass nicht alle Menschen in unserem Land diese Möglichkeiten haben - sei es weil die Familie auf das Einkommen angewiesen ist oder sei es weil der bisherige Beruf die Doppelbelastung "Arbeit + Schule" nicht zulässt. Deshalb werde ich mich als Bundestagsabgeordneter dafür einsetzen die Möglichkeiten des Lebenslangen Lernens weiter auszubauen und jedem Menschen in diesem Land ein gesetzliches Recht auf Bildung auch nach Beendigung der Schulzeit zu gewähren.

Über Andreas Parr

Geboren am: 4. August 1971
Beruf: Fachkrankenpfleger für Anästhesie im Klinikum Aschaffenburg
Familienstand: verheiratet, 2 Kinder (5 und 15 Jahre)

Politische Laufbahn

seit 2006 2. Vorsitzender der SPD Goldbach
seit 2006 Mitglied im Kreisvorstand der SPD Aschaffenburg- Stadt
seit 2008 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Aschaffenburg
seit 2008 Mitglied im Unterbezirksvorstand der SPD Aschaffenburg Stadt und Landkreis
seit 2008 Bundestagskandidat der SPD im Wahlkreis 247
seit 2009 Stellvertretender Vorsitzender der SPD in Stadt und Landkreis Aschaffenburg

Sonstige Mitgliedschaften

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)
Arbeiterwohlfahrt e.V. (AWO)
TV 1897 Goldbach e.V.

Privates

Hobbies: Lesen, Reisen, mit meinen Kindern etwas unternehmen
Mein Buchtipp: Der Schwarm von Frank Schätzing
Mein bisher schönstes Urlaubsziel: Afrika
Wo ich unbedingt noch hin will: Australien

Alle Fragen in der Übersicht

Sehr geehrter Herr Parr,

ich habe dem "Kandidatencheck" von abgeordnetenwatch.de entnommen, dass Sie der Aussage "Die Filterung von...

Von: Pnefgra Sevgm

Antwort von Andreas Parr
SPD

(...) Deshalb scheint der Vorschlag von Frau von der Leyen auf den ersten Blick durchaus nachvollziehbar. Bei näherem Hinblick wird jedoch deutlich, dass dieser Weg nicht der richtige Weg ist: Zum einen ist eine Sperrung der Seiten technisch nur eingeschränkt möglich (Stichwort: Proxy-Server) und zum anderen gilt für mich der Grundsatz: Wer solche Seiten besucht soll nicht nur daran gehindert, sondern auch strafrechtlich verfolgt werden. Auch aus rechtsstaatlicher Sicht kann ich dieses Gesetz nicht mittragen: Die Sperrlisten müssen natürlich unter Verschluß bleiben (andernfalls würden staatliche Stellen Werbung (!) für kinderpornographische Seiten machen). (...)

# Gesundheit 26Aug2009

Sehr geehrter Kollege Parr!

Welche Vorstellungen hat Ihre Partei zur Prävention und Gesundheitsförderung entwickelt und in welcher Rolle...

Von: Znexhf Uösyre

Antwort von Andreas Parr
SPD

(...) Über die Einführung der solidarischen Bürgerversicherung, in die alle einzahlen - auch Beamte und Selbständige - wären deutliche Mehreinnahmen im Gesundheitsfond zu verbuchen. Laut einer Studie könnte man jeden Beitragszahler in diesem neuen System um 1,4 Prozentpunkte entlasten. (...)

# Gesundheit 31Juli2009

Hallo Herr Parr,

wie stehen Sie und die SPD zu den im Rahmen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes definierten Pflegestützpunkten?

...

Von: Wöet Jbys

Antwort von Andreas Parr
SPD

(...) Meiner Meinung nach sollte man nicht noch mehr Verwaltung und Bürokratie einführen, sondern die zur Verfügung stehenden Gelder in die Krankenhäuser und wo sinnvoll auch in externe Beratungsstellen fließen zulassen. In den Krankenhäusern gibt es speziell geschultes Personal, diese Mitarbeiter sind die Spezialisten auf diesem Gebiet und können den Menschen wirklich weiterhelfen. (...)

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