Jahrgang
1973
Wohnort
Templin
Berufliche Qualifikation
Polizist
Ausgeübte Tätigkeit
Polizeibeamter
Wahlkreis

Wahlkreis 57: Uckermark - Barnim I

Wahlkreisergebnis: 18,4 %

Parlament
Bundestag

Bundestag

Dieselfahrzeuge sollen wegen ihres hohen Schadstoffausstoßes aus den Innenstädten verbannt werden.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Die Nutzer von Dieselfshrzeugen werden dadurch gezwungen andere Fahrzeuge zu kaufen. Für sozial Schwache ist das nicht tragbar.
Die Politik soll festlegen, wie viele Flüchtlinge Deutschland jedes Jahr aufnimmt.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Das Asylrecht kennt keine Obergrenze. Es ist ein Menschenrecht.
Massentierhaltung muss reduziert werden, auch wenn das höhere Fleischpreise bedeutet.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Gesunde Ernährung durch regionale Nahrungsketten muss in Zukunft mehr gefördert werden.
Zur Vermeidung von Altersarmut müssen die Renten deutlich erhöht werden.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Das Rentenniveau muss sofort wieder auf 53 % angehoben werden. Eine solidarische Mindestrente ist einzuführen.
Vermieter sollen ohne eine staatliche Mietpreisbremse entscheiden können, wie viel Miete sie verlangen.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Wohnen muss bezahlbar bleiben. Gentrifizierung ist zu stoppen.
Es muss ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und Politikern veröffentlicht werden.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Ein vollständiges Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft darf es nicht geben.
Position von Andreas Büttner: Neutral
Auf Autobahnen soll es ein flächendeckendes Tempolimit von 130 km/h geben.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Es soll einen verbindlichen Volksentscheid auf Bundesebene geben.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Wir sollten nicht nur über direkte Demokratie in Sonntagsreden sprechen sondern dies auch umsetzen.
Die Sicherheitsbehörden sollen mehr Befugnisse zur Terrorabwehr bekommen, auch wenn dafür Freiheitsrechte eingeschränkt werden müssen.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Mehr Sicherheit gibt es nicht durch weniger Freiheit. Eine besser ausgestattete Polizei wäre ein guter Anfang.
Der Kohleabbau als wichtige Übergangstechnologie muss weiterhin staatlich gefördert werden.
Position von Andreas Büttner: Neutral
Die Kitabetreuung von Kindern soll grundsätzlich kostenlos sein.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Die Bundesregierung soll keine Rüstungsexporte in Konfliktregionen wie der Arabischen Halbinsel genehmigen.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Afghanistan ist ein sicheres Herkunftsland, in das Abschiebungen möglich sein müssen.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Afghanistan ist nicht sicher. Wie absurd ist es deutsche Soldaten nach Afghanistan zu senden weil es so unsicher ist und andere Menschen dorthin abzuschieben weil es sicher ist?
Die Kirchensteuer soll abgeschafft werden.
Position von Andreas Büttner: Neutral
Die EU hat nur dann eine Zukunft, wenn die Mitgliedsstaaten auf Kompetenzen verzichten.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Der Spitzensteuersatz soll deutlich erhöht werden, mindestens wieder auf 53% wie in den 1990er Jahren.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Zeitlich befristete Arbeitsverträge sind erforderlich, damit Unternehmen flexibel sein können.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Der Besitz und Anbau von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Weil Menschen immer älter werden, sollen sie auch länger arbeiten.
Position von Andreas Büttner: Lehne ab
Parteispenden von Unternehmen und Verbänden sollen verboten werden.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu
Die Öffentlichkeit muss bei Verhandlungen zu Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA stärker beteiligt werden.
Position von Andreas Büttner: Stimme zu

Die politischen Ziele von Andreas Büttner

Uns geht es gut?
Die Steuereinnahmen sprudeln, die Arbeitslosigkeit sinkt und am Ende geht es doch allen gut. Oder? Die Realität ist eine andere. Die Arbeitslosigkeit ist zwar stark gesunken, aber fast jede*r Zweite arbeitet in befristeten Jobs, Teilzeit oder muss aufstocken. Fast jede*r Dritte kann in unserer Region nicht mehr vom erarbeiteten Lohn leben. Immer mehr Menschenwerden abgehängt. Viele machen sich Sorgen über steigende Mieten und Strompreise und darüber, ob ihr Lohn in der Zukunft noch zum Leben reichen wird. Viele müssen bei schlechter Bezahlung mehr arbeiten, um über die Runden zu kommen. Urlaub oder Zeit für die Familie ist eben oft nicht normal, sondern nur noch Ausnahme. Gerechtigkeit ist vor der Wahl und nach der Wahl mein Ziel.

Gerechtigkeit.
Ich will, dass alle Menschen gut leben können und niemand sich abgehängt fühlen muss. Nicht die Interessen der Konzerne und Banken, sondern die Interessen der Menschen müssen wieder in den Mittelpunkt der Politik gerückt werden.

Armut bekämpfen.
Die Armut wächst in Deutschland. Immer mehr Menschen haben weniger in der Tasche als vor einigen Jahren. Die weiterhin hohe Langzeitarbeitslosigkeit und ungerechte Löhne werden zu einer noch nie dagewesenen Altersarmut führen. Die Gesellschaft driftet immerweiter in Arm und Reich auseinander. Der private Reichtum in Deutschland konzentriert sich auf immer weniger Personen. Wir wollen eine Umverteilung des Reichtums. Wir brauchen einen gesetzlichen Mindestlohn von 12 Euro und eine sanktionsfreie Mindestsicherung in Höhe von 1.050 Euro.

Lebensstandard sichern.
Schon jetzt erhält jede*r vierte Neurentner*in eine Niedrigrente unter 750 Euro im Monat. Davon kann niemand nach 45 Jahren harter Arbeit leben. Wir wollen das Rentenniveau wieder auf 53 Prozent anheben. Wir brauchen eine Mindestrente von 1.050 Euro im Monat. Statt Arbeiten bis zum Umfallen: Ab 65 sowie nach 40 Beitragsjahren abschlagsfrei in die Rente. Die Löhne und Renten sind im Osten immer noch niedriger als im Westen. Wir wollen sie angleichen.

Gerechte Steuern.
Das Steuerkonzept der LINKEN führt zu Mehreinnahmen. Vermögensteuer und Millionärsteuer sind ein Schritt hin zu mehr Gerechtigkeit in diesem Land. Kleine und mittlere Einkommen sollen entlastet werden. Es darf nicht mehr möglich sein, dass man auf Spekulationen an der Börse keine Steuern zahlen muss, aber jeder einzelne Cent eines/einer Lohnabhängigen voll versteuert wird.

Frieden – das Einzige was zählt.
Wir kämpfen für konsequente Abrüstung und wollen den Export von Waffen und Rüstungsgütern verbieten. Deutschland ist eines der reichsten Länder der Welt und hat Macht sowie Einfluss auf diese Entwicklungen. Wir stellen uns gegen die Pläne der Bundesregierung für Aufrüstung und Weltmachtpolitik. Wenn die Regierung von „deutscher Verantwortung in der Welt“ spricht, sagen wir: Das muss eine Verantwortung für Abrüstung und friedliche Konfliktlösungen sein.

Wann, wenn nicht jetzt?
Gerade in der Uckermark und im Nordbarnim müssen wir dafür sorgen, dass Menschen gern hier leben und ihre Perspektive hier sehen. Junge Menschen dürfen nicht abwandern, nur weil sie hier keine Zukunft sehen. Unsere Region hat viel Potenzial, auch für Menschen, die zu uns kommen und hier leben wollen. Dafür müssen bessere Voraussetzungen geschaffen werden, auch auf Bundesebene. Gutes Geld für gute Arbeit, ein funktionierender und barrierefreier Nahverkehr, gute Bildung und eine gute Gesundheitsversorgung für alle bleiben wichtige Grundbedingungen.

Wer, wenn nicht wir?
Bezahlbarer Wohnraum und kostenfreie Kitaplätze gehören dazu. Weiteren Einsparungen werde ich mich in den Weg stellen und gemeinsam mit den Menschen, mit Unternehmen, Verbänden und Vereinen alles für eine lebens- und liebenswerte Region tun. Viele reden – pünktlich zu Beginn des Wahlkampfes – wieder von sozialer Politik, Worte kosten ja nichts. DIE LINKE macht Druck. Wir sorgen dafür, dass auf Worte Taten folgen.

Über Andreas Büttner

Polizist. Politiker. Mensch. – Das sind für mich nicht nur einfache Worte, für mich sind alle drei Dinge eine Berufung. Das klingt etwas pathetisch, aber genau das ist gemeint.

1973 wurde ich im hessischen Kassel geboren. 1992 bin ich nach Berlin gegangen, um dort meine Ausbildung zum Polizeibeamten zu beginnen und war dann als Streifenbeamter in Berlin-Wilmersdorf eingesetzt. Schnell gehörte mein Herz jedoch auch Brandenburg. 1997 bin ich deshalb in die Uckermark gezogen. Templin – die Perle der Uckermark – ist meine Heimat. Es ist der Ort, an dem ich mich wohl fühle, wo ich die Menschen kenne und liebe.

2009 hatte ich die Chance für die FDP in den Landtag Brandenburg einzuziehen. 2015 bin ich zur Partei DIE LINKE gewechselt. Ich habe gespürt, dass man die Ungerechtigkeit in diesem Land nur mit Solidarität statt Spaltung, nur mit mehr sozialer Gerechtigkeit und mehr Druck von links bekämpfen kann. Ich weiß, dass es ein ungewöhnlicher Weg ist und ich lange für diese Erkenntnis gebraucht habe. Aber wenn ich es geschafft habe, diesen Weg zu gehen, dann können es viel mehr Menschen tun und diese Schritte sind bitter nötig.
Ich will etwas erreichen – nicht für mich, sondern für Euch.

Alle Fragen in der Übersicht

Was ich nicht verstehe, dass Sie sich gegen ein Tempolimit auf Autobahnen einsetzen. (...)

Von: Unwb Unegjvt

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

(...) Im Übrigen darf ich darauf hinweisen, dass ich mit dem Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag der Linken, Dietmar Bartsch, durchaus übereinstimme, der sich auch gegen ein generelles Tempolimit ausgesprochen hat. Insofern sehen Sie schon, dass ich eine FDP-These nicht vertrete - die im Übrigen auch furchtbar verallgemeinernd ist. (...)

Hallo und guten Morgen Herr Büttner,

nur eine Frage, weshalb ist Eberswalde ein Breitbandflickenteppich (seit 15 Jahren DSL3000/6000)....

Von: Treq Fpuervore

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

(...) Wir haben hier glaube ich ein sehr deutliches Marktproblem. Während die Netzbetreiber ihr Netz in München oder Berlin ausbauen, weil sie dort viele Kunden haben, interessieren sie sich für die eher ländlich geprägten Räume aufgrund einer geringen Kundenzahl weniger. (...)

(...) Wie stehen Sie zum Demokratie-Abbau durch die geplante Kreisgebietsreform und zur Erleichterung der Bürgerbeteiligung, wie sie von den beiden z.Z. laufenden Volksinitiativen "Für faire Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in den Kommunen" und "Für faire Volksbegehren und Volksentscheide" gefordert wird? (...)

Von: Hefhyn Znpug

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

(...) Ich bin für den Ausbau der direkten Demokratie, insbesondere auch auf Bundeseben sowie für die Vereinfachung der Möglichkeiten bei Volksinitiativen im Land Brandenburg. (...)

Sehr geehrter Herr Büttner,

denken Sie, dass gerade Brandenburg eine Problem mit einer gewissen "Rechten Subkultur" hat? Sehen Sie hier...

Von: Jreare Oerpug

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

In Brandenburg gibt es leider rechte Strukturen. Wir haben das bei verschiedenen Anschlägen in den letzten Jahren auch deutlich gesehen, wie zum Beispiel bei dem Anschlag auf die Turnhalle für geflüchtete Menschen in Nauen. (...)

# Soziales 24Aug2017

Befürworten Sie die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens? Warum würden Sie es ablehnen und warum befürworten?

Von: Zngguvnf Arhznaa

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

(...) Einerseits finde ich den Gedanken eines bedingungslosen Grundeinkommens seit vielen Jahren sehr spannend. Es würde endlich alle in die Lage versetzen, frei über ihre Arbeit zu entscheiden und auf Augenhöhe mit Arbeitgebern zu verhandeln. (...)

Dass 'unsere' Mobilität (Transport + Verkehr) viele negative Nebenwirkungen mit sich bringt ist ja nun wahrscheinlich allen Menschen bekannt und...

Von: Ebl Erzcg

Antwort von Andreas Büttner
DIE LINKE

(...) Körperliche Betätigung und Gemeinschaftsgefühl sind sicherlich wichtige Dinge, die wir alle dringend mehr brauchen. Ob wir damit aber die Probleme der Mobilität im ländlichen Raum bewerkstelligen können, weiß ich wirklich nicht. Vielleicht können wir uns in den nächsten Wochen darüber mal unterhalten. (...)

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