(...) Nur wer zusätzlichen Ökostrom bezieht, kann die CO2-Emissionen beim Elektroauto gegen null senken. Leider ist die von Ihnen vorgeschlagene Kennzeichnung nicht so einfach, da es hierfür europäische Vorgaben gibt, die einen einheitlichen europäischen Wert vorschreiben. Würde man allerdings den europäischen CO2-Ausstoß bei der Stromerzeugung nehmen, käme es auch zu verzerrten Ergebnissen, da sich die CO2-Emissionen z.B. des österreichischen Strommixes (viel Wasserkraft) erheblich vom polnischen (viel Kohleverstromung) unterscheiden. (...)
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(...) Das EEG hat in den vergangenen zwölf Jahren zu einer volkswirtschaftlich vollkommen unsinnigen Entwicklung geführt. Der Anteil der alternativer Energieträger am Bruttoinlandsstromverbrauch Deutschlands betrug im Jahre 2011 ca. 20 Prozent. (...)
(...) Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, den darüber hinausgehenden Stromanteil selbst zu verbrauchen oder direkt zu vermarkten. Dies senkt die EEG-Umlage und schafft Anreize für eine bessere Marktintegration der Photovoltaik. (...)
(...) vielen Dank für Ihre Frage. Wie meine Nachfrage im, von Ihnen angesprochenen Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft, ergab, gibt es dort nur ein einziges Gutachten zum Thema Stuttgart 21. Dabei handelt es sich um eines zur Notwendigkeit einer Änderung des Planfeststellungsbeschlusses aufgrund der Erhöhung der Grundwasserentnahme. (...)
(...) die Regierungsfraktionen werden die Novelle des EEGs am 8. März in den Bundestag einbringen. (...)
(...) das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren steht jetzt erst in den Anfängen und wird, auch aufgrund der genauen Abwägung der Positionen und Anhörung der Experten, seine Zeit in Anspruch nehmen. Ob es bis Ende März eine Entscheidung im Bundestag geben wird, ist daher nicht abzusehen. (...)