(...) SPD und Grüne werfen der Linken vor, an ihren fehlenden Stimmen sei die Wahl von Joachim Gauck gescheitert. (...) Wir erwarten von einem Bundespräsidenten, dass er für Frieden, für den Zusammenhang von sozialen und demokratischen Grundrechten und die Singularität und Nichtvergleichbarkeit der Nazi-Diktatur eintritt. (...)
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(...) bei der Wahl des neuen Bundespräsidenten gab es Wahlkabinen, und zwar aus guten Gründen in einem Bereich des Bundestages, der nicht durch Kameras einsehbar war. Die drei Wahlgänge waren also geheim. (...)
(...) Und was Koalitionen mit der Linkspartei auf Bundesebene angeht: Hierfür müsste die Partei sich erst mal tatsächlich offen und ehrlich mit ihrer Geschichte auseinandersetzen. Das Verhalten während der Bundespräsidentenwahl hat leider gezeigt, dass es ihr diesbezüglich nicht ernst ist. (...)
(...) Aus meiner Sicht kann ich ergänzen: Bislang sind alle Bundespräsidenten auch über ihre Amtszeit hinaus sehr aktiv geblieben und haben auch als „Ehemalige“ viele repräsentative Aufgaben übernommen und sich aktiv in gesellschaftliche Debatten eingebracht - denken Sie nur an Walter Scheel, Richard von Weizsäcker oder den leider verstorbenen Johannes Rau. (...)
(...) Eine der großen deutschen Tageszeitungen titelt heute „Die Deutschen lieben ihn schon – 72 Prozent halten ihn für einen guten Bundespräsidenten“. An diesem Beispiel sieht man, wie schnelllebig Stimmungsbilder und Meinungsumfragen sein können. (...)