Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Wilko Zicht
Antwort 12.04.2011 von Wilko Zicht BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) ich bin Mitglied der Humanistischen Union und teile deren Positionen in dieser Frage. Dazu gehören beispielsweise die weltanschauliche Neutralität des öffentlichen Raumes, die Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen und die Abschaffung des Kirchensteuereinzugs durch das Finanzamt. (...)

Portrait von Nima Pirooznia
Antwort 13.04.2011 von Nima Pirooznia BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Neben den legislativen Aspekten vertrete ich die Meinung, dass zu einer umfassenden Ausbildung (neben vielen anderen Bereichen) auch der gemeinsame Religionsunterricht zählt. Unter Religionsunterricht verstehe ich einen neutralen und konfessionsübergreifenden Unterricht, welcher ohne Wertung Wissen über die verschieden Weltreligionen vermittelt. (...)

Portrait von Linda Neddermann
Antwort 12.04.2011 von Linda Neddermann BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Die Privilegien der christlichen Kirchen sollten weitgehend abgeschafft und eine Gleichbehandlung aller Religionsgemeinschaften umgesetzt werden. Zum Beispiel ist der bremische Unterricht im Fach „Biblische Geschichte“ auf christlicher Grundlage ebenfalls nicht mehr zeitgemäß. (...)

Antwort 13.04.2011 von Marie Hoppe BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) für mich ist die Trennung zwischen Religion(en) und Staat sehr wichtig. Ich würde mich für eine Neutralität Bremens in weltanschaulichen Themen aussprechen und befürworte z.B. die Einführung eines Religionsunterrichtes, der sich mit allen Weltreligionen, Atheismus und Religionskritik beschäftigt. (...)

Portrait von Carsten Werner
Antwort 11.04.2011 von Carsten Werner BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) grundsätzlich befürworte ich eine Trennung von Staat und Religionen. Daher würde ich mich für einen konfessionsübergreifenden Unterricht über Religionen und Weltanschauungen einsetzen, und selbstverständlich gehe ich davon aus, dass der Staat nicht bestimmte Religionen bevorzugt behandelt oder besonders empfiehlt. (...)

Portrait von Matthias Güldner
Antwort 12.04.2011 von Matthias Güldner BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

(...) Dies wollen wir in der neuen Wahlperiode verwirklichen. Die in Bremen abgeschlossenen Staatsverträge mit einigen Kirchen und Religionsgemeinschaften sehe ich nicht als Verletzung der im Grundgesetz gebotenen Trennung von Staat und Religion an. Sie sind Verträge zwischen zwei unabhängigen Partnern, in denen die gegenseitigen Beziehungen geregelt werden, aber keine Vermischung der jeweiligen Sphären stattfindet. (...)