(...) Ihre Vorstellung, dass die Politik den Geldwert einfach festsetzen sollte, halte ich ebenfalls für problematisch. Wer, wenn nicht die Bürgerinnen und Bürger, die Kunden sollte darüber bestimmen, wie viel jemanden ein bestimmtes Produkt wert sein darf? (...)
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(...) Nach den schlechteren Erfahrungen mit einem an Weisungen der Regierung gebundenen Notenbank (Hyperinflation )hat Deutschland nach dem 2. Weltkrieg das Prinzip einer unabhängigen Notenbank durchgesetzt. (...)
(...) Ihre Hauptforderung, der Staat solle die Preise für Güter (und Dienstleistungen?) festlegen (Ihr Beispiel: Ein kg Mehl für einen Euro) bezieht sich auf ein wirtschaftspolitisches und damit auch staatliches Instrument, das sehr massiv in die Freiheit der wirtschaftlichen Akteure eingreifen würde (Unternehmen und auch private Haushalte). Diese Art staatlicher Eingriffe, also Preisfestsetzung für alle Güter, widersprächen den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft, die aus meiner Sicht die besten Voraussetzungen bietet, nachhaltigen Wohlstand zu schaffen. (...)
(...) Für unser marktwirtschaftliches System ist es von fundamentaler Bedeutung, dass der Preis eines Gutes ein Indikator für die Knappheit eines Gutes ist. So steuert der Preis eines Gutes, ob es für die Bürger attraktiv ist und sich lohnt, in seine Herstellung zu investieren. (...)
(...) noch kurz vor Aussetzung der Wehrpflicht hatte die Bundestagsfraktion von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN auf grundrechtswidrige Ungleichbehandlung von Männern und Frauen bei der Wehpflicht hingewiesen: http://www.gruene-bundestag.de/fileadmin/media/gruenebundestag_de/fraktion/beschluesse/file362373.pdf (...)