Angesichts der dramatischen Entwicklungen muss dem Lehrkräftemangel entschlossen begegnet, Rekrutierungskonzepte aufgelegt und die Unterrichtsversorgung nachhaltig verbessert werden.
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Besonders geeignet sind in meinen Augen die Empfehlungen:
- Entlastung der Lehrkräfte von Organisations- u Verwaltungsaufgaben (ganz wichtig. weil das tatsächlich viel Zeit frisst!)
- Weiterentwicklung von Modellen des Quereinstiegs und leichtere Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen (weil hier sicher viele ungenutzte Potentiale schlummern)
- Angebote an Lehrkräfte, auch über das Erreichen des Ruhestandalters hinaus noch stundenweise weiter an den Schulen zu arbeiten (Ich weiß, dass es durchaus pensionierte Lehrkräfte gibt, die noch weiterhin ein paar Stunden würden unterrichten wollen)
Wir müssen das Potenzial an vorhandenen Lehrkräften, über das wir verfügen, so effizient wie möglich nutzen.
Lehrkräfte an staatlichen Schulen in Bayern werden regelmäßig dienstlich beurteilt. In den geltenden Beurteilungsrichtlinien ist festgehalten, dass Unterricht und Erziehung als Hauptaufgaben einer Lehrkraft bei der Bildung des Gesamturteils zentrale Bedeutung haben.
Rot-Grün hat die Umsetzung der Gleichstellung auf A13 in dieser Legislaturperiode beschlossen und wird dies auch tun.
Jahrzehntelang aufgeschobene Sanierungen sanitärer Anlagen, marode Sporthallen oder durch Verwaltungspannen höherer Ebenen "geplatzte" Neubauten, die Liste dringender Aufgaben ist lang. Die üblichen Worthülsen der Altparteien vor Wahlen würde ich als Bürger mit politischem Einfluss gern auch in Taten umsetzen!