(...) Wir Freien Demokraten sehen die Agrarbeihilfen der EU kritisch. Wir gehen vom Leitbild des unternehmerischen Landwirts aus, der ohne Subventionen auskommen muss. (...)
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(...) Neben den Direktzahlungen in der 1. Säule der EU-Agrarförderung stehen in der 2. Säule mit der Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete, dem Agrarinvestitionsförderungsprogramm sowie mit den Maßnahmen der markt- und standortangepassten sowie umweltgerechten Landwirtschaft ein breites Maßnahmenspektrum zur Verfügung, das auch den Schafhaltern zugutekommt. (...)
(...) haben Sie herzlichen Dank für Ihre Frage und entschuldigen Sie die späte Antwort. Als Sie ihre Frage stellten, waren wir tatsächlich mittendrin in der Debatte darüber, wie wir die so wichtige Weidetierhaltung erhalten und stärken können. Aus dem Grund haben wir als Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen gemeinsam mit der LINKE den Antrag eingereicht, auf den Sie sich nun vermutlich bezogen haben. (...)
(...) Wir haben bei unserem Koalitionspartner deshalb für eine Weidetierprämie, explizit für Schaf- und Ziegenhalterinnen und –halter, geworben. Eine solche ‚Schafprämie‘ würde auch für die besonders betroffenen Wanderschäferinnen und –schäfer Abhilfe schaffen, die nicht mit europäischen Agrarmitteln gefördert werden. Wir wollen also keine Prämie für Weidetiere generell (z.B. auch Milchkühe etc.), sondern eine zielgerichtete Unterstützung für die betroffenen Schaf- und Ziegenhalterinnen und –halter. (...)
(...) die Entkopplung der EU-Agrarförderung von der Produktion und damit der Prozess weg von der Beeinflussung der Märkte war ein Meilenstein in der Weiterentwicklung der GAP. Deutschland ist diesen Weg mit der vollständigen Entkopplung der Direktzahlungen am konsequentesten gegangen. (...)