(...) In der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts muss die Politik neue Formen der internationalen Zusammenarbeit finden – kein Staat der Erde wird die globalen Herausforderungen im Alleingang bewältigen können. Die Ziele sind anspruchsvoll: die Globalisierung gerechter zu gestalten, einen weltweiten sozialen Ausgleich und eine ökologisch tragfähige, nachhaltige Entwicklung zu erreichen. (...)
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(...) Wesentliche Entscheidungen über Arbeitsplätze werden auf Konzernebene getroffen. Im Übrigen haben die Konzerne auch erheblichen Einfluss auf die Politik, insbesondere wenn die Parteien von Spenden der Konzerne abhängig sind. Derzeit kann die Politik lediglich durch Standortvorteile versuchen, Einfluss auf die Entscheidung der Konzerne zu nehmen. (...)
(...) Wir haben hervorragende Chancen, Großunternehmen nach Deutschland zu holen und dauerhaft zu halten. Eine solche Politik ermöglicht es uns, unseren Lebensstandard zu halten und nicht zum Niedriglohnland zu werden. (...)

(...) Kein Leiarbeiter bei BMW, oder ein Siemens Kollege -der gerade entlassen wird- spricht sich gegen die Forderung nach Enteignung aus. Die Mehrheit der Normalbürger hat wie die FAZ kürzlich erschreckt vermerkte, ein zunehmend schlechtes Bild von der Wirtschaftsordnung in der BRD. Persönlich halte ich es für ein Gebot der Ehrlichkeit den Menschen zu vermitteln, dass es ohne grundsätzlichen Bruch mit der herrschenden kapitalistischen Verhältnissen keinen wirklichen gesellschaftlichen Fortschritt mehr geben kann. (...)
(...) mit guten Erfahrungen habe ich die vorbildliche Arbeit der Kammern im Bereich der Berufsausbildung angesprochen. Der Erfolg der dualen Ausbildung und somit jedes Unternehmens, das auf qualifizierte Nachwuchsförderung angewiesen ist, hängt auch an den Kammern als Selbstverwaltungsorgan der Wirtschaft. Sie zu verstaatlichen wäre der falsche Weg. (...)