(...) Die Grünen haben ihre kritische Distanz und Ablehnung der direkten oder, wie in diesem Fall, indirekten Beteiligung einer Pharmafirmen an der medizinischen Versorgung psychisch Kranker auf Bundesebene bereits in einer kleinen Anfrage an die Bundesregierung kundgetan. Wie zu erwarten war, hat die Bundesregierung an der Beteiligung von Pharmafirmen an Projekten der Integrierten Versorgung nichts auszusetzen, denn sie hat den Firmen diese Art von Beteiligung bzw. (...)
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(...) Die Möglichkeit der Teilnahme an der integrierten Versorgung wurde durch die Regierung im Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz (AMNOG) geschaffen und von meiner Fraktion DIE LINKE scharf kritisiert und abgelehnt. Schwarz-Gelb hat mit seiner neoliberalen Wirtschaftsausrichtung wenig Skrupel, die Gesundheitsversorgung der Menschen in die Hand von Pharmakonzernen zu legen. Diese Unternehmen haben als einziges Ziel, ihren Gewinn zu erhöhen. (...)
(...) haben Sie vielen Dank für Ihre Mail. Die Koalitionsfraktionen und die Bundesregierung haben im Arzneimittelneuordnungsgesetz (AMNOG) die Möglichkeit geschaffen, dass Hersteller von Arzneimitteln und Medizinprodukten auch direkte Vertragspartner von Krankenkassen werden können. Der Vertrag muss die Versorgung entsprechend dem anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnis gewährleisten. (...)
(...) Die Integrierte Versorgung ist für uns ein Instrument zur Überwindung von Sektorengrenzen und besseren Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. „Managed Care“ kann ein Ansatz sein, um die Versorgung zu verbessern und Versorgungsziele besser als bislang zu erreichen. (...)