Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Frage von Dustin L. • 11.06.2009
Frage an Dorothee Bär von Dustin L. bezüglich Recht
Portrait von Dorothee Bär
Antwort 16.06.2009 von Dorothee Bär CSU

(...) Wie Sie meiner oben angeführten Antwort an Herrn Schibath entnehmen können, bin ich keinesfalls für ein pauschales Verbot von gewaltverherrlichenden Computerspielen. Grundsätzlich begrüße ich eine kontrovers geführte Diskussion über die Auswirkungen von Gewalt in Computerspielen sehr, da ich das intensive Spielen am Computer trotz meiner Kritik an der Verbotsdebatte nicht für eine adäquate Freizeitbeschäftigung halte. Wir machen aber einen schweren Fehler, wenn wir die Suche nach Gründen für Amokläufe in Schulen - wie 2002 in Erfurt, 2006 im westfälischen Emsdetten oder 2009 in Winnenden- allzu schnell beenden und Gewalt verherrlichende Computerspiele als den Grund allen Übels benennen. (...)

Portrait von Herbert Frankenhauser
Antwort 17.06.2009 von Herbert Frankenhauser CSU

(...) Den von Ihnen erwähnten Parlamentarischen Spieleabend im Bayerischen Landtag, der am 17. Juni 2009 stattfinden wird, halte ich für eine sehr gute Idee. (...)

Frage von Dustin L. • 11.06.2009
Frage an Hans-Peter Uhl von Dustin L. bezüglich Recht
Portrait von Hans-Peter Uhl
Antwort 15.06.2009 von Hans-Peter Uhl CSU

(...) die Einladung zum ´Parlamentarischen Spieleabend´ im Bayerischen Landtag ist eine gute Idee. Ich persönlich kann leider nicht teilnehmen, weil ich diese Woche in Berlin bin. (...)

Frage von Dustin L. • 11.06.2009
Frage an Hartfrid Wolff von Dustin L. bezüglich Recht
Portrait von Hartfrid Wolff
Antwort 09.07.2009 von Hartfrid Wolff FDP

(...) Die bestehenden jugendschutzrechtlichen Vorgaben sind ausreichend und müssen konsequent angewandt werden. So ist dafür Sorge zu tragen, dass der Vollzug des Jugendschutzrechts im Handel wie auch im Internet verbessert wird, so dass z.B. tatsächlich nur entsprechend der USK-Freigaben Spiele an Jugendliche abgegeben werden. Ein besonderer Schwerpunkt muss zudem auf die Stärkung der Medienkompetenz bei Jugendlichen selbst, aber auch bei den verantwortlichen Erwachsenen wie Eltern, Lehrern und Erziehern gelegt werden. (...)

Portrait von Marion Caspers-Merk
Antwort 15.06.2009 von Marion Caspers-Merk SPD

(...) Er war, wie viele Innenpolitiker im Bundestag auch, vom Beschluss der Länderkollegen überrascht. Er geht davon aus, dass es mit Sicherheit kein generelles Verbot von Action-Computerspielen geben wird. Es findet sich beim besten Willen keine Rechtfertigung für ein solches Verbot. (...)

Portrait von Beatrix Philipp
Antwort 01.07.2009 von Beatrix Philipp CDU

(...) Eine Kriminalisierung aller derjenigen, die sich mit Killerspielen etc. in ihrer Freizeit beschäftigen muss auf jeden Fall entgegengewirkt werden; vielmehr gilt es, die Ursachen für Vorfälle wie in Winnenden sorgfältig auf eventuelle Ursachen zu analysieren und erst dann über entsprechende Konsequenzen, z.B. das Verbot bestimmter Spiele o.ä. (...)