(...) Aus meiner Sicht ist zentral: Die Situation der schulischen Bildung und beruflichen Ausbildung ist in Hamburg desolat und wer dies verändern will, muss zu Sofortmassnahmen auf verschiedenen Baustellen bereit sein. Die Partei DIE LINKE plädiert daher für eine Doppelstrategie: Auf mittlere Sicht müssen wir zu einer grundlegenden Veränderung des gegliederten Schulsystems kommen; wir müssen diese Veränderung zwar sofort einleiten, aber ein neuer Typ von Schule kann nur in Jahren entwickelt werden. (...)
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(...) Eine zweite Gebühr, die ich derzeit für unumgänglich halte, ist die Vorschulgebühr. Unser Ziel ist es, zunächst die Qualität der vorschulischen Betreuung in Kitas und Vorschulen zu verbessern und die Gruppengrößen weiter zu senken. (...)
(...) Wir wollen die Gebühren für die Kindergärten schrittweise bis 2012 gänzlich abschaffen. Ebenso die Gebühren für die Vorschulen. Die schulische Bildung muss kostenfrei bleiben. (...)
(...) Kinder haben Stärken und Schwächen und sie haben unterschiedliche Lerngewohnheiten. Und gerade weil Kinder so unterschiedlich sind, sprechen wir uns für Bildungsvielfalt und unterschiedliche Schulformen aus, anstatt alle über einen Kamm zu scheren und in eine Einheitsschule zu tun. Die Einheitsschule wird der Realität in den Klassenzimmern nicht gerecht. (...)
(...) Er gibt dem Wähler die Möglichkeit, nicht nur eine Partei anzukreuzen, sondern auch zwischen verschiedenen Kandidaten zu wählen, die man entweder bereits kennt oder durch solche hervorragenden Instrumente wie kandidatenwatch kennenlernen kann. (...) Ich bin sicher, dass sich die Hamburger Wählerinnen und Wähler schnell daran gewöhnen und das neue Wahlrecht annehmen werden. (...)
(...) Und trotzdem finde ich das neue Wahlrecht gut und werde mich nicht dafür einsetzen, dass es wieder abgeschafft wird! Denn das Wahlrecht ist ein Zugewinn an Mitwirkung und Mitentscheidung für Sie, wie für alle Bürger. (...)