Ich möchte an dieser Stelle ergänzen, dass im LDI, dem zentralen Rechenzentrum der Landesverwaltung, etwa die Hälfte der Server z.B. unter Linux betrieben werden.
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(...) natürlich muss die oberste Leitschnur bei solchen wichtigen Entscheidungen der sparsame Umgang mit Steuergeldern sein. (...) Bei den anstehenden Diskussionen um eine umfassende Konsolidierungspolitik, sollten auch die Softwarelösungen auf den Prüfstand. (...)
(...) grundsätzlich gilt: Dort, wo Open-Source-Software nach objektiven und ökonomischen Kriterien geeigneter ist als bezahlpflichtige Software, sollte diese natürlich zum Einsatz kommen. (...)
(...) Außerdem sollte es eher auf die Inhalte ankommen. Open Source lädt zur ständigen Verbesserung und damit Veränderung ein. Und das ist nach meiner persönlichen Meinung ein Kriterium, was A) behördenuntypisch ist und B) die Archivierung und spätere Lesbarkeit erschwert bzw. (...)
(...) Ob und in welchem Umfang die von Ihnen angegebenen Millionen von Euro durch den breiten Einsatz freier Software eingespart werden könnten wird sicherlich Thema in unserem Arbeitskreis Medien und Multimedia in der neuen Legislaturperiode sein. Neben dem Kostenfaktor sind für mich allerdings auch die Sicherheit der Programme und der Schutz der Netze vor äußeren Angriffen von großer Bedeutung. Sicherlich ist auch Ihnen der Begriff Cyberterrorismus bekannt. (...)
(...) Ich setze den Schwerpunkt meiner Antwort etwas anders als Sie: Es ist nicht vorrangig, mit welchem Computerprogramm eine öffentliche Stelle arbeitet, sondern dass einheitliche, offene Standards für Dokumente eingehalten werden. Wenn die Art und Weise, in der die Verwaltung Dokumente speichert, dokumentiert ist, kann jeder Bürger und jede Behörde selbst entscheiden, wie mit den Dokumenten umgegangen werden soll. (...)