Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch.de
(...) Mittelstandsbauch im Einkommensteuertarif wird der steile Anstieg des Grenzsteuersatzes von 14% auf 23,97% in der ersten Tarifzone (ab einem zu versteuernden Einkommen von 8.005 € bis 13.469 €) und dem verhältnismäßigen flachen Anstieg der Grenzsteuersätze von 23,97% auf 42% in der zweiten Tarifzone (ab einem zu versteuernden Einkommen von 13.470 € bis 52.881 €) verstanden. Mit anderen Worten: Im unteren Bereich des Einkommensteuertarifs wird jeder zusätzlich verdiente Euro stärker steuerlich belastet als in den übrigen Bereichen. Veranschaulicht man sich den Steuertarif als Linie, die von links unten nach rechts oben ansteigt, wird der Begriff klar, da sich die Steuerlinie in der Mitte nach oben - wie ein Bauch - ausstülpt. (...)
(...) Bei einer Familie mit zwei Kindern, bei der ein längerer Arbeitsweg vorhanden ist, Altersvorsorgebeiträge und ähnliches abgesetzt werden können, geraten Sie auch bei einem Bruttoverdienst von etwa 3000€ im Monat in diesen Bereich. Und hier halte ich den Begriff "Mittelstand" durchaus für angemessen. Denn dieser Progressionsverlauf benachteiligt eben eindeutig den Durchschnittsverdiener mit Kindern. (...)
(...) ich finde, dass die Lohnfindung bei den Gewerkschaften und Arbeitgebern gut verortet ist. Für die Zeitarbeitsbranche hat der Deutsche Gewerkschaftsbund hat mit den Arbeitgebern in diesem Jahr einen Tarifvertrag vereinbart, der seit dem 1. (...)
(...) in absehbarer Zeit wird es keine Bewerbung einer nBewerbungsischen Stadt um die Ausrichtung Olympischer Spiele oder einer Weltausstellung geben. (...)
(...) Auch wenn ich Ihre Kritik verstehen kann, so glaube ich doch, dass Sie von falschen Prämissen ausgehen. Glauben Sie allen Ernstes, dass die Bundesregierung Griechenland leichtfertig deutsche Steuergelder zur Verfügung stellt, ohne dass die deutschen Bürgerinnen und Bürger einen Vorteil davon haben? Wir retten nicht nur Griechenland, Portugal und Irland, sondern auch uns, unsere Wirtschaft, unsere Arbeitsplätze, unseren Sozialstaat. (...)
(...) eine sorgfältige Prüfung ist unerlässlich - man sollte nie einzelne Regelungen aus fremden Recht einfach so einführen. (...)