
(...) wie ich bereits mehrfach erklärt habe, kommt für mich weder eine Nord- noch eine Süd-Variante der B212 in Frage. Ich stehe weiterhin für die sogenannte Nullvariante ein - bedeutet: Keine 212! (...)

(...) wie ich bereits mehrfach erklärt habe, kommt für mich weder eine Nord- noch eine Süd-Variante der B212 in Frage. Ich stehe weiterhin für die sogenannte Nullvariante ein - bedeutet: Keine 212! (...)
(...) Und wenn Bremen nach rd. 2 Jahrzehnten endlich eine leistungsfähige Anbindung seines Güterverkehrszentrums schaffen will, dann soll es die überfällige Anbindung der A 281 an die A 1 bauen. Von niedersächsischer Seite haben wir die Weichen dazu gestellt. (...)

(...) wenn wir einmal davon absehen, dass sich eine neue Bundesstraße wohl nicht verhindern lässt, zerstört natürlich auch eine Nordvariante die Natur und auch die damit verbundenen Naherholungsgebiete um die Weser-Ochtum-Mündung und damit für Mensch und Tier gewohnte Lebensräume. Der Vorteil für die Stadt wäre eine bessere verkehrliche Anbindung des Hinterlandes und eine gewerbliche und logistische Anbindung Delmenhorsts an den geplanten Jade-Weser-Port, der einen wirtschaftlichen Vorteil für die Stadt in Bezug auf Arbeitsplätzen und Gewerbe bedeuten würde. (...)
(...) In 24 Stunden sollen statt 22.000 Fahrzeuge bei der Südvariante, 20.000 Fahrzeuge bei der Nordvariante durch Delmenhorst fahren. (Ohne Neubau der Bundesstraße 212, also bei der Null-Variante, erwarten man „nur“ 7.000 Fahrzeuge.) Es gab keine Zusagen für Gelder zur Erneuerung unserer Stadtstraßen, oder für Zebrastreifen, Ampeln, Schallschutzfenster etc. Alle Ausschussmitglieder stimmten für den „Verkehrswahn“, eine dagegen. (...)
(...) Aus den obigen Zahlen ergibt sich eindeutig, daß der Verzicht auf die B 212neu der günstigste Planungsfall darstellt, um unzumutbare Belastungen vor allem für die Bewohner von Delmenhorst zu verhindern. Der Vorteil des bisherigen Planverfahrens für die Stadt Delmenhorst ist, daß die obigen Sachverhalte bekannt geworden sind. (...)