Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
(...) Sie sind zudem nicht in einem Satz zu beantworten, weil z.B. die Lebensmittelüberproduktion in der EU alleine schon aus Kostengründen (Lagermiete) extrem zurückgegangen ist; die vielleicht noch erinnerlichen Butter- und Fleischberge gibt es nicht mehr. Die lokale Agrarproduktion in Entwicklungsländern muss für jedes Land individuell betrachtet werden, da Klima, militärische Konflikte und der staatliche Organisationsgrad keine einheitliche Antwort ermöglicht. Und industrielle Massentierhaltung gibt es in Berlin nicht. (...)
(...) Über Ihr Interesse an einer fairen und auf Hilfe zur Selbsthilfe setzenden Politik gegenüber den Menschen (und Staaten) in der Dritten Welt freue ich mich sehr, da es leider viel zu wenige Bürgerinnen und Bürger bei uns gibt, die eine Dritte-Welt-Politik (man sollte wohl eher von Vierter Welt sprechen) als nachhaltige Aufgabe ansehen. Vom Grundsatz her teile ich Ihre Auffassung, dass die Industriestaaten weder mit einer restriktiven Einfuhrpolitik bei landwirtschaftlichen Produkten, noch mit der Überschwemmung der (lokalen) Märkte in Dritte-Welt-Staaten mit Billigprodukten unserer Landwirtschaft dienen. (...)
(...) vielen Dank für Ihre Nachfrage zum Thema Diätenerhöhung. Meine von Ihnen zitierte Aussage: „Doch ein Mandatsträger, der seine Aufgabe als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger ernst nimmt, hat auch das Recht auf eine entsprechende Entschädigung" impliziert in keiner Weise, dass ein Abgeordneter bessAbgeordneterrtschaftlichen Entwicklung beteiligt werden sollte als jeder andere Arbeitnehmer. Ich möchte lediglich betonen, dass die Abgeordneten als Volksvertreter schwerwiegene und langfristige Entscheidungen für das ganze Land treffen müssen und dabei große Verantwortung tragen und ein enormes Arbeitspensum bewältigen. (...)