(...) vielen Dank für Ihre Frage. Die GAL hat in den letzten Jahren mit viel Engagement versucht genau herauszufinden, wie viele Lehrerstellen aus dem Schulssytem gekürzt wurden. Auch wenn die exakte Zahl selbst von der Schulbehörde nie genannt werden konnte, so haben wir recherchiert, dass zwischen 2001 - 2006 ca.700 Stellen gestrichen wurden. (...)
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(...) Viele andere Teilbereiche wie verkürzte Schulzeit, Ganztagsschulen oder verbesserte Pisa-Ergebnisse deuten durchaus auf den Beginn einer Erfolgsgeschichte hin, die allerdings sicherlich noch lange nicht zu Ende geschrieben ist. (...)
(...) Die Geschossenergiegrenze wurde wieder erhöht, um Konflikte mit dem Europäischen Spielzeugrecht auszuschließen und Vollzugsprobleme für die Polizei zu verhindern, Softairwaffen, deren Geschossenergie jenseits des Grenzwerts von 0,5 Joule liegt, sind jedoch verboten. Jugendliche Besitzer von Softairguns und auch sonst niemand wird durch die Änderung des Waffenrechts kriminalisiert. Das Zuwiderhandeln zieht nämlich keine Straftat, sondern eine Ordnungswidrigkeit nach sich. (...)
(...) Die Schülerzahl soll in Stadtteilen mit einer hohen Zahl von MigrantInnen und Arbeitslosen höchstens 20 betragen. Die integrative Förderung setzt mehr Lehrpersonal und eine erhöhte Zahl von SozialpädagogInnen, DiplompädagogInnen und TherapeutInnen insbesondere in den Stadtteilen mit verfestigter Armut voraus. (...)
(...) In vielen Hamburger Stadtteilen ist der Zusammenhang von Armut und Perspektivlosigkeit mit den psychischen und körperlichen Belastungen der Kinder sowie ihren Verhaltensauffälligkeiten bis hin zu Diebstahl, Dealerei, und Zerstörungen,auch des Selbst, offenkundig. Gewalt in der Familie, Missbrauch, Übergewichtigkeit, Verwahrlosung, alkoholkranke Eltern, fehlende Kindergartenplätze, mangelnde Ernährung, Beziehungs- und Konfliktunfähigkeit, Arbeitslosigkeit der Eltern, der damit einhergehende Verlust der Würde, das Leben in zwei Kulturen mit allen Widersprüchlichkeiten und Konflikten, der drohende Wohnungsverlust und anderes belasten die Familienstrukturen immens, nähren die Ängste der Kinder, stellen für sie viel zu oft Normalität dar, mit der sie fertig werden müssen. (...)

Sehr geehrter Herr Classen,