Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan verlängern

21 März 2019

Über die Beschlussempfehlung des federführenden Auswärtigen Ausschusses und somit auch über den Antrag der Bundesregierung zur Ausweitung des Ausbildungseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan wurde am 21.03.2019 namentlich abgestimmt.


Mit den Stimmen der Fraktionen CDU/CSU, SPD und Teilen der FDP wurde der Antrag angenommen. Gegen den Antrag stimmten die Fraktionen Die Linke, die AfD und die Hälfte der Grünen-Abgeordneten. Auch Teile der FDP stimmten dagegen, ebenso wie die fraktionslosen Mitglieder des Bundestages.

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Dafür gestimmt
438
Dagegen gestimmt
202
Enthalten
28
Nicht beteiligt
41
Abstimmungsverhalten von insgesamt 709 Abgeordneten.

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Kommentare

Grausam das unsere Soldaten für junge Afganen kämpfen müssen und diese hier von Steuergeldern durchgefüttert werden und ein Blag nach dem anderen in die Welt werfen. Ach ja, abstechen und Vergewaltigungen hab ich glaube ich vergessen.... Bei uns nennt man sowas Fahnenflucht!

Maik.
Welchen bullshit Sie von sich geben.
Ein Soldat hat einen Beruf gewählt. Eben Soldat. Für die Auaübung dessen wird er bezahlt. Niemand zwingt einen Menschen dazu diesen Beruf zu ergreifen. Bei einem Auslandseinsatz bekommt man extrem viel Geld dafür. Klar, man riskiert sein Leben. Safür wird auch maximaler Schutz der Truppen aufgeboten.
Der normale Mensch in Afghanistan ist den Gefahren vor Ort wehrlos ausgesetzt. Sie bekommem nichts dafür. Viele sind so arm, dass sie ein kind verkaufen müssen, damit ein Teil der Familie überleben kann.
Der Westen verdient gut an solchen Ländern u nd unterstützen Waffenexporte uvm

"Für die Ausübung dessen wird er bezahlt"
- ja, dafür wird er ja ausgebildet:
Andere Menschen, die er nicht kennt, umzubringen, zu töten, zu ermorden, vom Leben zum Tod zu bringen.....

Es wundert mich immer wieder wenn Versuche gemacht werden unseren [NATO] Einsatz in Afghanistan zu rechtfertigen. Ich weiss nicht wieviel Politiker [Entscheidungstraeger] sich mal die Zeit genommen haben um die Geschichte dieses Landes zu studieren, denn dann wuerden sie sehen das ALLE Versuche auslaendischer Truppen das Land zu beruhigen/kontrollieren, klaeglich gescheitert sind, und das schon seit mehr als 100 Jahren. Das heisst nicht das wir die Bevoelkerung nicht unterstuetzen sollten, sondern wir muessen groessere Anstrengungen am Verhandlungstisch unternehmen, um eine friedliche Loesung zu finden. Das faengt beim Eindaemmen der politischen Korruption an, die einen grossen Teil dazu beitraegt, das die Taliban weiterhin versuchen alle auslaendischen Truppen aus dem land zu vertreiben. Die Tatsache das jaehrlich Milliarden von Euro an Entwichkungshilfe und militaerischer Unterstuetzung sich einfach "in Luft aufloesen", wird von niemandem mehr geleugnet, aber ich vermisse konkrete Schritte unserer [NATO] verantwortlichen Politiker dieses Problem besser in den Griff zu bekommen. Das westliche Ruestungskonzerne, angefangen bei den USA, Milliarden von Dollar an Profit mit diesem Krieg machen, ist nur ein trauriges Resultat verfehlter westlicher Politik.

Um lokal etwas auszurichten, gegen Gewalt und Korruption braucht es Schlüsselpersönlichkeiten die Ort, Zeit und Gegenspieler richtig beobachten und Entwicklungen konkret einschätzen. Ein Weltpolizist mag ja das Beste wollen. Aber wen der Gegenspieler möchte er "befrieden" und wem Macht anvertrauen? Wer wird im Fall eines Erfolgs konkret der Richter sein.
Bitte nicht das Auswärtige Amt, nein?
Die Umfragestatistik auf dieser Plattform zeigt daß meine Landsleute den Weishelm-Aktionen sehr optimistisch zugewand sind. Ich denke sie stellen sich darunter Hilfe für die Zivilbevölkerung vor! Aufgrund der USA Irak und "arabischer Frühling" Erkenntnisse frage ich mich mit welchem Einsatz vermeintlich die beabsichtigte Stabilität begünstigt wird oder das Gegenteil. Wir verurteilen viele USA Einsätze, immer wenn der Zustand sich noch verschlechtert hatte. Und nun nehmen unsere Staatsführer im Schatten der EU Bürokratie Verantwortung. Na Hilfe! Da möchte ich kein Verantwortlicher sein, entscheiden auf Grundlage einer Kommission, Powerpoit-Statistik quasi intuitiv. Gutmeinendes Halbwissen schadet der Demokratie durchaus, meine Damen und Herren! Und es genügt nicht bischen mit rumzumerkeln; Sie übernehmen Veratwortung bitteschön.

> Ich weiss nicht wieviel Politiker [Entscheidungstraeger] sich mal die Zeit genommen haben um die Geschichte dieses Landes zu studieren, denn dann wuerden sie sehen das ALLE Versuche auslaendischer Truppen das Land zu beruhigen/kontrollieren, klaeglich gescheitert sind, und das schon seit mehr als 100 Jahren.

Das ist so nicht ganz richtig. Alexander der Große ist vor mehr als 2000 Jahren dort einmarschiert und brachte das Land zur Blüte. In den gesamten Jahrhunderten danach bis in die heutige Zeit war das Land jedoch ständig Überfällen und Kolonisationsversuchen ausgesetzt. Abgesehen von ein paar kurzen Friedensperioden ist das Land ist seit 2000 Jahren ein "Failed State". Und jeder, der dort einmarschiert ist, hat sich die Finger verbrannt. Daran wird auch die punktuelle Befriedung durch die Bundeswehr nichts ändern.

Ich meine es steht im Grundgesetz, daß wir außerhalb von unseren Grenzen keiner kriegerischen Tätigkeit ausüben dürfen.
Warum wir in Ländern, die die ganz normalen Grundsätze unserer Demokratie nicht beachten(z.b. Religionsfreiheit oder ,Gleichheit der Geschlechter) Soldaten
senden müssen ist mir schleierhaft. Es gab sogar Minister die der Meinung waren wir müssen unsere Freiheit am Hindukusch verteiligen, einfach nur
Dumm und Blöd. Es ist doch Wahnsinn, daß wir sogar Saudische Soldaten bei uns ausbilden, für ein Land in dem die Scharia heute noch gilt.

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