Postmindestlohn

14 Dez 2007
Mit großer Mehrheit hat der Bundestag die Einführung des Postmindestlohns beschlossen. Aus der Union gab es 19 Nein-Stimmen, die FDP stimmte als einzige Fraktion geschlossen gegen den Antrag. 10 Abgeordnete der Linken enthielten sich.

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Dafür gestimmt
465
Dagegen gestimmt
70
Enthalten
16
Nicht beteiligt
60
Abstimmungsverhalten von insgesamt 611 Abgeordneten.

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NameFraktionWahlkreisStimmverhalten

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Schuldenbremse Zur Abstimmung Ja 417 Nein 109
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03.07.2009

Kommentare

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@Dieter

Gegen die Einführung eines Mindestlohns hatten auch die Postkonkurrenten nichts einzuwenden, aber 9,80€ schiesst über das Problem ",Hungerlohn", doch weit hinaus. Dieser Betrag wurde zwischen DPAG (der es NUR darum ging, die Konkurrenz auszuschalten) und Verdi (denen es um einen politischen Erfolg ging) verhandelt worden, die SPD braucht mal wieder eine arbeiterfreundliches Wahlkampfthema, und die CDU macht mit, weil immer noch ein Teil der Postaktien immer noch beim Staat liegen und dort Verluste drohten, falls die Post tatsächlich Ihre Monopolstellung verlieren würde.
7,50€, die bei vielen Briefdiensten schon bezahlt wurden, sind m.E. definitv KEIN Hungerlohn, und ggf. Hartz-IV-Zuschüsse als staatliche Subvention zu sehen - was ist dann der Verzicht auf die Mehrwertsteuer bei der DPAG? Die Post kann die kompletten Einnahmen benutzen, um ihre Mitarbeiter zu bezahlen. Der Konkurrenz bleiben hierzu von jedem Euro nur 84 Cent über!
Und wer glaubt, dass es der Post wirklich um gerechte Bezahlung der Zusteller geht, der google doch einmal nach ",Post Subunternehmen Mindestlohn", - und überlege dann noch einmal!

Ich bin Unternehmer in der seit Jahren zurück gehenden Baubranche. Meinen Angestellten
muss ich Mindestlohn zahlen.
Wann bekommen wir Unternehmer endlich Mindestlohn

@R.Schmidt

mir kommen die Tränen....

Der arme ,arme Unternehmer....

Kannst Dir wohl nicht mehr so schnell den 2ten Luxuswagen kaufen , oder was ?

Oder vielleicht das Wochenendhaus ?

Mann ,mann.

Raubritterunternehmer seid ihr.

Immer möglichst die Arbeitnehmer aussaugen,
nur darum gehts euch doch.

MFG

Es ist eine Sauerei, das die Arbeitnehmer immer mehr Geld haben wollen. Es ist nun mal eine Tatsache das bei den Geschäftsinnhaber, Aktionären, Manager und Politikern kaum was zum Leben überhaben. Das die Ossis, zum Beispiel die Briefträger, wesendlich langsamer laufen, das ist ja nun jeden bekannt. Auch das die Mieten und das Benzin in den neuen Bundesländern viel billiger ist,das will wohl keiner wissen. Mann gibt den Leuten eine Arbeit , und die wollen dann gleich in den Urlaub fahren und sich auch noch ein Auto kaufen. Wie soll ich das meinen Aktionären beibringen.

Der Postmindestlohn dient nicht zum Schutz vor ausländischen Anbietern, weil es diese gar nicht gibt. Es ist eine krasse Wettbewerbsverzerrung, wenn der ",Noch-Monopolist", Deutsche Post mit der ",Monopolgewerktschaft", ver.di den inländischen Wettbewerbern vorschreiben kann, wieviel die ihren Mitarbeitern zu zahlen haben. Darüber hinaus wird weiterhin an der Umsatzsteuerbefreiung für die Deutsche Post festgehalten. Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der sich hier abspielt. Hätte man bloß das Monopol weiter aufrecht erhalten....
Auf europäischer Ebene wird dieses sicherlich noch Konsequenzen nach sich ziehen, doch leider mahlen diese Mühlen bekanntlich sehr langsam. Bis dahin wird viel Porzellan zerschlagen sein.
Der Forderung der Wirtschaft an die Politik, verläßliche Rahmenbedingungen zu schaffen, wird hier in keinster Weise nachgekommen. Seit 10 Jahren ist der Markt liberalisiert. Die Wirtschaft hat viel Geld investiert, das hier mit einem Schlag entwertet wird.
Aber was tut ein Politiker nicht alles, um Wählerstimmen zu gewinnen.
Im Zusammenhang mit dem Postmindestlohn davon zu sprechen, dass die alternativen Anbieter nur Hungerlöhne zahlen, ist eine Frechheit und Volksverdummung. Die Bundesnetzagentur hat festgestellt, dass die alternativen Postdienstleister nachweislich im Durchschnitt über dem vom DGB geforderten gesetzlichen Mindestlohn von EUR 7,50 liegen. Fordert der DGB etwa einen Hungerlohn als Mindestlohn? Wohl nicht! Diejenigen Betriebe, die nur EUR 5-6 oder noch weniger zahlen, die sollen auch gerne an den ",Pranger", gestellt werden. Das findet meine absolute Unterstützung. Und dann bitte auch gleich die soziale Gewerkschaft ver.di, die beispielsweise für Friseure Tarifverträge mit Löhnen deutlich unter EUR 5 abgeschlossen haben.
Vielen Dank Frau Merkel! Das Wort, dass sie und die CDU der SPD gegeben haben, ist ihr anscheinend wichtiger, als das Wort, dass sie bei ihrer Vereidigung dem Deutschen Volk gegeben hat. Es besteht die Gefahr, dass die nächste Legislaturperiode ohne sie stattfindet, dann wird es noch schlimmer. Nach der Schadensaufnahme kommt dann aber hoffentlich jemand, der auch Rückrad hat und nicht nach popuistischen Themen sucht, um Wählerstimmen zu gewinnen.

9,80 Euro ergibt bei einer Festanstellung 20.384 zuzüglich Lohnnebenkosten, also mindestens 30.000 Euro Kosten für den Unternehmer pro Jahr. Alle, die aufgrund geringerer Qualifikation weniger am Markt erzielen, erhalten keinen Job mehr in einem Mindestlohnunternehmen. Gut für die Gewerkschaften, denn so sinken die Lohnstückkosten. Auf Kosten der Arbeitslosen (und Steuerzahler) läßt sich dann mehr Lohn verteilen.
Für die Ausgestellten gibt es Harz IV. In Huxleys ",Brave new world", wurde dagegen ein glücklich machendes Gas versprüht. Im Prinzip ähnlich.
Aber irgendwann werden die Geächteten die Straßen unsicher machen oder radikal wählen gehen.

Im vorliegenden Fall war die Mindestlohnhöhe zudem daran bemessen, was nötig ist, um das Monopol der Post aufrechtzuerhalten. Das ist Interessengruppenbefriedigung pur und hat mit Demokratie nichts mehr zu tun.

Dieter, exakt!

Die post erhält die mehrwertsteuerbefreiung, weil sie zur zustellung in ganz deutschland verpflichtet ist! Ich habe noch keinen grünen briefkasten in den alpen oder an der nordsee bzw. auf rügen gesehen. Ich habe auch keine lust von meinen geleisteten steuern lohnzuschüsse für mitarbeiter privater postunternehmen zu zahlen, weil das geschäftsmodell ihrer arbeitgeber nur auf hungerlöhnen beruht! Bleibt also nur die frage, wem nutzt dieser mindestlohn?! Auf jedenfall nicht gewissen großkonzernen die geglaubt haben auf kosten aller satte gewinne zu scheffeln! Wäre der mindestlohn nicht gekommen, hätte dies den wegfall von 20000 arbeitsplätzen bei der post bedeutet! Das sind arbeitsplätze wo auch abgaben in renten- und arbeitslosenversicherung gezahlt werden nicht diese geringfügigen der privaten anbieter welche durch den staat mit lohnersatzleistungen quersubventioniert werden. Ich hoffe das ein mindestlohn in ganz deutschland kommt! Es sollte jeder von seiner arbeit leben können! Im übrigen liegt der postmindestlohn noch zwischen 20-40% unter den löhnen der post, also noch genug spielraum für konkurenz deren geschäftsmodell nicht auf dem rücken ihrer arbeitnehmer ausgetragen wird!

Da ist nun Herr Struck für den Postmindestlohn, was ihn aus meiner Sicht ehrt. Nur verstehe ich dann nicht, warum ausgerechnet der in seinem Heimatkreis ansässige Madsack-Ableger (in der die SPD wirtschaftlich involviert ist) Citipost Celle sich nicht daran hält.
In Celle hat die Citipost keine eigenen Zusteller, denen sie einen Mindestlohn zahlen müsste, sondern nimmt dafür die Madsack-Tochter ",TVG", in Celle, aus dem gleichen Hause. Und der Clou: das sind offiziell keine Brief- sondern Zeitungszusteller für die ebenfalls mit zum Madsack-Konzern gehörende ",Cellesche Zeitung",. Und da gibts überhaupt keinen Mindestlohn, sondern nur ",Stückpreise", pro Brief und/oder Zeitung. Rechnet man diesen dann um, kommt man noch nicht einmal auf 7,50 Euro pro Std, bestenfalls auf ein paar Euro. Und diese Leute haben nicht mal von der Firma gestellte Fahrräder oder Kleidung. Alles zum super-Dumpingpreis und so schön privat das ganze. Und das soll nun eine seriöse Konkurrenz zur Post AG sein? Ich Frage mich, wie dauerhaft sie einen solchen ",Job", machen. Sieht das überhaupt noch jemand als seriösen Job/Beruf an, oder ist Briefzustellung, z.B. von amtlichen Dokumenten nun ein Job für verarmte Rentner und Hausfrauen geworden?! Und wir alle müssen dann noch diverse von diesen ",Zustellern", via SGBII öffentlich bezuschussen. Das kann und wird doch keine Lösung sein? Denkste! Aufträge scheinen die nämlich ",satt", zu haben:

Denn wer sind die Kunden? Die Stadt Celle höchst persönlich, die Celler Behörden und Ämter. Jedenfalls bekomme ich von denen via ",Citipost Celle", meine Briefe. Dolle Leistung...

An Herrn Husemeier
und Herrn Mauriere

Es ist schade dass die Herrschaften, die auf meine Beiträge reagieren, diese scheinbar gar nicht richtig gelesen haben.

Ich bin nicht für Hungerlöhne bei denen zusätzlich dann noch Hartz IV bezogen werden muss!

Ich bin auch für Mindestlohn, aber bitte in der von SPD und DGB ursprünglich geforderten Höhe von etwa 7,50 €.
Damit wäre fairer Wettbewerb in der Postbranche möglich, denn die Post hat ja noch weitere Vorteile wie Mehrwertsteuerbefreiung etc.

Übrigens betreibt diese Deutsche Post in Holland genau das was sie hier bei uns verurteilt:
Wettbewerb mit Hungerlöhnen von 4 € pro Stunde für ihre Mitarbeiter!

Als damals die alten Griechen die FDP gründeten war
die Freiheit der Demokratieerfinder gewährleistet.. Es
lies sich trefflich über den neuen Zustand philosophieren.
Für die niederen Arbeiten hatte man den sogenannten
Sklaven. Ein ökonomisch wertvoller Produktionsfaktor.
Er garantierte den Etablierten die neu gewonnene
Freiheit.
Die Sklaven wurden werbewirksam zum Aufeinander-
schichten von dicken Steinen eingesetzt. Wie heute
noch zu bestaunen ist.
Der gemeine Paketzusteller wird heutzutage als ein
ähnlich nützlicher Idiot gesehen. Er darf essen und
atmen und ansonsten hat er zum Wohlstand der
Demokratiebeherrscher beizutragen.

Ich finde es richtig und gut dass der Postmindestlohn durchgekommen ist. Jeder Arbeiter/ -innen soll von seinem/ ihrem Lohn Leben können. Die Subventionen an menschenverachtenden Firmen die überwiegend mit Dumpinglöhnen arbeiten, sollten aus Deutschland entfernt werden. Denn was diese Firmen tun ist nichts anderes als Lohnsklaverei und die Arbeitnehmer werden z.B. bei der PIN AG zu Humankapital. Dies sollten wir in unserem Land nicht dulden.

Von Wettbewerb konnte nie die Rede sein, schon gar nicht von PIN AG, TNT usw. denn ihre Arbeitnehmer mussten vielfach zusätzlich zu ihrem Lohn noch Leitungen aus Hartz IV (ALG II) beantragen, und diese Gelder kommen aus dem Steuertopf, wo wir alle als Bürger einzahlen.

Herzlichen Glückwunsch zum Postmindestlohn! Der einzige richtige Weg in Deutschland. Wir können uns nicht darauf ausruhen, denn auch andere Branchen brauchen dringend diesen Mindestlohn wie z.B. der Einzelhandel, deshalb werde ich auch verstärkt für einen generellen Mindestlohn eintreten!

Ein Postbriefträger schafft aufgrund des Monopolvorsprungs des Unternehmens vielleicht 150 Kunden pro Stunde, der private Anbieter vielleicht gerade mal 20. Es ist offensichtlich, dass so private Anbieter keine reelle Chance haben.

Umgekehrt: Der Verzicht auf einen Mindestlohn schafft die Gefahr, dass Unternehmen sich Löhne durch staatliche Transferleistungen subventionieren lassen. Man denke nur an den Mißbrauch der Frühverrentungen.

Wer hier so tut, als gäbe einfache Wahrheiten, hat die Komplexität der Entscheidung m.E. nicht erkannt.

Heer Baack!

Bei meinen Arbeitslohn für den normalen ledigen Arbeiter hatte ich die Nebenkosten nicht berücksichtigt.
Der korrigierte Monats Bruttolohn muß ca. 1540,- Euro betragen.

Quelle. www.sozialhilfe24.de/alg2-rechner.html

Man kann es kaum glauben, dass es Menschen gib, die einen Mindestlohn von 7,50 EUR für Volkswirtschaftlich schädlich halten. Ich will nur einmal anregen zu rechnen wenn derjenige das kann. Wie viele Stunden müssten den einer arbeiten, wenn er eine Fanilie mit einem Kind hat?
Wohnungsmiete
Nebenkosten wie Heizung, Strom, Wasser
Fahrkosten zur Arbeiten (eigenes Auto liegt da wahrscheinlich nicht drinn).
Kosten für Kind(Schule,Kindergarten usw.).
Krankenversicherung, Rentenversicherung und Lohnsteuerabzug.
Was bleibt da zu Leben.
An eine Altersicherung lt. Riester wohl nicht zu denken.
Auch wenn die Frau mitarbeitet dürfte es eng werden, sofern dies mit dem Kind möglich ist.
Oder sind wir bald dort wo man wieder Kinder zur Arbeit mit einspannen muss. Bei privaten Austrägern ist das ja schon zu beobachten!
Ich würde nach der Aussage von Herrn Hundt diesem empfehlen, die Postzusteller alle abzuschaffen und seine Post selbst bei der Post abzuholen.
arnogermany

Volkseigenen Betrieben. Was wäre besser? Was war denn besser bei IG Farben, VEB Robotron oder Deutscher Bundespost?

Habt Ihr damals geschlafen oder wart Ihr nur noch nicht auf der Welt?

Die Erfahrung Zeigt doch: 1995 mußte man 6 Wochen auf einen Anschluss warten und die Gebühren waren 6-mal teurer. Heute ist alles billiger und es sind mehr Mitarbeiter in der Telekommunikationsindustrie beschäftigt.

Handeln sollte man aber mit dem Herz in der Hand. Dann wird alles gut. Wenn man aber statt mit dem Kopf mit dem Herzen denkt, wird es leider meist nicht herzlich sondern diktatorisch.

wir sind service Partner der deutschen post !und sagen hier öffendlich die deutsche post ist absolut unfähig in der freien wirtschaft tätig zu sein sie üben einen frühkapitalismus aus der seines gleichen nur in der dritten welt findet.
warum?,sie halten sich nicht an verträge,legen ausschreibungen nur zu ihren vorteil aus,passen sich nicht dem markt an,b.z.w.lassen ihre service partner im regen stehen,siehe kraftstoffpreise,lohn kosten,oder andere kosten.so sind wir gezwungen seid 2003 zu den gleichen preisen zu fahren,beschwert man sich wird man gekündigt,anträge werden nicht beantwortet,und es wird immer mehr dazu übergegangen mit firmen aus polen oder anderen euländern,(also scheinselbstständige) geschäfte zu machen nur der gewinn zählt,
wenn ich das monopol hab kann ich natürlich immer drauf hauen,und was macht die regierung ?sie kommt ihrer aufsicht nicht nach,und wenn es mal schlecht läuft dann hilft der staat,siehe zumwinkel,am schlimsten ist es in Brandenburg,Berlin!!!! Toll! M.W.

An Benni:

Deine Aussage:
",Ohne Privatisierung ginge es und allen bsser. Ich träume von einer Post, einer Telekom, eine Bahn...",
zeigt leider wenig Ahnung vom realen Leben.
Ohne Privatisierung hätten wir höhere Preise bei schlechterem Service. Durch Wettbewerb entstehen neue Dienstleistungen und mehr Arbeitsplätze, das zeigt der Bereich Tlekommunikation sehr deutlich!

Tatsache ist dass mit dem am 05.11. von PIN, TNT und anderen angeboten Mindestlohn von 7,50 Euro plus dem Entzug des Mehrwertsteuerprivilegs der Deutschen Post ein Wettbewerb möglich wäre.

So zerstört der Staat den Wettbewerb und damit Arbeitsplätze!
Ob das im Sinne der zahlenden Kunden sein kann??

Meine Frau arbeitete bis 31.03.2008 bei Saarriva im Saarland als Postzusteller. Seit dem 01.Januar Mindestlohn von 9,80 Euro, vorher 5,11 Euro. Also hat sie brutto fast das Doppelte. Vorherin der Gleitzone, ca. 600 Euro Brutto, jetzt um die 1000 Euro Brutto. Netto waren es gerademal 120 Euro. Das Ergebnis, sie ist jetzt wegen dem Mindestlohn arbeitslos. Die Firma hat zum 31.03. geschlossen.
Wer betriebswirtschaftlich rechnen kann, für den ist das auch nachvollziehbar. Meine Frau verteilt pro Stunde max. 50 Briefe. Im Durchschnitt hat sie 150 Briefe. Meistens Briefe von Ämtern, Telefonanbietern (also Großkunden). Die zahlen pro Brief also höchstens 30-35 Cent. Macht also bei 100 Briefen ca. 35 Euro. Dafür braucht meine Frau 2 Stunden. Für die Briefe zu sortieren braucht sie nochmal eine halbe Stunde. Das sind schon 2,5 Stunden. Also bekommt sie dafür brutto schon mal 25 Euro. Der Arbeitgeber muß nochmal ca. 20% Lohnnebenkosten zahlen, sind also nochmal 5 Euro. Die Briefe werden meiner Frau nach Hause gebracht, durch den Spediteur, das kostet auch nochmal Geld. In der Firma sind nochmal Sorterer beschäftigt, die die Briefe den einzelnen Zustellern sortieren, die machen es auch nicht umsonst.
Der Briefzusteller hat ca. 2 Tage Ausbildung, dann fängt er an zu arbeiten. Für diesen Briefzusteller ist ein Mindestlohn durchsetzbar.
Die Friseuse, die Arzthelferin lernen 3 Jahre, für diese kann ein Mindestlohn von 7,00 Euro nicht durchgesetzt werden.
Merkt Ihr denn garnichts, es ging nie um die Mitarbeiter, sondern nur um das Monopol der Post. Die Befreiung der Mehrwertsteuer bei der Post wurde ja auch schon mehrfach angesprochen.
Viele Frauen die als Zusteller arbeiten, verdienten dadurch zum Lebensunterhalt der Familie zusätzlich bei.
Jeder stimmt mir sicherlich zu, das 20 oder mehr Euro Mindestlohn toll wäre. Nur es muß bezahlbar sein.

Nachtrag zum Thema 7,50€

Sollten die Berechnungen in einem Kommentar, dass bei 1250€ brutto unter 900€ netto übrig bleiben stimmen, dann frage ich mich, warum keine höheren Freibeträge geschaffen werden. HIER wäre die Politik gefordert, da es ja wohl kaum Sinn macht, Abzüge aus der Staatskasse ersetzen zu müssen.

Mindestlohn - Mindestertrag!
Ist es nicht möglich, Herrn Beck oder all den anderen Mindestlohnforderern abzuverlangen zu definieren, wie hoch ein Mindestlohn aus wirtschaftlicher Sicht sein darf. Das ist die Sicht des Arbeitgebers, weil er den Lohn bezahlen soll, und das ist indirekt auch die Sicht des Arbeitnehmers kann, weil dieser eine Arbeit haben will.
Objektiv gibt es nur eine Definition, die bezahlbare Arbeitsplätze ermöglicht. Sie lautet:
",Mindestlohn ist der Mindestbetrag, den der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einbringen muss.“
Wenn der Arbeitgeber mehr bezahlen soll, geht er naturgesetzlich pleite und der Arbeitsplatz verloren. Und der Arbeitnehmer, für den der Sozialpopulist einen höheren Lohn durchgesetzt hat als der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber eingebracht hat, landet im Sozialnetz. Das ist für viele Hunderttausende, die unqualifiziert und oft auch ",arbeitsunlustig", sind oder werden, eine schiefe Ebene in den sozialen Abgrund für Generationen, denen man schleichend aber garantiert auf sozialdusselige Weise ihre Selbstachtung und Würde abgewöhnt. So produziert man, wie jemand zynisch formuliert hat, Sozialschrott. Das ist Sozial- und Verdummungspolitik von Parteifunktionären und Populisten zum eigenen Wohle und Machterhalt und zur katastrophalen Endsozialisierung der angeblich Begünstigten. Schlimmer und kontraproduktiver kann Sozialpolitik nicht sein. Übrigens auch nicht teurer.
Ist es nicht bezeichnend, dass nur folgende Leute einen höheren Mindestlohn fordern als der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber einbringt:
1. Sozialpopulisten, die für den eigenen Machterhalt die Wähler als blödes Stimmvieh hinrichten.
2. Arbeitgeber, Gewerkschaften und Monopolisten, die sich die Konkurrenz vom Halse halten wollen und auf diese Weise den eigenen Nutzen zu Lasten Aller mehren.
3. Gutmenschen, die unwillig oder unfähig sind, einen eigenen Laden zu führen. Wenn sie aber ausnahmsweise doch als Unternehmer tätig wären, wären sie entweder nicht so blöd, mehr dem Arbeitnehmer zu zahlen als dieser ihm einbringt oder aber sie würden pleite gehen.

Wenn Sie anderer Meinung sind, dann machen Sie doch einmal vor, wie man mit Verlusten Arbeitsplätze schafft. Wenn Ihnen das gelingt, werden Sie heilig gesprochen!

Was träumen linke Bennis immer nur von Volkseigenen Betrieben. Was wäre besser? Was war denn besser bei IG Farben, VEB Robotron oder Deutscher Bundespost?

Habt Ihr damals geschlafen oder wart Ihr nur noch nicht auf der Welt?

VEB Robotron war gar nicht schlecht so in einem von der realen Welt abgeschotteten Markt. Aber leider hinken Staatsbetriebe technologisch meilenweit hinterher. Wo es Mindestlöhne gibt, gibt es auch Maximallöhne. Und wo Leistung nicht mehr belohnt wird, wird sie auch nicht mehr erbracht.

Und jetzt soll der auch noch abgeschafft werden! Ich finde das 9,80 doch echt in ordnung sind und jetzt wollen die es auf 7,80 senken.

Wenn mir jemand mal infos zum Thema schicken kann wäre ich ihm sehr Dankbar.
info@fastmobiles.de da wir gerade überlegen uns in der Branche Selbständig zu machen.

Vielen Dank

PIN ist mit MIndestlohn nicht überlebensfähig und entläßt 1000 Leute. Der DHL Kurs steigt, in Hoffnung auf Monopolgewinne. Die Briefmarkenpreise bleiben oben und werden steigen. Die leistungsschwachen werden in die Sozialhilfe gezwungen. Da platzen Eure linken Träume! Willkommen in der Realität!!

Jetzt wird immer deutlicher was der zu hohe Mindestlohn von 9,80 € im Westen bringt:

Insovenzen!
Stopp der Investitionen in neue Arbeitsplätze (TNT und andere) !
Mehr Arbeitslose!

Danke SPD und CDU!

Das hat mit sozialer Marktwirtschaft nichts zu tun.
Das ist Staatswirtschaft mit Stützung von Monopolen. Aber wen wundert es, schließich gehören immer noch gut 30% Anteil der Deutschen Post dem Staat!

8,00 - 9,80 Euro Mindestlohn ist doch heutzutage auch nur ein Lohn für Arme. Deswegen wird der Wettbewerb sicherlich nicht gleich behindert.

Im Bereich Telekommunikation hat sich tatsächlich gezeigt, dass Privatisierung auch zu Preissenkung und Service führen kann.

Bei der Post hat sich das bisher nicht gezeigt. Ich warte seit rund 6 Wochen auf einen Brief, der durch die PIN versendet wurde. In diesem Brief befindet sich ein wichtiges Dokument, das ich vor rund zwei Wochen schon gebraucht hätte. Ich musste also persönlich antreten, um das Dokument in Neuausführung zu bekommen, damit ich es wohl überhaupt erhalten konnte. Das soll auch laut des Dokumentausstellers kein Einzelfall gewesen sein.

Also heißt in diesem Fall Privatisierung erstens schlechte Bezahlung der Zusteller und zweitens schlechter Service bei drittens geringfügig niedrigeren Versandkosten als bei der Deutschen Post.

Wenn Verstaatlichung heißt, dass die Zusteller vernünftig bezahlt werden und ich meine Post in absehbarer Zeit erhalte, dann bin ich auch bereit, die höheren Versandkosten der Post zu tragen.

Fast 20 Jahre nach dem Beitritt der DDR zur Geltungsbereich des westdeutschen Grundgesetzes wird immer wieder ein neues Gesetz gemacht, in dem der Osten diskreminiert wird und das trotz des Antidiskreminierungsgesetzes, trotz des Gleichheitsgebotes des GG und trotz Artikel 143 GG, nach dem längstens bis 31.12 1992 vom Gleichheitsgebot abgewichen werden darf, dieser Termin ist auch 15 Jahre überfällig. 20 Jahre Diskreminierung, das ist die halbe Lebensdauer der DDR und nahezu die doppelte des Hitlerregimes.

Ich finde schade das die Postkokurente denn Mineslohn ausnutzen um insolvenz und konkurs anzumelden, denn der Mindeslon finde ich in Ordnung, weil dann alle gerechter Bezahlt werden sollte und man sollch kein ALG bzw. Hartz IV 400 Euro Lohnempfänger als Postbote zu verpflichtet nur um die Preise runter zu drücken. Dafür sollte man aber auch die Umsatzsteuer von der Deutsche Post / DHl berechnet und einziehen, als wäre sie eom koplett privatisiertes Unternehem.. Die andere Vaiante wäre den Privaten Postdienstleisetern auch der Umsatzsteuer Befreiung zu gestehen, aber das würde dem Land wahrscheinlich zu vieleinahme verlpren gehen.

hallo leute ich hab da auch mal ne frage zu bitte per e-mail antworten webmaster@myhompage.eu
Wir sind so wie es aussieht der einziege Konkurent in Celle gegen die Citipost und TVG.
Wir zahlen 9,80 Euro lohn und haben uns darauf auch eingestellt.Nun lesse ich da oben das die Citipost ihre post in celle über die TVG in Celle Schickt und das sind Zeitungszusteller ist das denn erlaubt ich denke für Briefe mus man auch einen Postzusteller einstellen und ihm dann auch denn mindestlohn geben so wie bei uns.
WIe sieht die Rechtliche seite aus, wir planen z.zt eine Klage gegen die Citypost und TVG da es ja nicht sein kann das die sich nicht an die gesetzte halten hätte die Klage aussicht auif erfolg danke für eure antworten.

Herr Mauriere,

dieser Populismus hilft auch nicht weiter.

Tatsache ist dass der neue Arbeitgeberverband am 5. November einen Tarifabschluss mit einem Mindestlohn von 7,50 € angeboten hat. Das ist genau die Höhe die von SPD und DGB immer gefordert wurde.

Hätte man sich darauf verständigt wäre eine Wettbewerbsfähigkeit vorhanden und der Springer Verlag hätte kein Argument jetzt auszusteigen!

Außerdem wären neue Arbeitsplätze zu vertretbaren Einkommen entstanden.
Fragen Sie doch mal die betroffenen Mitarbeiter die jetzt arbeitslos werden bzw. nicht von TNT und anderen Firmen eingestellt werden!
Die würden einen Job mit 7,50 € pro Stunde mit Kusshang annehmen!

Dieter besser kann man es nicht ausdrücken.

na ja, dann können wir ja nun beginnen im Zuge der Reformen die Gewerkschaften abzuschaffen, wenn der Staat die Löhne vorschreibt, dann brauchen wir keine Gewerkschaften mehr.

Zumal diese sowieso überfllüssig sind, wenn ich mehr Geld haben will, dann seh ich zu, dass ich mich qualifiziere oder aber ich gehe zum Chef und frage nach mehr Lohn. Wenn der erkennt, dass ich mehr Leistung bringe, wird er mir gerne auch mehr Geld geben (schon 2x passiert). Ich rede jetzt übrigens von der produktiven Wirtschaft, nicht von VW, Audi und CO...

Ohne Gewerkschaften würden nicht auch die faulen Nixtuer aus der anderen Abteilung gießkannenmässig mehr Geld erhalten, aber das Leistungsprinzip ist hier in Deutschland ja scheinbar verpönt.

Grüße,

Jürgen

Auch ich bin dafür dass Menschen von dem Einkommen welches Sie für Ihre Arbeit erhalten leben können sollten. Allerdings nützt es wenig wenn Firmen nicht in der Lage sind die vorgegebenen Mindestlöhne auch erwirtschaften zu können und dann keine Arbeitsplätze mehr vorhanden sind.

Als IT-Projektmanager habe ich in den letzten 30 Jahren umfassenden Einblick in wirtschaftliche Abläufe bekommen und als Betriebsratsmitglied in einem großen Industrieunternehmen habe ich mich bis vor 18 Monaten regelmäßig für die Belange von Arbeitnehmern eingesetzt. Ich denke also dass ich mit realem Wissen aus der Praxis diese Dinge beurteilen kann.

Im Bereich Postzustellung ist es so, dass als Grundlage für den jetzt beschlossen Mindestlohn quasi der Haustarif des bisherigen Monopolisten Deutschen Post dient. Wenn jetzt den neu entstehenden und im Aufbau befindlichen Mitbewerbern dieser Tarifvertrag mit einem Mindestlohn von 9,80 Euro im Westen aufgezwungen wird bedeutet dieses einen staatlich verordneten Wettbewerbsvorteil für die Deutsche Post. Denn die Mitbewerber müssen erst einmal die gesamte Infrastruktur finanzieren und aufbauen die für die Deutsche Post vor allem der Steuerzahler in den letzten 60 Jahren bereits finanziert hat. Somit haben diese Unternehmen in den kommenden Jahren erst einmal viel höhere Betriebskosten als der Monopolist!
Dazu kommt doie Mehrwertsteuerbefreiung der Deutschen Post als weiterer Wettbewerbsvorteil.
Somit ist dieser Mindestlohn staatlich verordnete Wettbewerbsverhinderung!
Diesen Mindestlohn für Postzusteller halte ich für unsozial!

Die Wettbewerber waren in einem neu gegründeten Arbeitgeberverband bereit über einen eigenen Tarifvertrag mit Mindesteinkommen von ca. 7,50 Euro zu verhandeln.
Auf dieser Basis hätten diese Unternehmen eine faire Chance und es wäre eich echter Wettbewerb möglich und damit viele neue Arbeitsplätze entstanden, ähnlich wie bei der Liberalisierung der Telekommunikation bereits erlebt. Und das zu Einkommen in der Nähe des eigentlich von SPD und DGB geforderten Mindestlohn vom 7,50 Euro.

Die SPD marschiert in Richtung Staatswirtschaft a la DDR und die CDU macht leider mit! Ich hätte nie gedacht dass ich einmal der FDP Recht geben muss!

Mich würde nur mal interessieren, wieviele private Postdienstleister überhaupt den gesetzlichen Postmindestlohn zahlen. Denn das dürften, nach meinen persönlichen Erfahrungen nicht sonderlich viele sein.

Die Hießigen zahlen noch immer genau das gleiche Gehalt wie vor einem Jahr. Machen Änderungen in den Handelsregistern. Mauscheln hier und da, nur um nicht zahlen zu müssen. Die Beschäftigten (allesamt ALG 1 oder 2 Empfänger) krauchen bei einem Stundenlohn von 3-6 Euro rum (ohne Steuerabzüge - Bezahlung erfolgt pro Brief).
Nach Kürzung des ALG2 durch die monatlichen Einnahmen bleiben von 400 verdienten Euro gerade mal 100 übrig. Und dafür steht eine Person jeden Tag auf und geht Montag bis Freitag zur Arbeit.

Und wen interessiert das? Niemanden. Nicht einmal die werten Abgeordneten, die FÜR einen Postmindestlohn. Nicht einmal Verdi, die das ausgehandelt haben.

Nehmen wir mal an die Menge an Briefen, die verschickt wird, ist konstant, auch nach einer Preiserhöhung.
Die Kosten der Arbeit steigen und es kommt zur Schliessung von Unternehmungen, Arbeitsplätze fallen weg, die aktuelle Schattenseite des Mindestlohns.
Da die Menge an Briefen jedoch auf Dauer nicht abnimmt, wird der Preis/Brief steigen und den Markt wieder attraktiver machen. Nach gewisser Zeit gibt es genausoviel Postzusteller wie vorher, da die Zahl der Briefe nicht abnimmt. Das ist eine Weiterleitung der Lohnerhöhung an den Kunden.

Bleiben zwei Fragen offen:
Die erhöhten Ausgaben der Postkunden könnten einen gesamtwirtschaftlichen Schaden nach sich ziehen, welcher den positiven Gewinn von gerechter bezahlten Postarbeitern evtl deutlich übersteigt.

Die Annahme war, das immer gleich viele Briefe verschickt werden müssen. Ich fand die Annahme recht zutreffend, aber... muss nicht, ne.

An sich empfinde ich es aber als gerecht, die tatsächlichen Kosten einer Leistung an den weiterzureichen, der sie in Anspruch nimmt.
Atomenergie ist rechnerisch auch sinnvoll, wenn man gewisse Problematiken nicht einberechnet, abwiegt.
Da kann man auch sagen: Ne, die Gesamtwirtschaft, lasst mal die Umwelt beiseite.

-->, Post: Ne, die Gesamtwirtschaft, last mal den gerechten Lohn beiseite.

Bleibt aber trotzdem auch eine Frage der Effizienz.
Die chinesischen Muslime mit russischer Aussprache stehn schliesslich mit Keulen bewaffnet vor der Tür.

Welche Regeln haben wir jetzt eigentlich? Marktwirtschaft, soziale MW, Soz. Planwirtschaft oder ein Mix je nach Kumpanei. Argumente lassen sich in jeder Richtung finden, wie man es eben will. Wenn der Arbeitnehmer aber durch seine Entlohnung kein lebenswertes Leben führen kann, gefährdet ein zunehmender sozialer Unfrieden unsere Gesellschaft und die Zukunft aller Menschen, Kinder. Je knapper Arbeit wird, desto aggressiver und oft auch unseriöser werden die Methoden auf allen Seiten.

10 EURO SOFORT FÜR OST UND WEST

Herr Baack!

Was ist in ihren Augen soziale Marktwirtschaft, das Arbeitgeber wie die Pin Group ihre Gewinne durch Dumping löhne macht.

Jeder Facharbeiter oder Hilfsarbeiter muß von seinen Lohn den er im Monat erwirtschaftet, Leben können.
Das ist in Deutschland aber nicht mehr der Fall.

1,2 Millionen Arbeiter in Deutschland beziehen ergänzendes Harz IV, die Firmen in denen die Arbeiter ihre Arbeit verrichten werden so noch vom Statt Subventioniert.

Und solange solche Verhältnisse in Deutschland Herrschen, muß ein Mindestlohn in Deutschland in Höhe des Postmindestlohn für alle Branchen kommen.

Es kann nicht angehen das der Arbeitgeber Millionen Gewinne erwirtschaftet, und seine Arbeiter am Hungertuch nagen.

Neueste Nachricht: Post schließt 900 Filialen.

Erst entledigt Zumwinkel sich per Mindestlohn seiner Konkurrenten, dadurch ist er als Monopolist jetzt in der Lage, den Service für die Kunden einzuschränken.

Konsequent, der Mann ! Ganz die alte McKinsey-Schule!

Es gibt genügend Nebenjobs, in denen man mehr als 7,50 € die Stunde verdient. Einen davon habe ich aktuell. Warum sollte man eine Festanstellung anstreben, in der man nie über das Gehalt eines Nebenjobbers kommt? Die Arbeitslosen werden jetzt vielleicht mit Kusshand andere Jobs annehmen können, in denen sie mehr als das verdienen.

Wer seine Mitarbeiter zu Dumpinglöhnen beschäftigen muss, um überlebensfähig zu sein, ist ohnehin nicht wettbewerbsfähig. Die Insolvenz wachte vermutlich ohnehin schon an der nächsten Ecke.

Herr Baack,

ich sagte bereits in meinem ersten Kommentar, dass ich denke, dass der beschlossene Mindestlohn noch nicht ausreicht, aber ein Anfang ist. Also ist meine Forderung nur konsequent.

Herr Faust,

der ersten Hälfte Ihres Beitrags kann ich natürlich zustimmen. Es muss natürlich mehr für den Arbeitgeber herauskommen als das, was er in den Arbeitnehmer investieren muss. Aber hochgerechnet denke ich, dass das der Fall ist und auch bei einem höheren Stundenlohn noch der Fall wäre. Man müsste sich im Detail ausrechnen, was es die Kunden im Schnitt kostet, ihre Post auf den Weg zu bringen, welche Kosten überhaupt für den Versand von Post anfallen und wieviel Post ein Einzelner innerhalb einer Stunde im Schnitt verteilen kann. Je mehr Post ein einzelner Empfänger auf einen Schlag erhält, desto mehr dürfte sich auch das Geschäft lohnen, denn desto schneller kann die Post, die ein Einzelner überhaupt transportieren kann, verteilt werden.

Das dürfte eine komplizierte Rechnung sein, die man ohne konkrete Zahlen nicht einfach beantworten können wird, aber ich denke nicht, dass man kein Geschäft mehr macht, wenn man 12 Euro die Stunde zahlt.

Bei einer 35-Stunden-Woche wäre das dann schon ein Betrag, von dem man existieren kann, ohne nebenbei Hartz IV zu empfangen.

Ich halte es abgesehen davon einfach für nicht zumutbar und menschenunwürdig, Menschen permanent an Hartz IV zu binden. Das bedeutet permanente Rechtfertigung von außerplanmäßigen Einnahmen und Ausgaben gegenüber dem Staat. Von jemandem, der bereits einen Vollzeitjob hat und sich demnach gegenüber dem Staat keiner weiteren Schuld bewusst sein müsste, da er bereits sein Menschenmögliches leistet, kann man nicht dauerhaft erwarten, sich weiterhin permanent in (Antrags)Formularen zu rechtfertigen, ständig mit einer Behörde kooperieren zu müssen, die eigentlich ihren Zweck erfüllt haben sollte, nachdem er einen Vollzeitjob erhalten hat. Man kann nicht einmal Ersparnisse anlegen, ohne sich dafür zu rechtfertigen, warum man sie nicht aufbraucht, wenn man doch bedürftig ist. Da jede Ersparnis ein Grund zur Anrechnung ist, hat man praktisch keine Chance, eines Tages auf einen grünen Zweig zu kommen, indem man freimütig den Gürtel über einen gewissen Zeitraum eng schnallt.

Diesen Gutmensch-Spruch muss ich mir übrigens immer wieder anhören. Von Gutmenschen kann nur jemand sprechen, dem es noch nicht schlecht gegangen ist und der sich noch nicht zwischen Alternativen entscheiden musste, die bei näherer Betrachtung keine Alternativen sind.

Die Alternativen lauten doch bei vielen aktuell, dass man für seine rund 900 Euro netto entweder einem Job nachgeht und zusätzlich Hartz IV bekommt oder zu Hause bleibt und dabei Hartz IV bekommt. Wer beides kennengelernt hat, wird zwar wissen, dass es sich zufriedener lebt, wenn man einem Job nachgeht, als man es ist, wenn man zu Hause sitzt und nichts tut. Aber das muss man erst einmal jemandem vermitteln, dem man in Verbindung mit einem Job nicht gleichzeitig auch einen sozialen und materiellen Aufstieg versprechen möchte.

Ohne Privatisierung ginge es und allen bsser. Ich träume von einer Post, einer Telekom, eine Bahn...

Ein Mindestlohn ist grundsätzlich dann in Ordnung, wenn für alle Arbeitgeber in einer Branche ähnliche Bedingungen gelten. Das Problem bei den Briefdienstleistern ist die Tatsache, das ein Großteil der Lohnkosten relativ unabhängig von der Anzahl der beförderten Briefe ist. Ob der Postbote nur einen Brief pro Haus oder 7 zustellt, ist zeitmäßig ziemlich egal. Daher (und nur aus diesem Grund) bedeutet der Mindestlohn dort eine quasi-Verlängerung des Postmonopoles, weil die einfach noch 95% der Briefe befördern und mehr Portoeinnahmen pro Minute Briefträgerlohn haben. Der Mindestlohn hätte so lange verschoben werden müssen, bis Wettbewerber einen ausreichend hohen Anteil am Briefmarkt gehabt hätten um Überleben zu können. Die Post Lobbyisten haben das sauber hinbekommen, die Menschen waren den vermutlich sowieso egal.

Herr Baack!

Um das ein einzelner Arbeiter nicht ergänzend Harz IV bezieht, muß er ca. 1400,- Euro Brutto verdienen.
Ist er geschieden und Unterhaltspflichtig, muß sein Verdienst sogar noch um ein wesentlich höher ausfallen.

Eine Familie mit 2 Kindern, wo der Mann Vollzeit Arbeitet, brauch einen Brutto Verdienst von 2280,- Euro um nicht ergänzend Harz IV zu beziehen.

Aber machen sie nicht den Fehler das Kindergeld auf diesen Lohn anzurechnen, das ist da schon mit einbezogen.

Jeder Harz IV Empfänger, oder Bezieher von ergänzenden Harz IV der Kinder hat.

Dem wird das Kindergeld bei Harz IV oder ergänzenden Harz IV abgezogen.

Nun Heer Baack können sie sich gerne Ausrechnen wie Hoch der Mindestlohn sein muß, um das die Leute kein ergänzendes Harz IV beziehen.

Herr Baack,

Sie waren wahrscheinlich noch nicht arbeitslos, weshalb der Realismus bei Ihnen noch nicht angekommen ist, aber ich kann Ihnen aus Erfahrung sagen, dass es sich wesentlich entspannter und sorgenfreier lebt, wenn man von Hartz IV leben muss, als wenn man von einem Hungerlohn jeden Monat unter Panik, ob man genügend Geld haben wird, eine Familie ernähren muss. Wenn man arbeitslos ist und staatliche Hilfe erhält, sind gewisse Fixkosten wenigstens erst einmal gesichert, die man sich von einem Hungerlohn manchmal kaum mehr leisten kann. Eher ist der Sprung zurück in einen Hungerlohn beängstigend, weil dann wieder die monatliche Unsicherheit beginnt, ob man sein Leben aus eigener Kraft auf Dauer finanzieren kann.

Es kann auch nicht Ziel sein, dass solche Leute permanent neben ihrem Hungerlohn staatliche Hilfe annehmen müssen. Erst kürzlich in einer Talkrunde vertrat ein Unternehmervertreter die Ansicht, dass man die Wirtschaft wuppen könnte, wenn man in Deutschland Halbe-Halbe macht und die Leute den Rest vom Amt bekommen, den der Arbeitgeber nicht zahlt. Das ist scheinbar die Einstellung, die manche Unternehmen erlangt haben, seitdem es 1-Euro-Jobs gibt.

Dann sollen sich die Unternehmen doch am besten gleich verstaatlichen lassen, wenn sie meinen, für ihre Mitarbeiter selbst nicht mehr Verantwortung mehr tragen zu müssen.

Es gibt Bereiche, wo es nichts bringt zu privatisieren: Dazu gehören Wasser (schaut mal nach Berlin), Energie (schaut auf eure Stromrechnung), Post und Schienenverkehr (wie lange hält in Ihrer Stadt wohl noch der Zug?)

Es macht ja unglaublich Sinn, wenn in Großstädten der Briefträger 5x ins gleiche Haus kommt... vor allen Dingen, da sich die privaten Postzusteller die Rosinen aus dem Kuchen picken und nicht ",auf dem platten Land", arbeiten... zudem geht ohnehin das meiste den Bach runter, was staatlich war und privatisiert wird. Das stelle ich mir besonders lustig vor, wenn wichtige Dokumente fristgerecht abgeholt/ausgeliefert werden müssen, aber aus Kostengründen und Gewinnmaximierung kleine Dörfer mitten im Wald nur 1-2x die Woche angefahren werden (für die, die nach Stückzahl bezahlt werden). Und ganz ehrlich, wer würde es einem Postboten verdenken, wenn er sich den ganzen Tag bei jedem Wetter für einen Lohn abrackert, für den man trotzdem noch Aufstockung braucht, wenn er die Briefe nimmt und sie einfach entsorgt? (solange er nicht nach Stückpreis bezahlt wird, natürlich)

Wenn PIN und CO. keine bessere Geschäftsidee haben, als mit Hungerlöhnen ihre Sklaven zu bezahlen und damit Gewinn zu machen (der Staat richtet es ja), habe ich kein Mitleid, wenn der Markt von solchen Abzockern bereinigt wird. Denn diese Menschen sind von Gesetzes Wegen gezwungen JEDE Arbeit anzunehmen, egal wie entwürdigend und schlecht bezahlt ist. Und wer das noch ausnützt, der hat es nicht anders verdient, als konkurs anzumelden.

Die gelbePost bekommt jetzt ihre Großkunden zurück.
Kunden die ihr die grüne Post einst abgenommen hat, mit Hungerlöhnen war dies nur möglich.Mit dem Mindestlohn konnte man erkennen wie Springer und CO GEGLAUBT HABEN KASSE ZU MACHEN.Den Einen Brief nach Hintertupfigen zustellen wollten sie sowieso nicht. Es ist schon Recht mit dem Mindestlohn.

Herr Baack!

Es ist doch eine Frechheit von der Wirtschaft Menschen zu Hungerlöhnen arbeiten zu lassen.
Und die 1,- Euro Jobs müssen ganz schnell verboten werden, weil sie Arbeitsplätze vernichten.

Sie können hier noch soviel gegen den Mindestlohn wettern,
Der Mindestlohn vernichtet keine Arbeitsplätze, Arbeitsplätze werden von Manager Börsen orientierten Unternehmen zu hauft vernichtet, weil sie dadurch noch Millionen Sonderzahlungen erhalten.

Es gibt genügend beispiele, wie Arbeitsplätze in den letzten Jahren hier in Deutschland vernichtet worden sind.

Und zu ihren beispiel bei einen Stundenlohn von 7,50 Euro
Monatsgehalt ca. 1260,-Euro, da würde jeder ledige Arbeiter
ergänzend Harz IV bekommen.
Da sie ja Harz IV fälle in ihrer Familie haben, wissen sie ja was ein Harz IV Empfänger im Monat bekommt.
Grundversorgung, Miete, Heizung. das sind im Schnitt ca. 850,- Euro netto.

Ein Mensch der Vollzeit arbeiten geht und nur 1260,-Euro Brutto verdient, hat am Monatsende ca.885,- Euro Netto verdient.
Also gerade mal ca. 35,- Euro Netto mehr als ein Harz IV Empfänger.
Und diesen Lohn halten sie als erstrebens Wert.
Das der Arbeiter noch einen ergänzenden Harz IV Anspruch von 220,- Euro hat.
Das der Arbeitgeber vom Steuerzahler noch Subventioniert wird.
Das ist also ihr Modell für Deutschland, dazu kann ich nur sagen gute Nacht Deutschland.

Ich weiß garnicht was wir alle haben,wozu denn Mindestlöhne wenn unsere Politiker für´s nichtstun sich ihre Löhne einfach erhöhen.Als Erhard damals maßhalten predigte ging man wie ein HB männchen hoch.Heute wird der Bürger doch belogen und Betrogen hauptsache den Parteien geht es gut.
Mindestlöhne für Herrn Hartz und Politiker das wäre gut.
Ich gönne diesen alles was knapp über Hartz IV liegt.

noch einmal meine Stellungsnahme zum Mindestlohn. (im Kommentar 50 habe ich das schon ausreichend erörtert.
Ich bin nicht gegen Mindestlohn. Ween dann müssen alle Wettbewerber gleich behandelt werden. Warum ist die Post nach wie vor von der MWSt befreit. Warum wollte die Post den Mindestlohn für alle Briefzusteller, gibt aber in gewissen Regionen, einen Teil ihrer Post an Subunternehmer, für die der Mindestlohn dann nicht gilt. DHL-Express wird an Service-Partner (auch Sub-Unternehmer) vergeben, Briefzustellung mit Terminzustellungen. Für diese gilt kein Mindestlohn.
Postzusteller brauchen nur eine kurze Ausbildungszeit 2-5 Tage. Dann stellen sie zu. Für diese ist ein Mindestlohn von 9,80 Euro (West) durchgesetzt worden. Friseusen, Arzthelfer und viele andere müüsen eine Ausbildung von 3 Jahren durchlaufen und eine Prüfung ablegen. Für diese kann ein Mindestlohn von 7,00 Euro nicht durchgesetzt werden.
Mir geht es nicht um den Mindestlohn. Der Mindestlohn für die Briefzusteller wurde nur aus dem Grund eingeführt um das Monopol der Post auf Umwegen weiter aufrechtzuerhalten. Nochmal keine MWSt für die Post, die anderen zahlen.

Herr Husemeier, es ist eine Frechheit, den Unternehmen Löhne diktieren zu wollen.Ich kann nur das zahlen, was auch erwirtschaftet wird.Ich als Unternehmer kann nichts dafür, wenn die Versorger wie Strom,Gas usw. die Preise derart in die Höhe treiben,dass ein normaler Lohn nicht mehr zum Leben reicht. Aber auch ich muss diese Erhöhungen zusätzlich stemmen.In der Transportbranche z.B. durch gewaltig gestiegene Spritkosten,wo der Staat über 80% Steuern einnimmt.Es ist weiterhin eine Frechheit, die Post AG mit dem Mittelstand auf eine Stufe zu stellen.Z.B. braucht die Post auf ihre Briefmarken keine Mehrwertsteuer zahlen.Das wissen viele garnicht.Damit besitzen sie schon mal einen Preisvorteil von 19%!! Und wenn man bedenkt, dass der Staat mit 31 % an der Post AG beteiligt ist, dann weiss man, dass er nur das Monopol schützen will.Auf Kosten von Arbeitsplätzen, die der Mittelstand geschaffen hat!!Das Herr Husemeier ist eine Frechheit.

kein mindestlohn keine lizens von der regulierungsbehörde

Herr Baack,

wenn Sie unbedingt für 1 Euro arbeiten wollen, dann suchen Sie sich doch einen Job in China. Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung gewesen. Der Markt wird sich nach dem Beben wieder beruhigen, und die Leute werden in anderen Unternehmen Jobs finden, in denen sie nicht für einen Hungerlohn arbeiten müssen.

Mindestlohn ist der total verkehrte Weg. Er fördert nur die Lustlosen oder die Arbeitslosigkeit. In der Marktwirtschaft kann nur soviel verteilt werden, wie vorher erarbeitet wurde.Es sollte aber noch ein wenig mehr sein, denn ohne Mehrwert kann nicht investiert werden.

Herr Baack,

warum gehen Sie eigentlich davon aus, dass ich männlich sei? Weil sich Frauen vermeintlich nicht an politischen Debatten beteiligen (können)? Normalerweise würde ich ja nicht sagen, da das Geschlecht keine Rolle spielt, aber es erstaunt doch, wie schnell Schlüsse gefasst werden.

Haben Sie sich schon einmal ausgerechnet, wieviele Stunden man arbeiten muss, um bei 7,50 Euro brutto auf 1000 Euro netto im Monat zu kommen? Von 1000 Euro netto kann sich der Normalsterbliche im Regelfall nicht einmal neben den monatlichen Fixkosten für Wohnung, Nebenkosten, Versicherungen, Nahrung, Kleidung etc - lassen wir das Freizeitprogramm weg, das ist ohnehin nicht finanzierbar - ein Auto oder Monatstickets für eine Zugstrecke von 100km leisten, um durch Flexibilität in einem besseren Job im Umkreis von 100km glänzen zu können.

Wer dann auch noch Kinder hat, muss natürlich zusätzlich staatliche Unterstützung in Anspruch nehmen. Ob SIE das wollen oder nicht - es ist schlichtweg so! Was Sie wollen, das sollten Sie einmal leben - dann sprechen wir anschließend noch einmal darüber, ob Sie es immer noch wollen.

Wenn die gezahlten Löhne unter dem ALGII liegen ist der Staat verpflichtet aufzustocken. Dies geschieht aus unser aller Steuergeldern.

Leider kontakarieren die Gegner eines Mindestlohns sich sogar aus Marktwirtschaftlicher Sicht selber. Denn die Aufstockung bis zum Lebensminimum durch ALGII stellt indirekt eine Subventionierung des Produktionsfaktors Arbeit dar. Dass heißt, die ",subventionierten", Arbeitgeber bieten zu nicht realistischen Preisen an.

Im übrigen würde der Mittelstand durch Mindestlöhne geschützt. Gerade im Zeitarbeitsbereich oder im Handwerk gehen viele Arbeitsplätze in Deutschland verloren, da sie von Dumpinglöhnen aus dem Ausland unterboten werden.

Die Gegner sollten sich vor Augen führen, dass sie die Shareholder von milliardenschweren Unternehmen (zB Axel Springer als PIN Eigner) untersützen, die Arbeitnehmer mit Hungerlöhnen abspeisen.

Ich dachte, die Sklaverei sei abgeschafft - weit gefehlt.

An ArnoGermany:

Die Betroffenen würden lieber für 7,50 € pro Stunde arbeiten als arbeitslos zu sein, weil der Staat einen Mindestlohn von 9,80 € vorschreibt den die Unternehmen nicht erwirtschaften und zahlen können!.

was in den bewertungen und kommentaren bisher außer acht gelassen wurde ist die tatsache, dass von staatswegen auch damit die zerteilung deutschlands zementiert wurde.

wieso gibt es auch bei den briefzustellern einen west- und einen ostlohn?
da wie dort kostet die jeweilige marke den kunden für den jeweiligen brief das gleiche und die arbeit des briezustellers unterscheidet sich da wie dort ebenfalls in nichts.
wieso also zwei verschiedene löhne?

ich denke ",gleicher lohn für gleiche arbeit", ist angesagt?!
diese von oben verordnete, mit keinem argument zu begründende unterscheidung/ benachteligung, ist ein weiterer grober fehler in der sache.

...ein bundestagsabgeortneter aus thüringen bezieht doch auch die gleiche ",entschädigung", für sein auf grund seines bundestagsmandats, wie ein bundestagsabgeordneter der aus niedersachsen kommt.

was sollen diese unterscheidungen?

lg.jg

Schade das hier in Deutschland anscheinend ein Paradies für Kapitalisten ist. Alleine das Löhne für geleistete Arbeiten soweit sinken können das man als Vollzeit leistender zum überleben immer noch Hilfsgelder beim Amt beantragen muss. Die Manger stecken sich immer mehr Gelder ein und holen das von denen die sich die Finger schmutzig machen.
Ein Aktuelles Beispiel: Bei der Bahn kämpfen die Arbeitnehmer um gerechtere Bezahlung und gegen weitere Ausbeutung und der der Bahnvorstand will den anschien erwecken er habe kein Geld um seine Mitarbeiter gebührend zu entlohnen und droht mit Arbeitsplatzvernichtungen. Zeitgleich hat er aber genug Gewinn um sich selbst die Lohne um 77Prozent zu erhöhen. das sind alleine bei 8Leuten aus dem Vorstand ca.16,7Millionen Euro. damit könnte man ca.550Menschen beschäftigen und nicht nur 8. Geld zu Geld. Das Streiken wird auch noch eben schnell verboten und der kleine man hat bald keine reichte mehr. Frei nach dem Motto Geld regier die Welt.
Wird ein Mindestlohn für Postboten bewirkt, werden aus Postboten schnell Einzelstückzusteller oder so.
Die Macht haben ganz sicher nicht wir kleinen, aber das System in Deutschland wird so nicht lange funktionieren.

Fragen Sie Frau Merkel etc ob Sie für 900 Euro im Monat
aufsteht.

An Frau Mauriere:

Tut mir Leid, das kann passieren wenn Vornamen nicht ausgeschrieben werden!

An Herrn Husemeier
und Frau Mauriere:

Wenn Sie der Meinung sind dass es für die Betroffenen Menschen besser ist arbeitslos zu sein und von Hartz leben zu müssen als 7,50 € pro Stunde (ca. 1260,- brutto bei Vollzeit) zu verdienen ist das in meinen Augen ziemlich pervers.

In meiner Familie gibt es Betroffene die von Hartz IV (plus teilweise 1 € Job) leben müssen. Die würden gerne für 7,50 € einen Job annehmen durch den sie dann auch einen anderen Staus in der Gesellschaft hätten.

Außerdem würde ja nach Ihren Berechnungen auch die Obergrenze des Postmindestlohns von 9,80 dann nicht reichen ohne dass zusätzliche Leistungen notwendig werden. Dann müsste man wahrscheinlich bei 12 oder 13 Euro die Grenze ziehen. Das würde dann Millionen Arbeitspläötze kosten, weil das nicht zu erwirtschaften ist!

Mindestlohn für Postboten, aber für niemanden sonst? Das nenne ich nicht Lohngerechtigkeit.

Mindestlohn?
Ganz klar JA !
Aber 9,80 € ???
In anderen Branchen wird doch schon bei 7,50 zusammengezuckt.
Hier ging es doch nur darum das Postmonopol mit anderen Mitteln zu verlängern. Deswegen ging das auch so schnell und reibungslos.
Nicht das ich die Hungerlöhne von PIN unterstütze aber mit z.B. 8 € bundesweit hätten doch alle gut Leben können.
Und was bitte ist an einem Paketkurier den schlechter als an einem Briefträger und warum nur hat man die armen Säue da nicht mit einbezogen.

Gruß
Detlef

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